Die gemeinsame Erklärung von Union und Polizei klärt nichts auf, ist aber extrem wichtig

Kurz vor Anpfiff in Kaiserslautern haben Union und die Berliner Polizei am Freitag Abend eine gemeinsame Erklärung zum umstrittenen Polizeieinsatz am Stadion vor dem Benefizspiel gegen Austria Salzburg veröffentlicht.

Das sind die Kernpunkte:

  • Auslöser des Einsatze soll gewesen sein, dass die Polizei davon ausgegangen sei, der Fanmarsch würde über den Waldweg geführt und nicht über das Stadiongelände: “In der für die Einsatzkräfte unerwartet veränderten Lage gingen diese davon aus, ein ihrer Meinung nach unberechtigtes Eindringen verhindern zu müssen.”
  • “In dieser Situation kam es seitens einzelner Teilnehmer des Fanmarsches zu vereinzelten Straftaten und seitens der Polizeikräfte zum vereinzelten Einsatz von Reizstoff.”
  • Die Fanbetreuer sollen zwischen Fans und Polizei vermittelt und die Lage beruhigt haben
  • “Die Darstellung, dass 250 Anhänger des Heimvereins die Einsatzkräfte massiv angegriffen hätten, hat sich nicht bestätigt.”
  • “In den gemeinsamen Erörterungen wurde ebenfalls festgestellt, dass der Kräfteansatz dem Besucheraufkommen des Spiels entsprach.”


Foto: Matze Koch

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Ein Punkt und ganz viel Verletzungspech

2:2 in Kaiserslautern. Wieder kein Sieg, aber angesichts des Spiels ist dieser Punkt mehr als zu erhoffen war. Im Kopf bleiben wird mir vor allem die Verletzung von Steven Skrzybski, der von Ruben Jenssen unterlaufen wurde (Der Lauterer wurde dafür nicht verwarnt). Laut Sascha Lewandowski hat er sich bei dem Sturz die Schulter ausgekugelt. Ob dabei Bänder verletzt wurden, ist noch nicht klar. Ebenfalls noch nicht ganz klar ist, wie schwer genau Raffael Kortes Knieverletzung aus dem Abschlusstraining ist. Klar ist nur, dass sie schwer ist. Der Trainer spricht von Kreuzbandriss und Meniskusschaden, was mindestens dem Saisonaus für den Mittelfeldspieler gleich kommt.

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Die T-Frage und ein Berliner feiert Karneval im Rheinland

Heute Abend um 18.30 Uhr spielt Union beim 1. FC Kaiserslautern. Dann ist auch die “T-Frage” beantwortet und wir können uns dann an tatsächlichen Ereignissen im Spiel abarbeiten.

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Die Torwartfrage ist geklärt. Oder auch nicht.

BZ/Bild geht heute in die Vollen und schreibt: “Haas gewinnt das Torwart-Duell.” Den Beweis für die Behauptung bleibt sie allerdings schuldig. Hauptargument ist der Satz von Trainer Sascha Lewandowski auf der Pressekonferenz: “Es kann sein, dass ich mit keinem neuen Spieler beginne.” Ansonsten ist im Text selbst nur noch davon die Rede, dass Haas das Rennen “offenbar gewonnen” habe und die “Entscheidung scheint gefallen”. Legen wir uns also fest: Daniel Haas könnte am Freitag im Tor stehen. Das könnte aber auch Jakob Busk.


Foto: Matze Koch

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Gegen die offiziellen Spieltags-Hashtags von Twitter

Twitter, wir müssen reden. Wer um Himmels Willen kam denn auf die glorreiche Idee, die Abkürzung FCK für den 1. FC Kaiserslautern auf Twitter als Hashtag für Spiele zu verwenden? Da steht für diesen Freitag ernsthaft #fckfcu ? Liest das denn keiner vorher?

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Die Polizei verliert die Deutungshoheit über ihren umstrittenen Einsatz

Was es bedeutet im Wahlkampf in Berlin zu sein? Das ist, wenn ein wegen seiner Amtsführung in der Kritik stehender Innensenator nach dem äußerst umstrittenen Polizei-Einsatz am Sonnabend auf dem Stadiongelände des 1. FC Union sagt: “Union ist eine der großen Säulen des Berliner Sports. Das lässt sich von einigen wenigen Anhängern, die ich bewusst nicht als Fans bezeichnen möchte, leider nicht behaupten.” Und wenn der Chef der größten Oppositionspartei Berlins (Klaus Lederer) dem Innensenator Frank Henkel ein parlamentarisches Nachspiel ankündigt. “Die Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus wird in der kommenden Sitzung des Innenausschusses hierzu nachfragen”, sagte Klaus Lederer gestern (Kurier).


Foto: Hupe/union-foto.de

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Kampf um die Deutung des Polizei-Einsatzes am Stadion

Der Polizei-Einsatz am Samstag vor dem Stadion schlägt weiterhin hohe Wellen. Nachdem zunächst der Verein selbst der Darstellung der Polizei widersprochen hat, gibt es auch entsprechende Äußerungen von der Eisernen Hilfe und der Szene Köpenick. Ich bin sehr gespannt auf die Aufklärung dieses Einsatzes, denn die Videoüberwachung des Stadions dürfte die Vorfälle, die zur Eskalation führten, ganz gut eingefangen haben.


Foto: Hupe/union-foto.de

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Nach den Jubiläums-Festwochen: Endlich mal ausschlafen!

Die Festwochen zum 50-jährigen Jubiläum des 1. FC Union gehen ganz schön an die Kondition. Deshalb erschien gestern ausnahmsweise auch kein “State of the Union” Aus der Sicht ist es wahrscheinlich ganz gut, wenn die Spieler sich eher von den Partys fernhalten und sich auf die Vorbereitung konzentrieren. Zumal es der Start mit dem Auswärtsspiel am Freitag in Kaiserslautern in sich hat.

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Felix Kroos macht Eroll Zejnullahu und Stephan Fürstner Konkurrenz

Union leiht Felix Kroos von Werder Bremen bis Saisonende aus (offizielle Meldung). Das ist ein Transfer, der vor allem eines zeigt: Stephan Fürstner hat im ersten halben Jahr so wenig die Erwartungen des Trainers erfüllt, dass Lewandowski auf der Position unbedingt nachbessern wollte. Und Eroll Zejnullahu ist noch mittendrin in der Transformation zum defensiven Mittelfeldspieler.

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Christopher Quiring findet keinen neuen Verein

Union gewinnt das Testspiel gegen den SV Babelsberg mit 3:1 (Tore durch Collin Quaner, der zweimal trifft, und Raffael Korte). Der Kurier lastet Daniel Haas das 0:1 durch Onur Ulsucan an, der nach einem Ballverlust von Benjamin Köhler aus gut 30 Metern trifft. Definitiv ein haltbarer Schuss. Vielleicht war es auch ein Platzfehler, der Haas daneben greifen lässt. Auf jeden Fall sah der Keeper nicht gut aus (die Tore gibt es bei AFTV). Am Sonnabend wird gegen Austria Salzburg Jakob Busk spielen. Von einem Dreikampf ums Tor inklusive Mo Amsif kann also keine Rede sein.


Foto: Tobi/unveu.de

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