Den Ausflug mit dem Sonderzug nach Köln haben wir uns alle ganz anders vorgestellt. Das Spiel. Die Rückfahrt (leider ohne Mannschaft). Die Polizeimeldungen. Und auch den Podcast. Trotz vieler Themen muss er dieses Mal leider ausfallen. Dienstpläne, Krankheit und Familienverpflichtungen sorgen für eine Generalabsage in dieser Woche.
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Was soll nach dem Derby gegen Hertha kommen? Tusche sagte sinngemäß: “Wenn wir weiter so spielen, wird es schwer uns zu schlagen.” Union wurde von Ingolstadt nicht geschlagen, spielte aber nicht so überzeugend wie im Derby. Der Trainer beklagte die geistige Frische des Teams, einige Fans die Leistung des Schiedsrichters und wieder andere die Becherwürfe auf den Platz. Aber am Ende war das 1:1 okay, vor allem weil Fabian Schönheim durch eine Unsportlichkeit der besonderen Art in der Nachspielzeit den Rückstand verhinderte.
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Dilemma, Dilemma. Union spielt dieses Mal im Olympiastadion bei weitem besser als vor zwei Jahren, aber für drei Punkte hat es nicht gereicht, trotz 0:2-Führung. Aber wir bewahren dieses Zwischenergebnis im Herzen. Auch wenn wir Tusche widersprechen, der die Stadtmeisterschaft weiter bei Union sieht mit einer Art ewigen Derbytabelle und auf unnachahmliche Tusche-Art begründet: “Auswärtstore zählen doppelt, Ihr Micky-Mäuse, Ihr blau-weißen.”
Es ist schon fast Tradition (ungefähr soviel Tradition wie das Hertha-Union-Derby hat), dass bei Begegnungen mit Hertha Uwe Bremer (Berliner Morgenpost) zu Gast ist. Dieses Mal hat uns Uwe passend zum Auswärtsspiel zu sich eingeladen. Es diskutieren das Derby: Uwe Bremer, Jörn Meyn (Berliner Morgenpost), Robert, Hans-Martin und Sebastian.
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2013 lässt sich gut an. Die Tribüne steht und kann besessen werden. Erstes Heimspiel: läuft. Neuverpflichtung: läuft. Tabellenplatz: traumhaft. Wir sind nur zu dritt, aber unser Überschwang reicht für die ganze Mannschaft. Robert, Gero und Steffi lassen ihm freien Lauf – durchaus in dem Bewusstsein, dass es am nächsten Spieltag ins Olympiastadion geht.
Shownotes
Die neue Haupttribüne füllt sich mit Leben – Wir haben zugesehen und sind mehr als nur ein bißchen beeindruckt – Steht auf, wenn ihr Unioner seid! – Mehr Licht – Und jetzt nochmal mit Musik, bitte! – Das seltsame erste Tor: Michael Parensen war´s, und keiner hat´s gesehen – Gero ist trotzdem mit Simon Terodde zufrieden – Große Anerkennung für Adam Nemec´und Michael Parensens Laufleistung – Kein Spiel für Konterfußball – Gepflegtes Kurzpassspiel – Wir erinnern uns gegenseitig daran, dass Union inzwischen ein gestandener Zweitligist ist – Sandhausen: ein Trainingsspiel? – Kommunikation auf dem Platz – Wir verabschieden uns von Tijani Belaid und Markus Karl – Baris Özbek gibt uns vom feeling her ein gutes Gefühl – John-Jairo Mosquera und ein Markt, über den wir uns nie zuvor Gedanken gemacht haben – Wir besprechen “die gläserne Decke” – Wie weit reicht es bei Union? – Der Nachschuss im Berliner Kurier & wie man es auch sehen kann – Die Goldene Regel im Profifußball: Sei ehrgeizig! – Die Treue der Fans – Söldner vs. Profifußballer – Wir ruinieren Roberts Überleitung und blicken auf die Tabelle: Markus Karl hat nur zwei Punkte gut gemacht – Ist vom Aufstieg träumen doofer Scheiß? – Hertha vor der Brust, aber hoch hinaus wollen – Nach vorne orientieren muss, alles andere kann – Aufstieg wäre sinnvoll, wenn … ? – Chance & Gefahr – Dinge, die man nicht planen kann – Wir blicken weit zurück bis nach Falkensee-Finkenkrug und sind glücklich – Was hat sich durch die Professionalisierung geändert? – Bandenwerbung, die wir doof finden, aber hinnehmen – Spruchbänder zum Derby – Und, wie wird´s? – Wir trauen unserer Mannschaft viel zu
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2012 ist vorbei. Jedenfalls in Sachen Liga-Alltag. Sieben fußballlose Wochen brechen an; wir sitzen unterm Weihnachtsbaum und besprechen das Auswärtsspiel in Braunschweig. Trotz Niederlage und dummen individuellen Fehlern sind wir uns einig, dass sich Union bei einem der Aufstiegskandidaten gut verkauft hat. Nebenbei fallen noch ein paar Worte zur Berichterstattung über das Spiel in der Berliner Presse und wir klagen unser Leid zum Ergebnis der DFL/DFB Sitzung am 12. Dezember.
Krankheitsbedingt den Podcast in der Textilvergehen Filiale aufgenommen, haben Hans-Martin, Robert und Gero.
Shownotes
Gero war in Braunschweig und hat Fürchterliches erlebt – Adam Nemec und die Formkurve nach oben – Neuhaus kritisiert den dummen Ausgleich auf Kicker Online – für Gero zählt, was bei transfermarkt.de steht – Elfmeter oder nicht? – jeder verarbeitete die Niederlage anders – es fiel recht oft das A-Wort, zumindest in der Presse – wir driften dann doch in vorsichtige Diskussionen rund um Aufstiege, Abstiege und Fahrstühle ab – Berichterstattung über Union gegen Braunschweig ging nicht ohne Hertha – 12:12 und die Folgen – Was ist am 12.Dezember 2012 nun eigentlich wirklich passiert und wie sehr war es absehbar? – Sport1 Sondersendung zum Sicherheitskonzept / Sport1 Fantalk zum Thema Sicherheitskonzept – Spaltung von Vereinen und Fans als Ergebnis des Prozesses? – Beitrag in der FAZ zum Thema Einigkeit unter den Fans – DFB entlässt Thomas Feltes - Fans und Vereine müssen sich zusammenreißen, im doppelten Wortsinn – Mainzer Präsident Harald Strutz über die Fans seines Vereins – Aufklärung tut Not
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Das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Nicht nur gewonnen, sondern schön gewonnen. Nicht nur Tore, sondern schöne Tore. Beneidet werden alle, die das Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion sehen durften. Es war selbst am ruckeligsten Stream zu erkennen, dass es das Spiel war, auf das wir seit dem furiosen Auftakt der Saison gewartet haben. Damals in Kaiserslautern, als die Saison noch in Ordnung war – die älteren Zuschauer werden sich erinnern. Wir finden nicht nur nichts an dem Spiel auszusetzen, wir sind glücklich. Einfach so. Das ist eine schöne Abwechslung, wir hatten schon vergessen, wie das geht.
Ein Podcast ohne Kritik wäre aber nur der halbe Spaß, also wenden wir uns im zweiten Teil dem unerfreulichen Thema Sicherheitspolitik zu. Das war ein Hörerwunsch, beschäftigt uns aber auch.
Witterungsbedingt in Teilen an der Gesundheit beschädigt, aber dennoch vollzählig angetreten sind Sebastian (Schnupfen), Steffi (Heiserkeit), Hans-Martin (humpelt zum Späti), Robert (topfit) und Gero (Luftgitarre kaputt).
Mit offenem Visier gespielt – Glücklich nach Hause – Tusche hat schon Weihnachtsferien – Uwe Neuhaus: “Das hat mit Fußball nichts zu tun” – Das Spiel aus Sicht des Gästeblocks – Erwartungen vor Spielbeginn – Aufstellungsvarianten gegen Braunschweig – Probespieler Stefan Nijland: “Der neue Holländer ist eine falsche Neun” – Wir denken uns Wintertransfers aus – Die “Baustelle Sturm” – Jopek auf der Tusche-Position – Adam Nemec im Mannschaftsgefüge: Es wird! – Björn Kopplin könnte das kleine Derby spielen – Sprüche, die keiner mehr hören kann – 12:12, oder “In Hoffenheim ändert sich nichts” – Eine smarte Aktion – Wie man eine smarte Aktion konterkariert: Pyro bzw. Böller bei den letzten beiden Hertha-Spielen – Wir diskutieren die Diskussion – Kräfteverhältnisse erkennen – Die Neufassung des Sicherheitskonzeptes – Was wirklich zählt – Fans als Bestandteil der Diskussion – Stellungnahme von 12:12 zu den DFL-Anträgen – Rattenrennen – Wen vertritt 12:12? – Eine Chronik der letzten Woche – Die Kostenbeteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen ist wieder im Gespräch – Was fehlt: Der Zusammenhang von Wahlterminen und Aussagen von Innenministern in anschaulichen Grafiken – Fans und DFL: Eine Zweckgemeinschaft – Medienwandel: Sicherheitspolitik im Fußball ist im Mainstream angekommen – Wir wünschen uns Ruhe – Wir fordern einen Bullshit-Knopf für Talkshows – Wir fordern einen Disclaimer “Befindet sich gerade im Wahlkampf”
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Huch, so furious hat Union in der Englischen Woche gar nicht gespielt, dass das Team plötzlich auf Platz sieben steht. Aber die sieben Punkte reichen für das erstmalige Erreichen des ausgegebenen Saisonziels (Platz 5 bis 7). Alles dufte also. Deswegen beschäftigen wir uns mit unserem Bochumer Gast Ralf vor allem mit dem Ruhrpottverein, der in der direkten Nachbarschaft von Borussia Dortmund und Schalke 04 seine Identität bewahren muss. Ralfs innigster Wunschkandidat für den Trainerposten ist überraschenderweise Peter Neururer.
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Englische Woche. Erst 1860 (2:2, Adam Nemec!), dann Duisburg (1:2, Brandy!) und gleich geht es gegen Bochum. Wir wissen selbst nicht mehr, wie die einzelnen Partien liefen. Aber Gero war in der englischen Woche in London (haha) und erzählt uns von Charlton Athletic.
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Für ein Auswärtsspiel gar nicht so schlecht. Kurz beschlich uns zwar das Gefühl, in den letzten 8 Minuten verloren zu haben. Dann wiederum erinnern wir uns an die erste halbe Stunde und versöhnen uns mit dem 3:3. Womit wir dagegen noch immer hadern: Tijani Belaid und die Art, wie er gegangen wird.
Aus terminlichen Gründen probieren wir ein neues Setup: In Wohnzimmer sitzen Robert, Gero und Hans-Martin. Aus Pankow wird ab und an Steffi dazu geschaltet. Zwischendurch kommt einer rein und randaliert.
Grundstimmung gut: Gero hat ein gar nicht mal so schlechtes Spiel gesehen – Wenn schon nicht gut, dann aber doch unterhaltsam?! – Tore, immerhin! – Abwehrkrise? Nein Danke. – Ungeordnetes Defensivverhalten – Statistiklügen: Je weiter der Weg, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auswärts zu verlieren – Systemumstellung auf Kokolores – Uwe Neuhaus gefällt eine Frage nicht – Tusche und Marc Pfertzel bleiben länger – Tijani Belaid kriegt von seinem Trainer kein gutes Zeugnis ausgestellt – Deutungshoheit über Trainingsleistungen – Ein Vergleich, der sich aufdrängt: Tijani Belaid / Santi Kolk – Wie integriert man außergewöhnliche Spieler? – Aachen steigt zwangsweise ab – Guardian: Wiedereinführung der Stehplätze in England? – Wellenbrecher – Unterschiedliche Stufenhöhe & Slapstick-Ausfallschritte – Bananenschale statt Pferdemist – Silly Walks
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Gleiche Elf wie beim 2:0-Sieg in Dresden und trotzdem nur ein 0:0 gegen Aalen. Wo liegt eigentlich Aalen? Genau dort. Wir sind uns aber einig, dass das Problem des 1. FC Union nicht die nichttreffenden Stürmer sind. Auch andere Spieler können Tore schießen. Andere Schiedsrichter hätten in dem Spiel auch durchaus den einen oder anderen Elfmeter geschossen. Gero, Hans-Martin und Sebastian landen am Ende bei der guten alten Spielplatzweisheit: Hätte, hätte Fahrradkette.
Wir stellen uns die Systemfrage und antworten wie Uwe Neuhaus: Kokolores. – Björn Jopek ist der Musterschüler in der Klasse des 1. FC Union – Tijani Belaid wird dagegen wohl die Schule wechseln. Wir nehmen leise Abschied. – Kein Gepusche, hier grätscht Tusche. Gero erklärt die Pinkel-Philosophie. - Kurz und knapp: Jopek und Göhlert ersetzen als Doppelsechs den gesperrten Markus Karl. – Gero will Derbytickets, muss aber arbeiten. – Beitragserhöhung für Union-Mitglieder.
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