Es kann nur ein Ziel geben

Auf der Pressekonferenz gestern haben Urs Fischer und die Berliner Medien ihren Diskurs über die Ansprüche, Ergebnisse und Leistungen von Union im Rennen um den Aufstieg fortgesetzt. Dabei gibt es dabei eigentlich gar keine verschiedenen Meinungen. Schließlich sind sich alle einig, dass es der Aufstieg für Union im Rest der Saison das einzige Ziel ist, um das es geht. Und dass dieses Ziel zu erreichen aus der aktuellen Ausgangsposition heraus sehr möglich ist. Oder wie es Christian Arbeit in einem poetischen Anflug sagte: “Auf die Schönheit der Chance.” (Das klingt nicht nur wie ein früher Tomte-Song, sondern ist auch einer.)

Wie der Zufall es will, liegt eins der Spiele von Union gegen Regensburg ziemlich genau sechs Jahren zurück.

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Urs Fischer macht mal wieder Hoffnung auf spielerische Lösungen

Union spielt morgen in Duisburg gegen den MSV, der punktgleich mit Ingolstadt und Sandhausen zwei Punkte hinter Magdeburg auf den Abstiegsplätzen steht.

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Marcel Hartel: Vom Fallrückzieher-Double zur Fallrückzieher-Hauptrolle

Heute morgen habe ich beim Lesen mit dem Tagesspiegel-Text über Marcel Hartel begonnen. Darin wurde die Frage aufgeworfen, wie lange er denn noch in Berlin bleiben würde, denn: “Der 1. FC Köln hat sich beim Wechsel 2017 eine Rückkaufoption gesichert und Tore wie dieses sind sicherlich nicht die schlechteste Eigenwerbung.” Huch, dachte ich. Erstens weil ich die Rückkaufoption nicht mehr im Sinn hatte. Und zweitens, weil Marcel Hartel schon von Jens Keller gesagt bekam, er solle öfter mal den Abschluss suchen. Sprich, er trifft gar nicht so häufig. Im Kurier ging es auch um die Option, die Köln bei Marcel Hartel im Sommer ziehen könnte.

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#358 – Gegen Schmiedebach willste echt nicht spielen

Beim 2:0 gegen Köln schießt Marcel Hartel vielleicht Unions nächstes Tor des Monats und Armin Veh beschwert sich über den Schiedsrichter. Dabei wissen wir alle: Gegen Manuel Schmiedebach willste echt nicht spielen.
Manuel Schmiedebach im Zweikampf mit Kölns Marcel Risse: Foto: SF/Matze Koch

Manuel Schmiedebach im Zweikampf mit Kölns Marcel Risse: Foto: SF/Matze Koch

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“Zwei Spiele gegen Gikiewicz, kein Tor für Terodde”

“Wir sind eine Mannschaft, die normalerweise viele Tore schießt, heute ist uns das nicht gelungen.” Dieser Satz von Kölns Trainer Markus Anfang in der Pressekonferenz nach dem 2:0 von Union muss Urs Fischer ein inneres Weihnachtssingen gewesen sein. Der Coach hat allerdings viel zu gute Manieren, um sich so etwas im Zweifel vor aller Öffentlichkeit anmerken zu lassen. Das Ziel, Köln den Ball zu überlassen und dafür selbst Räume für Konter zu haben, ist jedenfalls aufgegangen. Mein Lieblings-Urs-Fischer-Moment war allerdings direkt nach dem Fallrückzieher-Tor von Marcel Hartel, als er ganz ungläubig in die Fernsehkameras schaute.

Screenshot: Sky

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Hat Union jetzt die Strahlkraft des FC Bayern oder was will Adidas in Berlin?

Als Union gestern mit diesem von der Werbe-Agentur Jung von Matt Sports gestalteten Bild verkündete, dass adidas als Ausrüster von 2020 an einsteigen werde, habe ich doch die Augenbraue gelupft. Einerseits weil damit vielleicht die Preise für Trikots steigen werden. Aber vor allem weil Adidas sich meines Wissens aus dem Ausrüster-Geschäft für Mannschaften zurückziehen wollte. In der Bundesliga gibt es beispielsweise gerade nur den FC Bayern, der diese Marke als Ausrüster hat (hier die ganze Liste).

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Micha Parensen hätte Union fast verlassen

Urs Fischer hat gestern über Carlos Mané die üblichen Dinge gesagt: Dass er sich gut präsentiert habe. Dass es helfe, dass er die Liga schon kennt. Aber auch, dass er noch Zeit braucht, die Automatismen zu lernen. Etwas aufhorchen ließ aber, dass der Trainer auch sagte, dass Mané “doch schon recht gut Hochdeutsch spricht.” Der Schweizer Fischer meint damit wahrscheinlich nur deutsches Deutsch im Unterschied um Schweizer Dialekt. Aber vielleicht wollte er auch betonen, dass sich Mané in Stuttgart keine württembergische Mundart zugelegt hat. Wir werden versuchen, das am Donnerstag zu beobachten.

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Wer hat Angst vor Simon Terodde?

Simon-Wie-konnte-Union-den-Stürmer-nur-ablösefrei-ziehen-lassen-Terodde kommt am Donnerstag ins Stadion an der Alten Försterei. Und die Bild (noch nicht online) rechnet uns vor, dass der Angreifer 1,29  Tore je Spiel erzielt. Und damit sei er allein von der Torausbeute 5 Mal gefährlicher als zu seiner Zeit bei Union. Die Effizienz ist natürlich atemberaubend, auch wenn der Vergleich natürlich hinkt. Erstens hatte Terodde als Spieler bei Union noch nicht das Standing eines überragenden Zweitliga-Torjägers wie heute. Und bei allem Respekt vor dem Union-Team unter Uwe Neuhaus, aber Terodde spielt jetzt auch mit Spielern, die eine andere Qualität haben. Mal von der Spielstrategie ganz abgesehen. Müssen wir jetzt alle aufpassen, dass wir uns am Donnerstag nicht in die Hosen machen? Auch hier würde ich klar nein sagen. Nur weil Simon Terodde im Schnitt mehr als 1 Tor je Spiel erzielt, trifft er nicht in jeder Partie. Im Hinspiel beispielsweise ging er torlos vom Platz. (Wobei auch mein Vergleich hinkt, hat Terodde am 2. Spieltag gegen Union erst ab der 60. Minuten mitmachen dürfen. Danke Matze für den Hinweis.)

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Aus dem Spiel in Köln werden wir lernen, was für eine Mannschaft Union ist

Ob Union heute Abend gegen Köln erfolgreicher ist als bisher dort oder nicht – wir werden in jedem Fall viel darüber lernen, wie die Mannschaft von Urs Fischer funktioniert.

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Unions Außenwahrnehmung ist immer noch die als ‘Vorzeigeverein’

Vor einem der schwereren Spiele der Saison beschäftigen sich Bild/B.Z. mit Akaki Gogia und fragen, was ihm noch fehlt, um bei Union produktiver zu spielen. Dagegen lernen wir im Kurier, dass Sebastian Andersson ein Haus in Zehlendorf gefunden und bezogen hat.

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Akaki Gogia als auch Sebastian Andersson fehlte gegen Aue etwas Glück und Präzision in ihren Aktionen; Photo: Tobi/unveu.de


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