Refugee Eleven bei 11mm 2017

Ich habe mir schon sehr lange gewünscht, dass das Fußballfilmfestival 11mm wieder ein bißchen mehr Union dabei hat. Das wird dieses Jahr der Fall sein, aber ganz anders als gedacht. Kürzer, ernsthafter und vor allem mit Blick auf das junge, das sehr junge Publikum.

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Man kann auch ohne Alkohol besoffen sein.

Die beiden Jungs in der S-Bahn nach Hause hatten ´ne Flasche Pfeffi dabei. Aber ehrlich, ich hab den nicht gebraucht. Euphorie vom Choreo-Feuerwerk am Anfang bis zum letzten “So´ne Scheiße, wir steigen auf”. Jeder einzelne Spieler wächst gerade über sich hinaus. Ich möchte mir das alles merken, alles aufsaugen, mich komplett dran besaufen. Die Party geht, solange sie geht. Also feiern wir das doch einfach!

Geiles Spiel, Top-Typen und lauter schöne Mützen.

Union hatte die Dinge so dermaßen gut im Griff, dass ich mir immer mal ein Auge zuhalten musste. Als käme man mit einer neuen Brille vom Optiker und ist völlig überwältigt von der Schönheit der Welt und setzt die Brille kurz ab, um mal Luft zu holen.

Ich habe ein bißchen Quatsch fotografiert in den Luft-hol-Pausen. Ist euch jemals aufgefallen, wieviele verschiedene und schöne Mützen es bei uns im Stadion gibt? Und habt ihr mal gezählt, wieviele Spieler man heutzutage braucht, um Steven Skrzybski vom Ball zu trennen?

Geh mir weg mit Zweifel!

Im Gegensatz zu Sebastian habe ich mir diesen wunderschönen Drei-Mann-Sturm Skrzybski, Hedlund, Polter angesehen und nach zwei Minuten gewusst: Die schaffen das. Die sahen einfach nicht aus, als würden sie aufhören, bevor das Spiel gewonnen ist. Ich bin als glücklicher Mensch nach Hause gegangen. Rechthabe-Woman, wie Farin Urlaub singt.

Was nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart wichtig ist.

Jakob Busk. Roberto Puncec. Kristian Pedersen. Dennis Daube. Kevin Kenny Prince Redondo. Damir Kreilach. Collin Quaner. Felix Kroos. Steven Skrzybski. Steven Skrzybski. Steven Skrzybski. Christopher Trimmel. Toni Leistner. Stephan Fürstner. Philipp Hosiner. Simon Hedlund.

Es war so ein Spiel, das Menschen, die eigentlich lieber Blätter harken und beim Billard zukucken, plötzlich in wilder Liebe zum Fußball entbrennen lässt. Danke!

Fotos, die zeigen, wie sehr sich Union verändert hat. Und wie wenig.

Gestern, es nieselte etwas am beginnenden Abend in Adlershof, die Straßenbahn rumpelte die Dörpfeldstraße entlang und ein paar Leute rannten hektisch über die Straße, als sich gerade eine Lücke zwischen den vielen Autos auftat. Gestern also leuchteten hell im Inneren der kommunalen Galerie Alte Schule die Lampen, weil die Ausstellung “Bilder aus der Försterei” eröffnet wurde.

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Bißchen freuen wird ja mal erlaubt sein!

Union gewinnt zuhause gegen St.Pauli, und ich bin seither ein wenig berauscht. Ihr könnt euch das “gegen Nürnberg gibt´s ´ne Klatsche” gerne noch ein paar Tage aufheben. Man hat ja immer Verwendung für Pessimismus. Aber heute möchte ich mich einfach bloß freuen: Über 9 Punkte aus einer englischen Woche, über einen schicken Hinrundenzwischenstand und darüber, dass Mario von den St.Pauli-Fans Sonnenblumen bekommen hat. Für Janine.

Drachenbootrennen 2016

Jetzt habe ich da so oft zugesehen, dass ich glaube, ich kann das auch. Nächstes Jahr muss ich auch niemanden mehr einschulen. Es wird Zeit für ein Boot. Arbeitstitel: Die Komischen aus dem Internet.

Testbilder vom Testspiel

Testspiel 1.FC Union Berlin - FC Utrecht

Aus Gründen, die mir später bestimmt einfallen, sind heute vor allem Porträts von Menschen entstanden, die im Stadion arbeiten, ohne Fußball zu spielen. Wenn das Stadion Sommerferien hat und die Testspiele vor kleinem Publikum stattfinden, fällt eigentlich erst auf, wieviele das sind. Die Leute vom Rettungsdienst, die Security, die mit den Brezeln und den Stadionheften. Und Gerd, der ganz skeptisch kuckt und jetzt nicht mehr an der Bande drehen muss.

Hier sind die neuen Fotos der Spieler, Trainer und Betreuer