Teve219 – Wie der Storch im Salat

Norbert Düwel zieht personelle Konsequenzen, die überraschenderweise auch einen Torwartwechsel von Daniel Haas zu Mo Amsif beinhalten. Heraus springt ein 0:0 gegen Kaiserslautern.

Union - Kaiserslautern 2014/15Foto: Koch

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Amazon Wishlist
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist

Shownotes

Keine Episode mehr verpassen!

Teve203 – Kaiserslautern ist wie Hoyerswerda. Nur mit Betzenberg.

Die Idee lag nahe: Kaiserslautern mit der Leipzig-Taktik besiegen. Aber zack! Kommt die Realität an und streckt die Zunge heraus. Union verliert 0:1. Weil der FCK sich geschickt angestellt hat und den Jungs von Norbert Düwel offensiv nicht viel einfiel.

Foto: Matze Koch auf Instagram

On Air:

avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist
avatar Sebastian Fiebrig Paypal Amazon Wishlist

Shownotes

Intro

00:00:00

Das 0:1 in Kaiserslautern

00:04:40

Verabschiedung

00:26:59

Keine Episode mehr verpassen!

Teve186 – Warum hasst Du Holger Stanislawski?

Uwe Neuhaus wird nicht mehr Trainer des 1. FC Union sein. Dadurch rückte das 1:1 gegen Kaiserslautern etwas in den Hintergrund. Wir arbeiten uns einfach an allem ab. An den Pfiffen gegen den Ex-Unioner Markus Karl bis hin zu möglichen neuen Trainern. Alles natürlich mit dem gebotenen Respekt und voller Erwartung auf den emotionalen Neustart.

Foto: Koch

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Amazon Wishlist
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist

Shownotes

Keine Episode mehr verpassen!

Markus Karls Signal: Es reicht nicht

Pruuuuust! Das war meine Reaktion heute morgen, als ich die Meldung von Bild und Kicker las, dass Markus Karl den 1. FC Union noch in der Winterpause für eine niedrige sechsstellige Summe verlassen würde. Ich musste mir noch einen Kaffee machen. Und ganz ehrlich, das war dabei mein geringstes Problem.


Foto: Koch
Weiterlesen

Teve134 – Pimmelpropeller mit Wolfgang Niersbach

Das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Nicht nur gewonnen, sondern schön gewonnen. Nicht nur Tore, sondern schöne Tore. Beneidet werden alle, die das Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion sehen durften. Es war selbst am ruckeligsten Stream zu erkennen, dass es das Spiel war, auf das wir seit dem furiosen Auftakt der Saison gewartet haben. Damals in Kaiserslautern, als die Saison noch in Ordnung war - die älteren Zuschauer werden sich erinnern. Wir finden nicht nur nichts an dem Spiel auszusetzen, wir sind glücklich. Einfach so. Das ist eine schöne Abwechslung, wir hatten schon vergessen, wie das geht. Ein Podcast ohne Kritik wäre aber nur der halbe Spaß, also wenden wir uns im zweiten Teil dem unerfreulichen Thema Sicherheitspolitik zu. Das war ein Hörerwunsch, beschäftigt uns aber auch.


Foto: Koch

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Amazon Wishlist
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist

Shownotes

Mit offenem Visier gespieltGlücklich nach HauseTusche hat schon WeihnachtsferienUwe Neuhaus: "Das hat mit Fußball nichts zu tun"Das Spiel aus Sicht des GästeblocksErwartungen vor SpielbeginnAufstellungsvarianten gegen BraunschweigProbespieler Stefan Nijland: "Der neue Holländer ist eine falsche Neun"Wir denken uns Wintertransfers ausDie Baustelle SturmJopek auf der Tusche-PositionAdam Nemec im Mannschaftsgefüge: Es wird!Björn Kopplin könnte das kleine Derby spielenSprüche, die keiner mehr hören kann, oder "In Hoffenheim ändert sich nichts"Eine smarte AktionWie man eine smarte Aktion konterkariert: Pyro bzw. Böller bei den letzten beiden Hertha-SpielenWir diskutieren die DiskussionKräfteverhältnisse erkennenDie Neufassung des SicherheitskonzeptesWas wirklich zähltFans als Bestandteil der DiskussionStellungnahme von 12:12 zu den DFL-AnträgenRattenrennenWen vertritt 12:12?Eine Chronik der letzten WocheDie Kostenbeteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen ist wieder im GesprächWas fehlt: Der Zusammenhang von Wahlterminen und Aussagen von Innenministern in anschaulichen GrafikenFans und DFL: Eine ZweckgemeinschaftMedienwandel: Sicherheitspolitik im Fußball ist im Mainstream angekommenWir wünschen uns RuheWir fordern einen Bullshit-Knopf für TalkshowsWir fordern einen Disclaimer "Befindet sich gerade im Wahlkampf".

Keine Episode mehr verpassen!

Teve118 – We <3 Tusche

Wir begrüßen die neue Saison auf´s herzlichste! Ein paar von uns behaupten, sie hätten sich vor dem ersten Spiel ohnehin nie gefürchtet. Es gibt aber auch welche, die sehen das anders. Uns alle eint die Vorfreude, weil uns Union auf dem Betzenberg richtig gut gefallen hat.


Foto: Koch

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Amazon Wishlist
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist

Shownotes

Erwartungen vor AnpfiffGero hat Spielverlagerung gelesenÜberraschungen angesichts der AufstellungSchnelles Spiel, wie gemacht für Tijani BelaidDie brandneue InnenverteidigungDaniel Haas als mitspielender Torwart beeindruckt alleMaurice Trapp wird unterschiedlich gut gefundenMärchengleichnisse mit Blumen, Prinzessinnen und RaupenMicha Parensen ist unzufriedenTijani Belaid kämpft um den Platz in der Startelf, und zwar ordentlichNotiz an uns selbst: Mal sehen, wer am Saisonende Punkte vom Betzenberg mitgenommen haben wirdIdrissou in Topform, leiderUnions sorglose PässeDie Unfähigkeit zur SpielkontrolleLiquid Feedback bei der AuswechselungRandnotiz: Karim Benyamina spielt gegen seinen kleinen BruderTusche für Belaid: Wechsel zur richtigen Zeit?Vom Hintergrundgeräusch zur Kulisse: Laut ist lautWen hätten wir eingewechselt?Auftaktfazit: Eine sehr gefestigte MannschaftNico Schäfer macht gute VerträgeEin KneipengerüchtUnser persönliches PokalfinaleSandhausen ernst nehmenDuisburg zeigt, wie man es falsch machtAuswärts durchsingen mit Lumumba in der HandGero erzählt vom Krieg.

Keine Episode mehr verpassen!

Gleichbleibend.

Die Sonne scheint über dem Plattenbau an diesem 2. August. Das Sportforum Hohenschönhausen hat schon glanzvollere Zeiten erlebt. Auf einem Nebenplatz testet der frühere DDR-Serienmeister BFC Dynamo für die neue Oberliga-Saison. Mit Trainer Heiko Bonan und dem ehemaligen Union-Stürmer Shergo Biran soll die Qualifikation für die neue Regionalliga klappen. Der Gegner ist an diesem Dienstag Grün-Weiß Lübben.

Weiterlesen

Nüchtern betrachtet: Der 13. Spieltag

Die Überschrift ist Quark. Dieses Spiel am Montag Abend kann ich nicht nüchtern betrachten und deshalb gibt es ausnahmsweise die Ich-Perspektive. Heute morgen bin ich aufgewacht und summte die ganze Zeit die Melodie zu “Union ist der geilste Klub der Welt!”. Was war passiert?

Das Stadion an der Alten Försterei war zum ersten Mal in einem Zweitligaspiel mit voller Auslastung ausverkauft. Die Gäste kamen zum familienfreundlichen Montagabendtermin zahlreich mit 2.200 Anhängern. Da zahlt es sich auch mal aus, dass es eigentlich kaum echte Berliner gibt und dafür viele Zugereiste. Vor mir auf der Gegengeraden steht ein kleiner Junge um die acht Jahre. “Und wo steht Papa?” – “Dein Vater steht da drüben bei denen aus Kaiserslautern. Das wollte er unbedingt”, antwortet die Begleitung. Ein wenig musste ich mir auch einen grinsen als die Gäste mit einer großen Blockfahne grüßten und unsere Ultras dem nichts entgegenzusetzen hatten.

kaiserslautern_blockfahne

Zum Spiel: Uwe Neuhaus setzte wohl auf Konterspiel und ließ die beiden Oldies Gebhardt und Bemben draußen. Kaiserslautern war der erwartet starke Gegner, der ähnlich wie vorher Fürth oder Karlsruhe, mit Pressing unsere Mannschaft bereits beim Spielaufbau störte. Dieses Mal ging unsere Mannschaft allerdings von Anfang ebenfalls engagiert in die Zweikämpfe. Und so war die gesamte erste Halbzeit eine Abnutzungsschlacht. Wenn auch eine ansehnliche, da niemand vorher vermutet hätte, Union würde Kaiserslautern spielerisch besiegen wollen. Die in der Länderspielpause geführte Diskussion über unseren Torhüter und die Innenverteidigung hinterließ bei mir die Nachwirkung, dass ich mehr auf das Zusammenspiel geachtet habe. Und vor allem in der ersten Hälfte gab es den einen oder anderen Moment, in dem die Absprache zwischen Glinker und den Innenverteidigern nicht klappte. Aus Situationen, in denen der Torhüter herausläuft und der Innneverteidiger noch vor dem Stürmer an den Ball kommt, sind die schönsten Eigentore entstanden. Gestern ging es gut. Dafür sorgte dann aber ein Standard für das Gegentor. Das kann man trainieren.

In der zweiten Hälfte zog sich Kaiserslautern nach einer Druckphase weit zurück und überließ Union das Spiel. Gebhardt kam für Mattuschka und damit bessere Anspiele in die Spitze. Denn bei allem Kampf fehlte in Halbzeit eins die Präzision im Zuspiel nach vorne. Ärgerlich, dass es Sahin wieder mal mit einer Flugeinlage im Strafraum probierte. Dieses Mal gab es Gelb dafür. Ein nach meiner Sicht klarer Elfmeter wurde kurze Zeit später nicht gegeben sondern als Freistoß von der Strafraumlinie ausgeführt. Über Zusammenhänge zu Sahins Fallsucht, die er gar nicht nötig hat, darf spekuliert werden. Daran hat es aber auch nicht gelegen. Nach dem Konter zum 2:0 war die Gegenwehr unserer Mannschaft erlahmt.

Dafür ging es auf den Rängen erst richtig los. Das ganze Stadion singt, wie es respektvoll von den anderen Fans heißt “unser Lied”. Erpelpelle nennt der Berliner solche Gefühlswallungen. “FC Union!” Das Spiel bereits abgepfiffen. “Unsere Liebe!” Die Lauterer Spieler haben sich für ihre Tabellenführung feiern lassen und gehen in die Kabine. “Unsere Mannschaft!” Und kaum einer verlässt das Stadion. “Unser Stolz!” Aufmuntern, der Spieler, die etwas die Schultern hängen lassen, weil trotz des Aufwandes nicht herausgesprungen ist. “Unser Verein!” Kinder stehen wie gebannt am Zaun, obwohl die Mannschaft, bereits vorbeigelaufen ist. “Union Berlin!”

Noten sind mir persönlich dieses Mal egal, da es eine geschlossene Leistung der gesamten Mannschaft war. Deswegen dazu keine Worte.

Update: Wer ein kurzes Filmchen vom Gesang nach dem Spiel sehen möchte, schaue mal bei den Supporters von St. Pauli vorbei, die sich unser Wohnzimmer angesehen haben.

1. FC Union Berlin – 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:1)

0:1 Amedick (30. Min)
0:2 Jendrisek (78. Min)

Gelbe Karten: Sahin (4), Göhlert (3) – Jendrisek

Zuschauer: 19.000 (ausverkauft)

Noten_13b