Eine gute Nachricht aus Köpenick: Den Kröten geht’s gut

Die Mannschaft sagt nichts mehr. Trainer André Hofschneider redet auch nicht viel. Aber zu den Pressekonferenzen muss er. Und heute um 11.30 Uhr ist wieder eine vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli. Mal sehen, was der Trainer zu den Fortschritten bei Andy Gogia und Michael Parensen sagt.

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Flausch gegen Frust

Wie versprochen, habe ich heute morgen fix das Quiz “Weißt du, welcher Hund zu welchem Union-Spieler gehört?”* gebastelt. Damit wir uns mal von der aktuellen Situation, an der sich bis Samstag sowieso nichts ändert, mal ablenken können. Und was hilft das besser als flauschige Hunde. Viel Spaß damit. Für regelmäßige Leser von “State of the Union” ist das sicherlich zu einfach. Gebt mal Feedback, ob euch das gefällt und ihr so etwas öfter wollt. Ich hätte noch mindestens eine Idee für ein Union-Quiz im Kopf, das nichts mit Haustieren von Spielern zu tun hat.

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Genug geredet

Kapitän Felix Kroos hat verkündet, dass die Mannschaft jetzt erst einmal nichts mehr sagt (Kurier). Wir erinnern uns, dass er schon am Samstag nach dem Spiel sagte: “Ich geh mir selbst schon auf den Sack. Ich kann mich selbst nicht mehr reden hören, weil ich jede Woche das Gleiche sage.” Gestern kleidete er das in feinere Worte, als er für die Mannschaft sprach: “Wir haben das Gefühl, immer dasselbe zu erzählen. Es bringt nichts, irgendwelche großen Phrasen rauszuhauen. Wir drehen uns im Kreis.”

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Kein Ponyhof.

Ich lebe mit den Dingen, die ich nicht ändern kann. Ich suche keinen Trainer, ich nehme den, der da ist. Weder kaufe noch verkaufe ich Spieler. Ich trage keinerlei Verantwortung für das, was bei Union passiert. Und exakt deshalb möchte ich von Zeit zu Zeit in die Bande beißen: Weil ich nicht, gar nicht, nullkommakeinbißchen Unterschied mache. Nur falls jemand fragt, warum ich so angespannt kucke.

Unions Antwort auf die sportliche Krise: Weitermachen

Ich würde gerne mal wissen, wie weit das Präsidium von Union die Planungen für die nächste Saison bereits vorangetrieben hat. Denn rational lässt sich für mich die Tatenlosigkeit nur damit erklären, dass intern bereits klar ist, wie die nächste Saison personell angegangen werden soll (wenn die Liga gehalten wird). Die Bilanz des Teams seit der Übernahme des Jobs durch Trainer André Hofschneider ist katastrophal, aber wie immer bei solchen Diskussionen gilt es, nicht nur die Frage zu beantworten, ob man den Trainer wechseln soll, sondern auch, wer den Job danach übernimmt. In die Richtung der fehlenden Alternativen deuten die Berliner Medien:

Trainer André Hofschneider, Foto: Matze Koch

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Teve326 – Der Reigen der Enttäuschten

Union spielt 0:0 gegen Duisburg. Wir führen eine Trainer-Diskussion. Aber mit welchem Sinn?

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“Ich geh mir selbst schon auf den Sack. Ich kann mich selbst nicht mehr reden hören, weil ich jede Woche das Gleiche sage.”

Auf dem Rückweg durch den Wald. Wir hatten uns alles schon gesagt, was es zu sagen gibt zum 0:0 gegen Duisburg. Dass es hätte schlimmer kommen können. Dass Jakob Busk endlich mal die Null gehalten hat. Wobei, die Duisburger taten ihm ja den Gefallen kaum mal gefährlich auf das Tor zu schießen. Und Philipp Hosiner! So ein Ding wie gegen Fürth daneben gesetzt. Der Arme. Haste Scheiße am Fuß. Und warum so viele hohe Bälle. Die lassen sich doch so einfach verteidigen. Und auf wen sollten eigentlich Christopher Trimmel und Kristian Pedersen spielen? Auf sich selber? Wir haderten. Und dann fiel der Satz: “Aber gekämpft haben sie.” Ja, das kann man Union nicht vorwerfen.

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“Geredet wurde in letzter Zeit viel und lange”

Ich könnte jetzt viele Worte schreiben. Darüber wie wichtig diese Partie nachher um 13 Uhr gegen Duisburg ist. Darüber, dass die Mannschaft nur sich selbst helfen kann. Aus meiner Sicht hilft jetzt kein Trainer. Und es hilft auch kein Impuls von außen. Nur das Team selbst kann sich befreien. Auch aus der Situation mit Worte für Spiele zu finden, die nicht zu erklären sind. Was sie machen sollen?`Sich reinhauen. Nicht nachdenken. Und den Mitspielern vertrauen. Kein Spieler kann oder muss Union alleine retten. Auch nicht Steven Skrzybski. All das könnte ich in vielen Absätzen schreiben. Mache ich aber nicht. Ich gehe gleich ins Stadion. Dorthin, wo es wichtig ist. Ich möchte singen, hüpfen, schreien.

Oder um es mit Steven Skrzybskis Worten zu sagen: “Geredet wurde in letzter Zeit viel und lange, jetzt heißt es das auch ZUSAMMEN umzusetzen !🔴⚪💪🏼”

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Man muss ja keine Flaschen werfen

Die internationale Fußballwelt diskutiert seit Mittwochabend, ob die Atmosphäre in einem Fußballstadion vielleicht doch hin und wieder Einfluss darauf hat, was auf dem Platz geschieht. Erinnert daran wurden alle von Liverpools Sieg in der Champions League, der auch bei mir einen Ohrwurm hinterlassen hat. Es ist nicht unbedingt wahrscheinlich, dass Unions Spiel morgen gegen den Meidericher Sportverein ähnlich hohe mediale Wellen schlägt, aber das heißt ja nicht, dass der Effekt auf das Spiel nicht ähnlich groß sein könnte. (Und nein, das ist keine Aufforderung, Flaschen auf Duisburgs Bus zu werfen wie das in Liverpool passiert ist – ganz im Gegenteil.)

Photo: unveu.de

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Für Spiele wie jetzt gegen Duisburg gehen wir zu Union

Heute um 11.30 Uhr findet die Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag gegen Duisburg statt (live auf AFTV). Eins von 6 Endspielen, die Union nun hat, um rechnerisch den Klassenerhalt klarzumachen. Mich interessieren vor der Partie vor allem die News aus der medizinischen Abteilung. Kann Steven Skrzybski nach seiner Muskelverletzung im Oberschenkel bereits am Samstag spielen oder ist das Risiko zu hoch? Wie geht es Simon Hedlund? Und wie weit ist Michael Parensen?

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