Kurzzeitig offene Tür zum Gästeblock: Das hätte schiefgehen können …

Am Sonntag hat bei der Auseinandersetzung am Gästeblock nicht viel gefehlt, um daraus einen echten Vorfall zu machen. Wir erinnern uns, dass hinter dem Block ein Tor geöffnet wurde und sich Ordner und Fans eine Auseinandersetzung dort lieferten. Was im Stadion von meinem Standpunkt aus nicht zu sehen war: Die Verbindungstür zwischen Sektor 4 und Gästeblock war für eine Sekunde geöffnet. Eine Sekunde nur. Aber bei mehr Geistesgegenwart der Magdeburger Anhänger, die die Plexiglasabtrennung bearbeiteten, hätte das tatsächlich Auswirkungen haben können. Warum die Tür aufging? Keine Ahnung. Aber ein wohliges Gefühl der Sicherheit will sich mir beim Anblick dieser Bilder nicht einstellen. (Und ja, ich weiß, dass diese Art der Auseinandersetzung am Gästeblock die absolute Ausnahme ist und mir ist auch kein Fall der vergangenen 10 Jahre bekannt, der ähnlich gelagert war, wie der mit Magdeburg am Wochenende).

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#373 – Purzelchen oder Prügelei

Union gewinnt 3:0 gegen Magdeburg und schafft die beste Platzierung seit der Wiedervereinigung. Neben dem möglichen Aufstieg beschäftigt uns das Ende von Omas Purzelchen und Krawalle am und im Gästeblock.

Zwei Verabschiedungen: Team Purzelchen und der 1. FC Magdeburg gehen, Fotos: Elli via Facebook-Gruppe Die Eisernen und Stefanie Fiebrig

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Das Gefühl, dass uns etwas ganz Großes bevorsteht

Es ist die vielzitierte offene Tür, durch die man nur noch durchgehen müsse, die mich bisweilen in den vergangenen Wochen genervt hat. Mit dem 3:0 gestern gegen Magdeburg ist sie verschwunden. Union ist durch diese verdammte Tür gegangen. Endlich möchte ich sagen, wenn ich an die 5 sieglosen Spiele vor der HSV-Partie vor 2 Wochen denke. Verdammt nochmal endlich, wenn ich an die Niederlage in Darmstadt vergangene Woche denke. Und das mit einer Leistung, die während des Spiels durch die hohe Effizienz vor dem Tor in der ersten Halbzeit nie gefährdet war. Es gab so ein, zwei Momente im Spiel, in denen ich dachte, es könnte jetzt kippen. Aber dazu spielte Magdeburg seine Angriffe so unkonzentriert zu Ende, dass nie nachhaltig Gefahr entstand.

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Ritter Keule mit dabei #fcunion #fcufcm

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Die wahrscheinlich längste Saison, an der ich je teilhaben durfte.

Letztes Heimspiel, aber vielleicht auch nicht. Also noch nicht verabschieden, nicht von Spielern, nicht von Träumen. Das ist sehr ungewohnt um die Jahreszeit. Ich kuck´ noch mal den epischen Torjubel von Sebastian Polter und überlege, ob Manuel Schmiedebach in echt ein Zauberer ist. Ja, oder? Prima. Dann machen wir mal weiter.

Christopher Trimmel kann zwar den Aufstieg nicht garantieren, gibt aber ein Beste-Leistungs-Versprechen

Im aktuellen Stadionheft hat Christopher Trimmel sich von Unions Pressepsrecher Christian Arbeit in einem Gespräch interviewen lassen, in dem die Saison etwas im Rückspiegel betrachtet wird. Das ist einerseits verständlich, weil die Partie gegen Magdeburg womöglich das letzte Heimspiel der Saison sein wird. Aber es ist auch etwas komisch, weil sich die Saison sicher nicht nur für mich noch nicht fertig anfühlt. Ich komme mir immer noch vor, als würden wir bei einer Achterbahn noch an den höchsten Punkt hochfahren. Und bei aller Wildheit, die diese Spielzeit gerade mit ihren magischen Momenten für uns hatte, glaube ich, dass uns das absolut Irre noch bevorsteht. Christopher Trimmel ist viel zu höflich und überlegt, als dass er in dem Interview einen raushauen würde. Er empfiehlt den Schnitzelpuff im Friedrichshain für ein Wiener Schnitzel und verspricht: “Wir geben unser Bestes, das ist ein Versprechen von meiner Seite. Kein Fan, kein Zuschauer wird merken, dass einer nicht sein Bestes gibt, das ist das Wichtigste. Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen.”

Union-Kapitän Christopher Trimmel, Foto: Stefanie Fiebrig

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Kopf aus, Herz an

Union hat gestern ein kleines Video veröffentlicht, in dem man sieht, wie die Torhüter ein ganz spaßig wirkendes Ball-hochhalte-Spiel spielen. Und ein motivierendes Plakat:

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Kleine Entscheidungshilfe, um Rot von Unrot zu unterscheiden

Sebastian Polter feierte gestern seinen 28. Geburtstag. Und trotz seines Tores beim erneuten Comeback beim 1:3 gegen Paderborn stand er nicht so im Mittelpunkt wie im Vorjahr. Auch  fiel sein Jubel weniger euphorisch aus. In Bild/BZ wird er mit dem Satz “Nur weil ich wieder da bin, läuft es nicht von allein.” zitiert. Und damit ist eigentlich auch alles gesagt. Denn im Artikel wird schon deutlich, dass der Angreifer noch lange keine Option für die Startelf ist.

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Wie kann Union ohne Grischa Prömel besser spielen?

Zwei Tage nach dem Spiel in Magdeburg geht es heute noch um dessen Einordnung. Der wesentliche Punkt an diesem Spiel ist dabei nicht, dass es zwar keinen Sieg gab, Union aber auch weiter ungeschlagen ist. Sondern dass das Unentschieden nach dem Spielverlauf noch ein eher glücklicher Ausgang für Union war.

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Die expected Goals Werte, die die Qualität der Chancen beider Mannschaften abbilden. Union hat in dieser Saison bisher immer sehr viel weniger zugelassen als gegen den FCM. Daten/Screenshot: FiveThirtyEight

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#355 – Der Gogiator schlägt wieder zu

Union spielt in Magdeburg 1:1 und wir diskutieren, ob wir uns über das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs freuen sollen oder nicht. Und was das Ganze mit der Serie an ungeschlagenen Spielen zu tun hat. Außerdem erklärt uns Daniel, wie viel der Panikmache vom Vorfeld tatsächlich der Wahrheit vor Ort entsprach und warum Fußballrasen es in Magdeburg schwer haben.

Akaki Gogia nach seinem Tor zum 1:0, Foto: Matze Koch

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Auch für die längste Ungeschlagen-Serie gibt es keine Extra-Punkte in der Tabelle

Nach dem 1:1 in Magdeburg wird immer wieder herausgestellt, dass Union jetzt auch im 16. Spiel ungeschlagen sei. Das ist natürlich schön und es erzeugt sicher auch den nötigen Respekt beim Gegner. Allerdings bringt das nicht zwangsläufig Punkte, weil Union mit dem Unentschieden nun bereits das 10. Remis geholt hat. Zehn Spiele, aus denen nur 10 von 30 Punkten heraus sprangen. Auf die Ungeschlagen-Serie kann man sich aufgrund dieser Zahlen ein Ei pellen. Mehr aber auch nicht.

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