Die Verteilung der TV-Gelder und was Union davon hat: Es ist kompliziert und intransparent

Ich würde euch ja gerne sagen wollen, wie viel Prozent Union oder die Zweite Liga am Gesamterlös aus den TV-Rechten bekommt und ob das in relativen Zahlen (also in Prozent) mehr, weniger oder genau so viel wie in der Vergangenheit ist. Aber das geht nicht. Das hat zum einen etwas damit zu tun, dass die DFL ihre Pressekonferenz nicht live gestreamt hat wie bei der “viel wichtigeren” Präsentation des Spielplanes und ich deswegen auf Liveberichte der in Frankfurt anwesenden Journalisten angewiesen war. Und zum anderen damit, dass die DFL diese Zahlen auch nicht in der Präsentation (hier als pdf) gezeigt hat. Was wir aber sagen können! Alles wird komplizierter.

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Was die Verteilung der TV-Gelder damit zu tun hat, ob die Bundesliga ein closed Shop wird

Heute um 13.30 Uhr werden wir endlich erfahren, worum im Moment so viel herumgeheimnisst wurde: Wie verteilen sich die Milliarden aus den neuen TV-Verträgen? Wie wird das Geld zwischen Bundesliga und Zweiter Liga aufgeteilt? Bisher ist da der Schlüssel bei 80/20, was bedeutet, dass 20 Prozent des Geldes aus den nationalen TV-Erlösen an die Zweite Liga gehen. Im Tagesspiegel gibt es noch einmal eine gute Zusammenfassung über die verschiedenen Interessen, die sich im Grund auf drei Gruppen aufteilen lassen: Die Zweitligisten, die nicht mehr ganz so wettbewerbsfähigen Bundesliga-Teams (Team Marktwert) und die Klubs, die vor allem dank der regelmäßigen Erlöse aus der Champions League einen riesigen Wettbewerbsvorteil in der Bundesliga haben.

Steven Skrzybski und Maxi Thiel, Foto: Matze Koch

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Werden die Zweitliga-Klubs ab nächster Saison vom Wachstum der TV-Gelder abgekoppelt?

Union hat gestern das Testspiel gegen Chemnitz mit 3:1 gewonnen (Zusammenfassung gibt es bei AFTV). Und dieser Test hatte neben der Spielpraxis für Spieler, die nicht oder selten zum Einsatz kommen auch noch den schönen Effekt, dass sich Spieler Selbstvertrauen geholt haben, die das brauchen, wie beispielsweise Maxi Thiel:

Facebook: Maxi Thiel; Foto: Matze Koch

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Teve275 – Die epischen Rausrückbewegungen von Roberto Puncec

Union spielt gegen Stuttgart 1:1 und das Spiel war viel aufreibender, intensiver und begeisternder als es der einfache Blick auf das Ergebnis vermuten lässt. Außerdem reden wir über Unioner, die andere daran hindern, ins Stadion zu gehen.

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Das Team außer Form oder auf einem guten Weg?

Heute findet mal wieder ein Testspiel statt, und zwar gegen den Chemnitzer FC. Um 14 Uhr auf dem Fritz-Lesch-Sportplatz in Adlershof (Dörpfeldstraße). Dort werden wahrscheinlich vor allem diejenigen antreten, die am Sonntag nicht oder nur wenig gegen den VfB gespielt haben. Einen kleinen Ticker vom Spiel und eventuell auch etwas Live-Video gibt es drüben bei den Eisernen auf Facebook.

Facebook: Die Eisernen

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Wie Steven Skrzybski die Stadionregie übernommen hat

Ich weiß es nicht, wie es euch geht, aber ich bin immer noch schwer begeistert vom 1:1 gegen Stuttgart. Und zwar als Gesamtkunstwerk. Ich mochte, wie engagiert der Block der Stuttgarter war und wie Union sich in die Partie zurückgekämpft hatte. Ich hatte Spaß am Singen und meine beiden Bekannten aus New York haben den Mund nicht zu bekommen. Denn von der ersten Minute an war es eines der intensivsten Liga-Spiele, die ich seit langem gesehen habe.

Wie zum Schluss die Abendsonne den Hauptmann von Köpenick strahlen ließ. #fcunion

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Was nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart wichtig ist.

Jakob Busk. Roberto Puncec. Kristian Pedersen. Dennis Daube. Kevin Kenny Prince Redondo. Damir Kreilach. Collin Quaner. Felix Kroos. Steven Skrzybski. Steven Skrzybski. Steven Skrzybski. Christopher Trimmel. Toni Leistner. Stephan Fürstner. Philipp Hosiner. Simon Hedlund.

Es war so ein Spiel, das Menschen, die eigentlich lieber Blätter harken und beim Billard zukucken, plötzlich in wilder Liebe zum Fußball entbrennen lässt. Danke!

Was vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart wichtig ist

Bevor wir uns gleich auf den Weg ins Stadion machen, möchte ich sowohl den Tagesspiegel als auch die Berliner Zeitung zurück begrüßen. Beiden Medien ist noch rechtzeitig vor dem Anpfiff heute um 13.30 Uhr gegen den VfB Stuttgart aufgefallen, dass es in Berlin einen zweiten Profifußballklub gibt. Seit dem letzten Ligaspiel konnte man mangels Berichterstattung auch einen anderen Eindruck gewinnen.

Schon mal vortrinken. #fcunion #Enton #Psyduck

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Die Botschaft von Union ins Land hinaustragen

Jetzt kommen sie alle, die Simon-Terodde-Geschichten. Dabei ist der Angreifer nun schon über 2 Jahre nicht mehr bei Union. Und die offensive Qualität bei Union ist nun so weit gestreut, dass eine Gegenüberstellung zweier Angreifer wie es Bild/BZ mit Quaner vs. Terodde macht aus meiner Sicht nicht zielführend ist. Was ist denn mit den anderen Spielern, die bei Union Tore schießen? Denn aus meiner Sicht ist diese Verteilung der offensiven Durchschlagskraft im Angriff (gehen wir mal weg von den letzten zwei Ligaspielen) die Qualität des aktuellen Union-Jahrgangs. Es geht nicht nur um einen Spieler wie bei Sebastian Polter oder Bobby Wood. In dem Zusammenhang: Herzlichen Glückwunsch an Steven Skrzybski zum 24. Geburtstag heute!

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Was wir über den Stadionausbau wissen und was nicht

Gestern erhielten wir bei Facebook diese Frage gestellt:

Screenshot: Facebook

Ich kann dazu nur sagen: Nichts genaues gibt es nicht. Wir wissen, dass Union aus zwei Gründen vor der Situation steht, einen Stadionausbau zu planen. 1. Die Auslastung der Heimbereiche ist mittlerweile so hoch, dass es immer schwieriger wird, Karten im freien Verkauf zu erhalten. Am Spieltag einfach zur Kasse gehen, wie noch vor wenigen Jahren, ist immer häufiger aussichstlos. Der 2. Grund ist die von der DFL in den Lizenzbedingungen hochgesetzte Anzahl von Sitzplätzen in der Bundesliga auf 8.000 (Zweite Liga 4500). Aus welchem Grund auch immer die DFL das beschlossen hat.

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