Manchmal reicht eine Halbzeit.

Union gegen Sandhausen, und mir hätte die zweite Halbzeit vollkommen genügt. Während sich die erste anfühlte, als würden wir so langsam alle Gartenmöbel in den Tabellenkeller räumen, um uns dort häuslich einzurichten, begann die zweite nicht nur spektakulär, sie blieb sogar so. Solche Spiele verkraftet doch kein Mensch!

Teve205 – Facepalm-Choreo im Gästeblock

0:3 Niederlage beim FC St. Pauli. Dabei gingen auch Björn Jopek (Rote Karte), der Support von den Ultras (ab der Halbzeit) und der Glaube an Trainer Norbert Düwel (zumindest bei einem Teil der mitgereisten Unioner) verloren.

Foto: Koch

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Shownotes

Teve204 – Düdü düdüdüdüdüü

Always look on the bright side of life. Es passiert selten, dass ein Lied des Stadion-DJs Wumme mit Anpfiff der zweiten Halbzeit weitergesungen wird. Doch beim 1:1 gegen Darmstadt passte es. Diese Grundstimmung sollten sich mehr Unioner zu Herzen nehmen.

Foto: unveu.deFoto: unveu.de

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Shownotes

Begrüßung

00:03:21

Gero weiß, warum es Kaiserslautern während der englischen Woche keinen Sieg gabNiemand weiß, wo Darmstadt liegt.

1:1 gegen Darmstadt ohne viele Torchancen

00:09:50

Zurück zur DreierketteElfmeter nach Foul an Jopek?Aller Fan-Frust konzentriert sich auf KöhlerDarmstadt dominiert die zweite HalbzeitFrust statt Erleichterung über das Remis bei Fans und Spielern.

Unions Medienboykott mit Kollateralschaden

00:44:07

Outro

01:05:06

Union gegen Darmstadt 1:1

Sebastian Polter wagte gestern nach dem Spiel die These, dass 4 Punkte gegen die oberen in der Tabelle eventuell doch gar nicht so schlecht wären, und ich hätte gerne applaudiert. Aber Szenenapplaus ist im Medienarbeitsbereich unüblich, da gibt´s nur Meckern oder Fresse halten. Es fällt mir schwer, über eine Mannschaft zu meckern, die es auch mal schafft, nach einem Rückstand nicht aus dem Tritt zu geraten. Die sich den Punkt am Ende -ätschebätsch!- doch noch sichert. Sebastian Polter war nicht unzufrieden, angesichts des Spielverlaufs. Ich auch nicht. Zehn Torschüsse pro Spiel wünscht er sich künftig, und wer bin ich, ihm da zu widersprechen?

Teve203 – Kaiserslautern ist wie Hoyerswerda. Nur mit Betzenberg.

Die Idee lag nahe: Kaiserslautern mit der Leipzig-Taktik besiegen. Aber zack! Kommt die Realität an und streckt die Zunge heraus. Union verliert 0:1. Weil der FCK sich geschickt angestellt hat und den Jungs von Norbert Düwel offensiv nicht viel einfiel.

Foto: Matze Koch auf Instagram

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Shownotes

Intro

00:00:00

Das 0:1 in Kaiserslautern

00:04:40

Verabschiedung

00:26:59

Teve202 – Der Kapitän der Eier

15 Minuten Schweigen gegen Rasenballsport Leipzig und am Ende gewinnt Union. Wenn das so einfach wäre, könnten wir das ab jetzt immer so machen.

Foto: Koch

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Shownotes

Anfeuern oder protestieren? – Die Prioritäten für die Partie gegen Rasenball Leipzig

Ein Dialog auf Twitter fast das Dilemma vor dem Spiel am Sonntag gegen Rasenball Leipzig (13.30 Uhr) zusammen. Wenn ich schon eine Meinung dazu hätte, würde ich sie äußern. Ich bin zwiegespalten.

Screenshot 2014-09-17 12.48.42

Teve201 – Wenigstens hat Terodde nicht getroffen

Union verliert 1:3 in Heidenheim. Wir sprechen über das Spiel, die Antwort des Vereins auf wahrgenommene einseitige Medienberichterstattung, einen vermeintlichen Verrat beim Fantreffen mit dem Trainer und eine Umfrage zum Weihnachtssingen.

Foto: unveu.de

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Shownotes

Ruhe bewahren in Zeiten des Zorns.

Da schlägste die Bildzeitung auf, und das Dreckding schlägt zurück. Soweit, so normal. Torsten Mattuschka hat den 1.FC Union Berlin am Wochenende verlassen und ist nach Cottbus gewechselt. Unübersehbar hatten er und sein Trainer Norbert Düwel verschiedene Vorstellungen darüber, was sie einander zutrauen. Zu wenig, am Ende.

Dass Torsten Mattuschka darüber wütend und verletzt ist, verstehe ich. Dass es ihm nicht entspricht auszuharren, sondern im Zweifel in die Offensive zu gehen, bin ich von ihm gewöhnt. Ohne seine Meinungsstärke, sein Selbstvertrauen und sein pro-aktives Handeln wäre kein so guter Kapitän gewesen wie er es war. Er hat bei Karim Benyamina und bei Jan Glinker gesehen, wie sich Abschiede ankündigen und hinziehen. Die Zeit dafür fehlt ihm. Das ist Teil des Schmerzes: Zu wissen, dass von der Zukunft nicht mehr so viel übrig ist.

Der Grundsatz “Kein Spieler ist größer als der Verein” funktioniert bei Torsten Mattuschka nur bedingt. Tusche ist der Verein. Dafür hat er gearbeitet. Sehr lange. Länger als Norbert Düwel jedenfalls. Aber kann man Düwel das vorwerfen? Norbert Düwel ist, ich sagte das bereits an anderer Stelle, nicht als Beauftragter für Denkmalschutz zum 1.FC Union Berlin geholt worden. Er hat den Schnitt gemacht, den Uwe Neuhaus nicht durchsetzen konnte. Vielleicht hat er die Tragweite dessen nicht erfasst. Und vielleicht war das gut so. Und ganz vielleicht wird erst der Trainer nach ihm davon profitieren.

Im Grunde müssten alle erleichtert aufatmen. Eine Situation, mit der Spieler und Trainer unglücklich waren, ist beendet. Torsten Mattuschka kann das machen, worin er gut ist: Auf einem Fußballplatz den Takt angeben. Norbert Düwel hoffentlich auch. Ich wünsche es beiden.

Statt dessen, wie eingangs erwähnt, ein Interview in der Bild. Das am wenigsten Kluge, was Torsten Mattuschka in den letzten neun Jahren gemacht hat, und er hat in Sachen Unterhaltung schon so einiges geleistet. Es war nur bis dahin nie instinktlos. Ein Spieler, der eine Zukunft haben will, redet nicht schlecht über seinen Ex-Trainer. Ich möchte Tusche nicht auf diese Art im Gedächtnis behalten. Ich werde also die Berliner Tageszeitungen eine Weile meiden.

Teve200 – Wenn Tusche geht, können wir auch das Union-Logo ändern

0:4 gegen Nürnberg und doch ist das Spiel kaum Thema. Denn der sehr wahrscheinliche Abgang von Torsten Mattuschka überdeckt alles. Auch die Arbeit von Norbert Düwel und die drei Neuzugänge kurz vor Ende der Transferzeit.

Foto: Koch

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