Ein schönes Tor im Stadion an der Alten Försterei

Es geht uns wahrscheinlich allen so: es ist immer wieder schön, von irgendetwas an die Nacht im Mai erinnert zu werden, in der Union aufgestiegen ist. Mir geht das zum Beispiel so, wenn ich in meinem Bücherregal einen Bierbecher vom Relegations-Heimspiel gegen Stuttgart sehe.

Aufstiegstor

Das Waldseiten-Tor am Stadion, Photo: Ingo Petz.

In etwas größerem Maßstab gibt es so einen Moment jetzt auch am Stadion, wo das Tor von der Waldseite mit seiner eingeknickten Latte am Eingang Hämmerlingstraße aufgestellt wurde, wie Ingo Petz auf Facebook zeigt. Auch der Kurier schreibt darüber.

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Was Keven Schlotterbeck von Neven Subotic lernt

Ich lasse die Champions League seit einiger Zeit links liegen. Nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern weil ich etwas gelangweilt davon bin, dass die immer gleichen Klubs aufeinander treffen und eine Paarung wie Bayern gegen Arsenal gefühlt häufiger vorkommt als die von Schalke gegen Dortmund. Und die Reform mit mehr festen Startplätzen für geldkräftige Verbände hat das aus meiner Sicht noch verschärft. Selbst zur Gegnerbeobachtung habe ich gestern Abend nicht geschaut. Dabei hat Leverkusen bei der 1:2-Niederlage gezeigt (Kicker-Spielbericht), dass sie nicht nur durch Dortmund verwundbar sind, sondern sich durch Abwehrschnitzer auch gegen Lokomotive Moskau in Bedrängnis bringen. Ich bin gespannt, ob Urs Fischers Herangehensweise ähnlich wie gegen Dortmund sein wird. Er könnte (aber wird es sicher nicht) heute um 12.30 Uhr auf der Pressekonferenz verraten (live auf AFTV).

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Marcus Ingvartsen könnte Union mehr Flexibilität geben

Marcus Ingvartsen, der in der Liga bisher nur in Augsburg gespielt hat, hätte man in den letzten Wochen, in denen er verletzt nicht zur Verfügung stand, fast vergessen können. Der Kicker meldet nun, dass der Däne für das Spiel in Leverkusen (die übrigens heute in der Champions League gegen Lokomotive Moskau spielen) wieder einsatzbereit sein könnte.

Marcus Ingvartsen vom 1. FC Union Berlin

Marcus Ingvartsen während des Trainings, Foto: Matze Koch

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Warum Vergleiche mit Hertha gerade nichts bringen und es für ein erstes Fazit noch zu früh ist

So langsam schüttele ich das 1:2 gegen Werder und die Videobeweis-Unterbrechungen aus den Knochen. Vielleicht war ich einfach nur schlecht gelaunt und konnte deswegen bestimmte Themen nicht an mir abperlen lassen wie sonst. Bei uns in der Uckermark liegt um einen Baum schon brav gestapelt etwas Holz, dass ich vielleicht in solchen Momenten kamingerecht bearbeiten sollte …

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Dirk Zingler widerspricht der Darstellung von Union als “der andere Klub”

Mir ist gestern irgendwann während der Podcast-Aufnahme der Kragen geplatzt. Nicht wegen der Schiedsrichterleistung von Tobias Welz am Sonnabend beim 1:2 gegen Werder Bremen, sondern ein bisschen fälschlicherweise wegen des Klatschens der Gästefans nach Abpfiff. Einerseits ist  es mir völlig egal, ob Union beliebt oder unbeliebt ist, weil mir als Unioner vor allem Union wichtig ist und das alles so  läuft, wie es für uns alle als Union-Anhänger richtig ist. Aber vor allem, weil ich den Applaus der Werder-Anhänger etwas in den falschen Hals bekommen habe und mit diesen vielen Betrachtungen der vergangenen Wochen gleichgesetzt habe, in denen Union viel zu verkürzt als der etwas andere Verein dargestellt wurde, quasi als nostalgischer Sehnsuchtsort der Bundesliga. Ignorierend, dass die Bundesliga sicher nie so war, wie Union heute ist.

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Christopher Trimmel: “Eigentlich für mich zu wenig Fußball, mehr Diskussionen”

Alltag erwartete die Berliner Morgenpost gestern und meint heute, Union hätte den Alltag nicht bestanden. Und ich frage mich immer noch: Wenn das, was wir gestern beim 1:2 des 1. FC Union Berlin gegen den SV Werder Bremen erlebt haben, Alltag ist, was ist beim von mir sehr geschätzten Kollegen Färber von der Morgenpost denn dann eine außergewöhnliche Situation? Kometen-Einschlag im Stadion an der Alten Försterei? Es stellt sich heraus, dass  wir alle von Reptilien beherrscht werden? Prüfprotokoll ohne Fehler beim BER? Wir sind uns einig, dass wir gestern einem Spiel beiwohnen durften, das mit dem Spiel, das wir lieben leider nur wenig zu tun hatte. Das lag nicht einmal an den drei Elfmetern, die Tobias Welz schlussendlich gab. Es lag an den vielen, vielen Unterbrechungen.

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Neven Subotic: “Ich habe immer eine Monatskarte”

Ist das Spiel nachher gegen den SV Werder Bremen Alltag? Das ist so ein bisschen die Grundthese der Morgenpost, die sagt, dass diese Begegnung mit Blick auf andere Top-Partien an diesem Spieltag (Bayern gegen Leipzig, Dortmund gegen Leverkusen) Bundesliga-Alltag ist. Das mag aus Sicht einer Person, die sich für die Bundesliga im Allgemeinen interessiert sicher stimmen. Wir aber interessieren uns für Union und leben auch dafür. Und auch dort soll es Alltag sein, weil die Partie nicht so emotional überfrachtet sei wie die drei Spiele zuvor (erst gegen Rasenballsport das erste Bundesligaspiel überhaupt, dann das erste Tor in Augsburg und zum Ende der erste Bundesliga-Sieg im Spiel gegen Dortmund). Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Aber für mich ist jedes Spiel im Moment wie ein Pokalspiel. Jede Partie fühlt sich wie eine Relegationspartie an.

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Urs Fischer möchte bei Union bleiben – warum auch nicht?

Nachdem wir gestern gelesen haben, dass Union ganz gerne den Vertrag mit Urs Fischer verlängern würde, gab es vom Trainer selbst in der Pressekonferenz Signale, dem ebenfalls nicht abgeneigt zu sein. Warum auch?

Union Trainer Urs Fischer

Trainer Urs Fischer hat keinen Grund, nicht weiter beim 1. FC Union Berlin arbeiten zu wollen. Foto: Matze Koch

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Oliver Ruhnert will bald mit Urs Fischer verlängern

Im aktuellen Kicker-Heft wird Unions Manager Oliver Ruhnert viel zum großen Kader befragt. Ich weiß nicht, ob er dazu seit Juni/Juli schon feste Antworten parat hat, denn besonders neu ist das Thema nicht. Aber gleichzeitig gab es natürlich schon intern den Wunsch die Größe bis Transferschluss zu reduzieren. Das hat nicht geklappt und deshalb sind Fragen, wie man nun damit umgeht, sehr berechtigt. Der Manager sagt, dass es vor allem daran lag, dass der Reiz der Bundesliga für die Spieler größer gewesen sei, als es im Zweifel woanders zu versuchen. Und ganz ehrlich: Das kann ich verstehen. Gleichzeitig sagt er aber auch: “Es soll nur bitte auch kein Spieler ankommen und jammern, dass der Kader zu groß wäre, weil jeder Spieler ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, nicht Teil des Kaders zu sein.”

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Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

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