Sebastian Polter trainierte zwar kurz mit dem Ball, aber die Rückkehr dauert noch eine Weile

Heute Abend um 18 Uhr spielt Union im vorletzten Testspiel der Vorbereitung gegen Girondins de Bordeaux. Das dürfte von der Qualität ein starker Gegner sein (Details über den Klub hat der Kurier). Bedauerlich ist allerdings, dass Florian Hübner immer noch nicht mitspielen kann. Er hat am Freitag auch nur individuell trainiert. Vielleicht sehen wir also wieder die Innenverteidigung Friedrich/Dietz. Dass Trainer Usr Fischer auf eine Dreierkette setzt halte ich angesichts der Tatsache, dass mit Christoph Schösswendter nur noch ein Innenverteidiger zur Verfügung steht, für sehr unwahrscheinlich. Ebenfalls nicht einsetzbar ist heute Joshua Mees. Dafür dürfte Felix Kroos wohl spielen.

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Die ruhige Art von Trainer Urs Fischer ist vielleicht genau das, was Union in dieser Saison braucht

Eigentlich war für heute das Mannschaftsfoto für die neue Saison geplant. Das wurde aber auf Samstag Vormittag verschoben, weil Urs Fischer bis dahin aus persönlichen Gründen in der Schweiz bleiben muss (Details hier beim Kurier, Bild/BZ). Ich habe mir bei AFTV gerade angeschaut, wie Urs Fischer die von Unions Medienabteilung ausgewählten Fragen von Fans beantwortet. Besonders Neues erfahren wir nicht, aber wir sehen einen Trainer, der sehr ruhig und ausgeglichen wirkt. Ich fand es beispielsweise gut, wie er auf die Frage reagierte, ob er lieber ein defensives oder ein offensives Saisonziel hätte. Darauf antwortete er relativ lange, nannte pro und contra. Und ich dachte schon, wow, das ist langweilig, er will einfach nicht angreifbar sein. Doch am Ende sagte er schlicht, dass er immer gerne ein realistisches Saisonziel hätte.

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Ist das Torwart-Duell schon entschieden?

Zum Ende eines Trainingslagers werden gerne Gewinner und Verlierer genannt. Und das ist auch nach Ende der 10 Tage in Marienfeld nicht anders. Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich darauf hinweisen, dass es noch zwei Wochen hin sind bis zum ersten Ligaspiel gegen Aue. Und dass sich die Mannschaft erst danach im Liga-Alltag komplett findet. Was sich aber sagen lässt: Marvin Friedrich hat sich in der Innenverteidigung durchgesetzt (Kurier), was aber angesichts der vielen Ausfälle in diesem Mannschaftsteil aber auch nicht sonderlich überrascht. Hier möchte ich das Augenmerk auch auf die Situation von Christoph Schösswendter richten, den ich gestern bei der Aufzählung der Innenverteidiger vergessen hatte. Er durfte gegen Norwich 30 Minuten spielen. Ich gehe aber immer noch davon aus, dass der Österreicher Union verlassen wird.

Saisoneröffnung 18/19 🔴⚪️ #unionberlin

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Urs Fischer gehen in der Vorbereitung die Innenverteidiger aus

Das Testspiel zum Ende des Trainingslagers hat Union mit 2:1 gegen Norwich City gewonnen (Tore durch Kenny Prince Redondo und Eigentor nach Einwurf; Spielberichte hier: Morgenpost, Kurier, BZ). Was ich daraus mitnehme, ohne das Spiel live gesehen zu haben? Wenig. Vielleicht, dass Christopher Lenz ernsthaft auf rechts das Backup von Christopher Trimmel bilden soll. Denn dort kam der eigentliche Linksverteidiger erneut zum Einsatz, als Trimmel nach 66 Minuten ausgewechselt wurde. Was ein bisschen wie eine Degradierung wirkt, dürfte Lenz in Wirklichkeit aber einen sicheren Kaderplatz einbringen und Peter Kurzweg die Tribüne. Jedenfalls, wenn das so im Ligaalltag bleibt. Denn mit Lenz auf der Bank hat der Trainer eine Alternative um sowohl auf der Linksverteidigerposition als auch auf rechts zu reagieren. Diese fehlende Flexibilität ist Peter Kurzweg schon in der vergangenen Saison manchmal zum Verhängnis geworden, wenn es um die Entscheidung Spieltagskader oder Tribüne ging.

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Nein, bei Union sind die Dauerkarten nicht am teuersten

Das Trainingslager in Marienfeld geht langsam zu Ende, doch zunächst gibt es endlich wieder ein richtiges Testspiel. Um 18 Uhr wird in Delbrück gegen Norwich City getestet. Das und am Samstag der Test gegen Bordeaux werden zeigen, wie weit Union in der Vorbereitung schon gekommen ist. Heute Abend mit dabei ist auch Testspieler Haji Wright (BZ).

Probespieler Haji Amir Wright, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Ein Wechsel, der normalerweise nur eine kleine Meldung wert wäre

Die WM ist vorbei. Und wir können uns jetzt ungestört den wichtigen Dingen widmen. Wie zum Beispiel dem neuen Athletik-Trainer Christopher Busse, der von Cottbus zu Union gewechselt ist und bereits im Trainingslager in Harsewinkel mit der Mannschaft von Urs Fischer arbeitet. Beim FC Energie findet man das nicht so witzig und Trainer Claus-Dieter Wollitz kritisiert, dass Union ihm keine Vorlaufzeit gegeben habe, um Ersatz zu finden (Lausitzer Rundschau). Mir ist nicht ganz klar, worüber sich Cottbus aufregt, denn am Ende ist das eine Frage der Vertragsgestaltung. Und in der Hinsicht gibt sich auch die Lausitzer Rundschau etwas wortkarg, wenn sie schreibt: “Nach RUNDSCHAU-Informationen hatte Energie den Vertrag mit Busse kürzlich zunächst mündlich verlängert.” Dass sich Cottbus’ Trainer Wollitz in der Vorbereitung gestört sieht, verstehe ich. Aber zweifellos hat auch Union in der Vorbereitung Bedarf. Ich glaube, dass ich das Thema mit diesem Absatz schon größer gemacht habe, als es eigentlich ist. Im normalen Leben wäre das ganz normaler Job-Wechsel. Für die Berliner Medien ist das dementsprechend nur eine Notiz (Kurier).

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Im Profiteam ist aktuell alles auf die nächsten 2 Jahre ausgerichtet

Die Berliner Morgenpost hat sich vorgenommen, uns heute Manager Oliver Ruhnert etwas näherzubringen. Das finde ich gut, weil ich mir noch überhaupt keine Meinung zu ihm bilden konnte. Der deutliche Unterschied zu seinem Vorgänger Lutz Munack ist, dass er viel offensiver in der Öffentlichkeit seine Position vertritt. Das fand ich beispielsweise gut, als er sich am Freitag zum Umgang der Polizei Nordrhein-Westfalen mit Testspielen geäußert hat.

Manager Oliver Ruhnert; Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Wenn die Polizei den Plan für die Saisonvorbereitung durcheinander bringt

Eigentlich wollte Union gestern gegen Twente Enschede testen, doch die Polizei sagte das ab, weil aus ihrer Sicht Sicherheitsbedenken bestanden hätten. Manager Oliver Ruhnert ärgerte sich über die Art und Weise, wie die Polizei hier agierte, die sich nicht einmal die Mühe machte, mit Union eine Lösung zu finden: “Ich empfinde das als Unart, diese Thematik einfach so zu entscheiden. Man muss erwarten dürfen, dass im Vorfeld solcher Spiele dann auch mit den Sicherheitsbeauftragten und den Vereinen direkt kommuniziert wird, um eine Möglichkeit zu finden, wie man diese Spiele stattfinden lassen kann.” (Vereinsmitteilung) Auch die Berliner Medien berichten darüber und über das Testspiel Union gegen Union (2:0 für Union), das stattdessen stattfand.

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Christopher Trimmel geht baden

Christopher Trimmel war gestern im Trainingslager in Harsewinkel kurzerhand ins Wasser gegangen, um einen Ball zu holen. Aber nicht nur deswegen spielt er heute medial eine Rolle. Denn der Rechtsverteidiger gehört zu den Spielern, die als Führungsspieler gelten, und hat in der vergangenen Saison konstant seine Leistungen gebracht, was wenig Spielern bei Union gelungen ist. Bild/BZ und auch der RBB haben jeweils Interviews mit ihm geführt. Darin finde ich interessant, dass auch mal die Sprache darauf kommt, wie Union eigentlich spielen möchte, auch wenn es keine klare Antwort gibt. Viererkette und Dreierkette werden trainiert. Ich würde da tatsächlich gerne mehr erfahren.

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Das ist der Grund, warum wir den Fußball lieben

Der Wechsel von Philipp Hosiner zu Sturm Graz wurde gestern perfekt gemacht (Vereinsmitteilung, Tagesspiegel, Morgenpost, RBB). Das ist tatsächlich ein positives Ergebnis für alle Beteiligten. Denn der Angreifer wird wieder regelmäßig spielen können, Sturm Graz hat einen neuen Angreifer und Union bekommt nicht nur Ablöse, sondern kann sich im Sturm anders aufstellen (also mit möglicherweise durchgängig großen Mittelstürmern).

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