Teve203 – Kaiserslautern ist wie Hoyerswerda. Nur mit Betzenberg.

Die Idee lag nahe: Kaiserslautern mit der Leipzig-Taktik besiegen. Aber zack! Kommt die Realität an und streckt die Zunge heraus. Union verliert 0:1. Weil der FCK sich geschickt angestellt hat und den Jungs von Norbert Düwel offensiv nicht viel einfiel.

Foto: Matze Koch auf Instagram

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Shownotes

Intro

00:00:00

Das 0:1 in Kaiserslautern

00:04:40

Verabschiedung

00:26:59

Teve186 – Warum hasst Du Holger Stanislawski?

Uwe Neuhaus wird nicht mehr Trainer des 1. FC Union sein. Dadurch rückte das 1:1 gegen Kaiserslautern etwas in den Hintergrund. Wir arbeiten uns einfach an allem ab. An den Pfiffen gegen den Ex-Unioner Markus Karl bis hin zu möglichen neuen Trainern. Alles natürlich mit dem gebotenen Respekt und voller Erwartung auf den emotionalen Neustart.

Foto: Koch

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Markus Karls Signal: Es reicht nicht

Pruuuuust! Das war meine Reaktion heute morgen, als ich die Meldung von Bild und Kicker las, dass Markus Karl den 1. FC Union noch in der Winterpause für eine niedrige sechsstellige Summe verlassen würde. Ich musste mir noch einen Kaffee machen. Und ganz ehrlich, das war dabei mein geringstes Problem.


Foto: Koch
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Teve134 – Pimmelpropeller mit Wolfgang Niersbach

Das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Nicht nur gewonnen, sondern schön gewonnen. Nicht nur Tore, sondern schöne Tore. Beneidet werden alle, die das Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion sehen durften. Es war selbst am ruckeligsten Stream zu erkennen, dass es das Spiel war, auf das wir seit dem furiosen Auftakt der Saison gewartet haben. Damals in Kaiserslautern, als die Saison noch in Ordnung war - die älteren Zuschauer werden sich erinnern. Wir finden nicht nur nichts an dem Spiel auszusetzen, wir sind glücklich. Einfach so. Das ist eine schöne Abwechslung, wir hatten schon vergessen, wie das geht.

Ein Podcast ohne Kritik wäre aber nur der halbe Spaß, also wenden wir uns im zweiten Teil dem unerfreulichen Thema Sicherheitspolitik zu. Das war ein Hörerwunsch, beschäftigt uns aber auch.

Foto: Koch

Witterungsbedingt in Teilen an der Gesundheit beschädigt, aber dennoch vollzählig angetreten sind Sebastian (Schnupfen), Steffi (Heiserkeit), Hans-Martin (humpelt zum Späti), Robert (topfit) und Gero (Luftgitarre kaputt).

Shownotes

Mit offenem Visier gespielt – Glücklich nach Hause – Tusche hat schon Weihnachtsferien – Uwe Neuhaus: “Das hat mit Fußball nichts zu tun” – Das Spiel aus Sicht des Gästeblocks – Erwartungen vor Spielbeginn – Aufstellungsvarianten gegen Braunschweig – Probespieler Stefan Nijland: “Der neue Holländer ist eine falsche Neun” – Wir denken uns Wintertransfers aus – Die “Baustelle Sturm” – Jopek auf der Tusche-Position – Adam Nemec im Mannschaftsgefüge: Es wird! – Björn Kopplin könnte das kleine Derby spielen – Sprüche, die keiner mehr hören kann – 12:12, oder “In Hoffenheim ändert sich nichts” – Eine smarte Aktion – Wie man eine smarte Aktion konterkariert: Pyro bzw. Böller bei den letzten beiden Hertha-Spielen – Wir diskutieren die Diskussion – Kräfteverhältnisse erkennen – Die Neufassung des Sicherheitskonzeptes – Was wirklich zählt – Fans als Bestandteil der Diskussion – Stellungnahme von 12:12 zu den DFL-Anträgen – Rattenrennen – Wen vertritt 12:12? – Eine Chronik der letzten Woche – Die Kostenbeteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen ist wieder im Gespräch – Was fehlt: Der Zusammenhang von Wahlterminen und Aussagen von Innenministern in anschaulichen Grafiken – Fans und DFL: Eine Zweckgemeinschaft – Medienwandel: Sicherheitspolitik im Fußball ist im Mainstream angekommen – Wir wünschen uns Ruhe – Wir fordern einen Bullshit-Knopf für Talkshows – Wir fordern einen Disclaimer “Befindet sich gerade im Wahlkampf”

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Teve118 – We <3 Tusche

Wir begrüßen die neue Saison auf´s herzlichste! Ein paar von uns behaupten, sie hätten sich vor dem ersten Spiel ohnehin nie gefürchtet. Es gibt aber auch welche, die sehen das anders. Uns alle eint die Vorfreude, weil uns Union auf dem Betzenberg richtig gut gefallen hat.

In der Küche sitzen und schwatzen Steffi, Hans-Martin, Gero und Robert. Gegen Ende gesellt sich überraschend Sebastian dazu.

Foto: Koch

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Erwartungen vor Anpfiff – Gero hat Spielverlagerung gelesen – Überraschungen angesichts der Aufstellung – Schnelles Spiel, wie gemacht für Tijani Belaid – Ohne Nemec? – Die brandneue Innenverteidigung – Daniel Haas als mitspielender Torwart beeindruckt alle – Maurice Trapp wird unterschiedlich gut gefunden – Märchengleichnisse mit Blumen, Prinzessinnen und Raupen – Micha Parensen ist unzufrieden – Tijani Belaid kämpft um den Platz in der Startelf, und zwar ordentlich – Notiz an uns selbst: Mal sehen, wer am Saisonende Punkte vom Betzenberg mitgenommen haben wird – Idrissou in Topform, leider – Unions sorglose Pässe – Die Unfähigkeit zur Spielkontrolle – Liquid Feedback bei der Auswechselung – Randnotiz: Karim Benyamina spielt gegen seinen kleinen Bruder – Tusche für Belaid: Wechsel zur richtigen Zeit? – Vom Hintergrundgeräusch zur Kulisse: Laut ist laut – Wen hätten wir eingewechselt? – Auftaktfazit: Eine sehr gefestigte Mannschaft – Nico Schäfer macht gute Verträge – Ein Kneipengerücht – Unser persönliches Pokalfinale – Sandhausen ernst nehmen – Duisburg zeigt, wie man es falsch macht – Auswärts durchsingen mit Lumumba in der Hand – Gero erzählt vom Krieg

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Gleichbleibend.

Die Sonne scheint über dem Plattenbau an diesem 2. August. Das Sportforum Hohenschönhausen hat schon glanzvollere Zeiten erlebt. Auf einem Nebenplatz testet der frühere DDR-Serienmeister BFC Dynamo für die neue Oberliga-Saison. Mit Trainer Heiko Bonan und dem ehemaligen Union-Stürmer Shergo Biran soll die Qualifikation für die neue Regionalliga klappen. Der Gegner ist an diesem Dienstag Grün-Weiß Lübben.

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Nüchtern betrachtet: Der 13. Spieltag

Die Überschrift ist Quark. Dieses Spiel am Montag Abend kann ich nicht nüchtern betrachten und deshalb gibt es ausnahmsweise die Ich-Perspektive. Heute morgen bin ich aufgewacht und summte die ganze Zeit die Melodie zu “Union ist der geilste Klub der Welt!”. Was war passiert?

Das Stadion an der Alten Försterei war zum ersten Mal in einem Zweitligaspiel mit voller Auslastung ausverkauft. Die Gäste kamen zum familienfreundlichen Montagabendtermin zahlreich mit 2.200 Anhängern. Da zahlt es sich auch mal aus, dass es eigentlich kaum echte Berliner gibt und dafür viele Zugereiste. Vor mir auf der Gegengeraden steht ein kleiner Junge um die acht Jahre. “Und wo steht Papa?” – “Dein Vater steht da drüben bei denen aus Kaiserslautern. Das wollte er unbedingt”, antwortet die Begleitung. Ein wenig musste ich mir auch einen grinsen als die Gäste mit einer großen Blockfahne grüßten und unsere Ultras dem nichts entgegenzusetzen hatten.

kaiserslautern_blockfahne

Zum Spiel: Uwe Neuhaus setzte wohl auf Konterspiel und ließ die beiden Oldies Gebhardt und Bemben draußen. Kaiserslautern war der erwartet starke Gegner, der ähnlich wie vorher Fürth oder Karlsruhe, mit Pressing unsere Mannschaft bereits beim Spielaufbau störte. Dieses Mal ging unsere Mannschaft allerdings von Anfang ebenfalls engagiert in die Zweikämpfe. Und so war die gesamte erste Halbzeit eine Abnutzungsschlacht. Wenn auch eine ansehnliche, da niemand vorher vermutet hätte, Union würde Kaiserslautern spielerisch besiegen wollen. Die in der Länderspielpause geführte Diskussion über unseren Torhüter und die Innenverteidigung hinterließ bei mir die Nachwirkung, dass ich mehr auf das Zusammenspiel geachtet habe. Und vor allem in der ersten Hälfte gab es den einen oder anderen Moment, in dem die Absprache zwischen Glinker und den Innenverteidigern nicht klappte. Aus Situationen, in denen der Torhüter herausläuft und der Innneverteidiger noch vor dem Stürmer an den Ball kommt, sind die schönsten Eigentore entstanden. Gestern ging es gut. Dafür sorgte dann aber ein Standard für das Gegentor. Das kann man trainieren.

In der zweiten Hälfte zog sich Kaiserslautern nach einer Druckphase weit zurück und überließ Union das Spiel. Gebhardt kam für Mattuschka und damit bessere Anspiele in die Spitze. Denn bei allem Kampf fehlte in Halbzeit eins die Präzision im Zuspiel nach vorne. Ärgerlich, dass es Sahin wieder mal mit einer Flugeinlage im Strafraum probierte. Dieses Mal gab es Gelb dafür. Ein nach meiner Sicht klarer Elfmeter wurde kurze Zeit später nicht gegeben sondern als Freistoß von der Strafraumlinie ausgeführt. Über Zusammenhänge zu Sahins Fallsucht, die er gar nicht nötig hat, darf spekuliert werden. Daran hat es aber auch nicht gelegen. Nach dem Konter zum 2:0 war die Gegenwehr unserer Mannschaft erlahmt.

Dafür ging es auf den Rängen erst richtig los. Das ganze Stadion singt, wie es respektvoll von den anderen Fans heißt “unser Lied”. Erpelpelle nennt der Berliner solche Gefühlswallungen. “FC Union!” Das Spiel bereits abgepfiffen. “Unsere Liebe!” Die Lauterer Spieler haben sich für ihre Tabellenführung feiern lassen und gehen in die Kabine. “Unsere Mannschaft!” Und kaum einer verlässt das Stadion. “Unser Stolz!” Aufmuntern, der Spieler, die etwas die Schultern hängen lassen, weil trotz des Aufwandes nicht herausgesprungen ist. “Unser Verein!” Kinder stehen wie gebannt am Zaun, obwohl die Mannschaft, bereits vorbeigelaufen ist. “Union Berlin!”

Noten sind mir persönlich dieses Mal egal, da es eine geschlossene Leistung der gesamten Mannschaft war. Deswegen dazu keine Worte.

Update: Wer ein kurzes Filmchen vom Gesang nach dem Spiel sehen möchte, schaue mal bei den Supporters von St. Pauli vorbei, die sich unser Wohnzimmer angesehen haben.

1. FC Union Berlin – 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:1)

0:1 Amedick (30. Min)
0:2 Jendrisek (78. Min)

Gelbe Karten: Sahin (4), Göhlert (3) – Jendrisek

Zuschauer: 19.000 (ausverkauft)

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