Marvin Friedrich ist auf Wohnungssuche in Köpenick

Zum Spiel gegen Sandhausen heute um 13 Uhr gibt es nicht viel zu sagen. Union muss das gewinnen. Um das vergangene Spiel gegen Braunschweig vergessen zu machen. Um Punkte zu holen. Um sich Selbstbewusstsein zu holen.

Worum es nicht geht: Eine wie auch immer geartete Serie gegen Sandhausen aufrecht zu erhalten. Denn die vorherigen Heimspiele gegen Sandhausen haben mit dem aktuellen Union-Team und dessen Verfassung wenig gemein.

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“Wer meint, dass Sandhausen Favorit ist, hat keine Ahnung von Fußball”

In den Aussagen von André Hofschneider vor dem Spiel gegen Sandhausen ging es gestern noch immer vor allem um die Niederlage gegen Braunschweig. Eine Erklärung für die schwache Leistung dort gab es dabei aber nicht zu hören. Dafür richtete Hofschneider Appelle an seine Mannschaft, sich am Wochenende anders zu präsentieren.

André Hofschneider schaut auf seine Mannschaft, Photo: Matze Koch

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Sandhausen steht dort, wo Union gerne wäre. Aber auch das ist nur eine Momentaufnahme.

Heute um 12.15 Uhr gibt es die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen. Die stehen da, wo sich Union lieber sehen würde, nämlich auf Rang 4. Allerdings hat das in dieser engen Zweiten Liga wenig zu sagen. Denn es sind ja nur 4 Punkte Abstand.

Screenshot: Kicker.de

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Eroll Zejnullahu sagt, was ihm bei einer Rückkehr zu Union wichtig wäre

Wenn die Verantwortlichen bei Union heute den Kurier lesen, dürften dort die Alarmglocken schrillen. Ich stelle mir bildlich vor, wie Geschäftsführer Kommunikation Christian Arbeit nach der Lektüre die Zeitung zur Seite legt, den Arm Richtung rotem Alarmknopf auf dem Schreibtisch streckt und entschlossen niederfahren lässt. Den Glasdeckel über dem roten Knopf muss er nicht erst zurückschieben. Denn der steht seit dem 4. Dezember offen. Im Büro der sportlichen Leitung leuchten rote Lampen auf. Auf dem Telefon des Präsidenten kommt eine Push-Mitteilung an. “Alarm! Sofortige Reaktion nötig. Das ist keine Übung!” steht da. Doch was ist passiert, dass im Forsthaus Rot gesehen wird?

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Die große Ratlosigkeit

Was ist eigentlich so schwierig an Unions gegenwärtiger sportlicher Situation? Wenn ich mir anschaue, was die Berliner Medien schreiben und was die Vielzahl an Kommentatoren gestern im Blog nach dem 0:1 gegen Braunschweig schrieb, dann würde ich sagen, das Schwierige besteht darin, dass das Problem nicht greifbar ist. Es gibt viele Erklärungsansätze. Aber es gibt nicht den offensichtlichen Punkt, an dem anzusetzen ist. Und ein bisschen fühle ich mich in eine Zeitschleife versetzt, aus der wir nicht herauskommen. Der Kurier sieht Union in der gleichen Lage. Die Mannschaft dreht sich im Kreis und wir sehen von außen mal gute, mal schlechte und sehr häufig uneindeutige Leistungen. Die gesamte Bilanz seit dem Trainerwechsel ist bisher katastrophal (die Morgenpost nennt die Bilanz von 5 Punkten aus 7 Spielen seit der Entlassung von Jens Keller). Aber und das ist auch klar, die Lage ist nicht hoffnungslos. Es ist nicht so, dass da eine orientierungslose Truppe über den Platz läuft. Und ich bin mir sicher, dass gegen Sandhausen der Rasen brennen wird.

Grischa Prömel, Toni Leistner und Sebastian Polter nach dem 0:1 gegen Braunschweig, Foto: Matze Koch

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“Wirklich Worte finde ich dafür auch nicht”

Mir geht es so wie Steven Skrzybski, der nach dem 0:1 gegen Braunschweig bei AFTV sagte: “Wirklich Worte finde ich dafür auch nicht.” Es war gestern ungefähr die 70. Minute, als ich dachte: “Mir fällt zu dem Spiel echt nichts ein.” Und die Mannschaft machte auf dem Rasen nicht den Eindruck, als würde es ihr anders als mir gehen.

Steven Skrzybski nach dem Spiel bei AFTV, Screenshot: AFTV

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Marc Torrejons zentrale Rolle in der Abwehr steht ihm gut

Das letzte Spiel, das Union nach Braunschweig führte, stand noch unter ganz anderen Vorzeichen. Die Morgenpost erinnert uns noch einmal an die Zeit zum Ende der vergangenen Saison, als Union in Braunschweig die Chance auf die Relegation verspielte. Ich empfinde diesen Gedanken momentan als nicht hilfreich, weil er natürlich davon ablenkt, worum es heute geht. Nicht mehr das große Ziel vor Augen oder die Angst, es zu verspielen. Es geht darum, weiter so griffig in den Zweikämpfen zu sein und defensiv aufmerksam zu sein. Für Union geht es nicht mehr um Saisonziele, sondern darum kleine Schritte zu machen. Sich weiter Selbstsicherheit zu holen und dem Gegner den Glauben daran zu rauben, gegen Union gewinnen zu können. Ob am Ende doch noch was dabei rausspringt im Sinne von Aufstiegsplätzen, liegt definitiv nicht allein in den Händen der Mannschaft.

Marc Torrejon beim Training am 07.02. 2018, Foto: Matthias Koch

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Christopher Trimmel ist unersetzlich

Nun, wo Union unter André Hofschneider endlich ein Spiel gewonnen hat, würde der Trainer wohl gerne nichts an seiner Mannschaft ändern. Der immer noch im Kader steckende Infekt wird das aber wahrscheinlich nötig machen – vor allem, weil Christopher Trimmel wohl ausfallen wird.
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Marvin Friedrich könnte schon wieder von einem Ausfall in der Abwehr profitieren

Einmal kurz durchgezählt beim gestrigen Training: Mit Christopher Trimmel, Dennis Daube, und Berkan Taz trainieren 3 Spieler immer noch nicht mit dem Team. Christoph Schösswendter und Peter Kurzweg sind wieder mit dabei. Wobei der Kollege vom Tagesspiegel Peter Kurzweg nicht gesehen hat, der Kurier aber schon.

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Dass Union-Spieler auf dem Transfermarkt begehrt sind, ist erst einmal ein gutes Zeichen

Die gute Nachricht von gestern: Marcel Hartel hat seinen Infekt soweit überstanden, dass er gestern auch mit dem Team trainieren konnte, wie wir hier ganz deutlich sehen:

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