Nicht schön, aber wichtig

Das Trainerteam hat der Mannschaft nach dem Test gegen Horsens das Wochenende frei gegeben, was bedeutet, dass man auf Instagram viele Urlaubs- und Familienbilder sieht. Das gilt nicht für Marcel Hartel, der weiter bei der U21 ist, damit aber wohl auch ganz glücklich sein dürfte. Seine auffälligen Leistungen geben auch Grund, nocheinmal auf seine Vertragssituation zu schauen. Die Rückhol-Klausel, die Köln für den Mittelfeldspieler hat, greift wohl erst 2019 und für 2 Millionen Euro, wie der Kurier berichtet. Das eine interessante Detail, dass da noch fehlt, ist wie abhängig die Option von Ligazugehörigkeiten aller beteiligten Vereine ist.

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Frühaufsteher Marcel Hartel

Union kam gestern im Test gegen AC Horsens zu einem 1:1. Da ging es vor allem um Spielpraxis für die Spieler, die in der Liga aktuell nicht so viel Einsatzzeit bekommen. Aber zwei Personalien sind doch bemerkenswert (Kurier). Peter Kurzweg kam als Rechtsverteidiger zum Einsatz (zur Erinnerung: Er ist Linksverteidiger). Durch die 5. Gelbe Karte von Christopher Trimmel muss Jens Keller im Spiel beim 1. FC Heidenheim den Stamm-Rechtsverteidiger ersetzen. Ob der eigentliche Ersatz Atsuto Uchida rechtzeitig von seiner Muskelverletzung zurück kommt, ist fraglich. Gestern war er jedenfalls noch keine Option. Und wie auf Instagram angekündigt, ist Kenny Prince Redondo zurück: Er wurde eingewechselt. Einen Zusammenschnitt des Testspiels gibt es bei AFTV. Wenn euch nur das Freistoßtor von Damir Kreilach interessiert, dann seid ihr hier richtig:

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Von Matten und kurzen Hosen

Ein schönes Lächeln zeigt Sebastian Polter hier beim Laktattest in der Charité:

Heute auf dem Programm: Laktattest 😜🏃🏻- mehr davon gibt's demnächst auf AFTV 😉🎥 #FCUnion

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Wachstumsschmerzen

Gestern und vorgestern gab es Karten für das Weihnachtssingen – und zwar nur dann, denn alle 28.500 Tickets sind bereits weg. Das ist nicht wirklich überraschend, zeigt aber nochmal anschaulich, wie das Umfeld des Vereins gewachsen ist. Zu solchem Wachstum gehören auch Schmerzen – wie etwa angesichts von auf Auktionsplattformen angebotenen Tickets auch Forderungen nach personalisierten Tickets, die in der Diskussion über das Verfahren aufkamen. Personalisierte Tickets sind grundsätzlich nichts, was ‘man’ will. Und es fragt sich, ob sie der effektivste Weg wären sicher zu stellen, dass Karten in den ‘richtigen’ Händen landen. Das Problem stellt sich wohl weiter, solange der Platz im Stadion zu klein ist.

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“Jimmy hau rin und niemals vergessen …”

Es war eine traurige Nachricht, die Union gestern veröffentlichte: Günter “Jimmy” Hoge ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Er gehörte vielleicht zu den schillerndsten Spielern, die in der DDR für Union spielten und die Brüche in seinem Leben haben dazu beigetragen, dass viele, die in der DDR aufgewachsen sind, sich mit ihm identifizieren konnten. Bei AFTV gibt es immer noch das über eine Stunde lange Interview mit Jimmy Hoge, das anlässlich seines 75. Geburtstags vor zwei Jahren geführt wurde. Bei immerunioner.de gibt es alle Zahlen zu seiner Spielerkarriere bei Union. Und in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Kurier-Sportredakteur und Ex-Unionspieler Andreas Baingo in einem Nachruf, wie er Jimmy Hoge zwar immer nahe, aber nie wirklich an ihn ran kam und welche Aura Hoge umgab.

Jimmy Hoge bei der festlichen Mitgliederversammlung zum 50. Vereinsjubiläum 2016, Foto: Matze Koch

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Die Mannschaft hat Reife gewonnen

16 Punkte von 18 möglichen. 5 Siege und 1 Unentschieden aus den vergangenen 6 Spielen. Das will erklärt werden. Und nach seinem Treffer in der 92. Minute zum 1:0 gegen St. Pauli ist es vor allem Sebastian Polter, der im Mittelpunkt steht. Weil er mit dem Treffer mehr erreicht hat, als nur ein Unentschieden in einen Sieg umzuwandeln. Der Kurier nennt den Angreifer “Mentalitätsmonster”, die Morgenpost vergleicht Polters integrationsstiftende Kraft mit der von Torsten Mattuschka und die Berliner Zeitung sieht den Stürmer immun gegen Druck. All das ist der bestmögliche Fall, den sich die Verantwortlichen von Union bei der Verpflichtung von Polter zu Beginn des Jahres sich ausgemalt haben dürften.

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Teve310 – Hackenflic-Vorlagending

Dank des späten 1:0 gegen den FC St. Pauli wissen wir nun in dieser Saison auch, wie sich das mit späten Toren anfühlt, wenn man sie erzielt. Neben dem Spiel diskutieren wir das jämmerliche Bild, das der DFB gerade beim Thema Schiedsrichter abgibt.

Sendungsnotizen:

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Leistner und Torrejon machen Platz für Polter

Es war gestern kurz vor 15 Uhr, als ich im Rathaus-Center Pankow bei Ernsting’s Family kurz jubelte. Neben mir standen der Jung-Unioner, der eine neue Winterjacke anprobierte und eine verwirrt schauende Verkäuferin. Ehrlich gesagt hatte ich die ganze Zeit Angst, dass Union irgendwann in Rückstand geraten würde und gedacht: Keine Push-Mitteilung ist eine gute Push-Mitteilung. Sebastian Polter bewies das Gegenteil.

Später zu Hause sah ich, dass sowohl Toni Leistner als auch Marc Torrejon sich den Assist mit Christopher Trimmel teilen sollten. Denn beide Verteidiger blockten den Weg erst frei für Sebastian Polter, der dadurch sehr viel Platz hatte (Kurier).

Screenshot: AFTV

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Konzentriert zuende gespielt.

So hat es Sebastian Polter hinterher beschrieben. Genau diese Konzentration hat in den letzten beiden Spielen gefehlt. Als heute alle innerlich längst auf ein Unentschieden eingestellt waren, bestätigte Sebastian Polter, dass Boone schon immer Recht hatte: Gehe nie vor dem Abpfiff aus dem Stadion. Weil du dann nämlich verpasst, wie Jens Keller tanzt.

Nur in eine Richtung weisend

Unions Spiel heute Mittag gegen St. Pauli wird gern richtungsweisend genannt. Das stimmt nur eingeschränkt, denn drei Punkte gibt es ja jede Woche zu vergeben. Vor allem aber ist nicht völlig klar, dass es sich dabei wirklich um ein ‘sechs Punkte Spiel’ handelt. Denn für beide, vor allem aber Union, geht es mehr darum, den Anschluss zur Tabellenspitze zu halten als darum, den heutigen Gegner zu distanzieren.

Union hat eine relativ hohe Hürde für einen relativ großen Sprung nach vorn vor sich; Photo: Matthias Koch

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