„Immer, wenn ich mein Heft bei Dir kaufe, gewinnt Union“

Dieser Text über Leni und Judith, Verkäuferinnen des Stadionhefts des 1. FC Union, erschien zuerst im Juni 2011 im Köpenicker Magazin Maulbeerblatt.

Leni und Judith trifft man an Heimspieltagen des 1. FC Union Berlin lange vor Spielbeginn am ehemaligen Fanshop in der Hämmerlingstraße. Seit der Oberligasaison verkaufen die beiden die Programmhefte fürs Stadion. Sie sind Teil eines Teams aus insgesamt 14 Leuten von der Druckerei VierC und freiwilligen Helfern aus Fankreisen. Feierabend ist, wenn das letzte Heft weg ist oder der Anpfiff ertönt.

Foto: Stefanie Fiebrig

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Alter Neuzugang

Die schönste Nachricht der letzten Tage hatte nichts mit dem zurückliegenden Spiel gegen 1860 oder dem kommenden Spiel gegen Leipzig zu tun. Die schönste Nachricht betraf Benjamin Köhler, der nach etwas über 200 Tagen nach der Diagnose “Lymphdrüsenkrebs” wieder ins Einzeltraining eingestiegen ist.

Nachdem bereits Lisa Görsdorf nach der erfolgreichen Therapie wieder ins Training einstieg, durfte Benny Köhler nach bestandenem Fitness-Test diesen Schritt nun ebenfalls vollziehen.

Der zehnte "Neuzugang". Benny #Köhler trainiert wieder beim #fcunion.

Ein von Matze Koch (@matzekoch_) gepostetes Foto am


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Tue Gutes und rede darüber

Dieser Text über Conny Laudamus, aktiv in der Fan- und Mitgliederabteilung und verantwortlich für das Lernzentrum beim 1. FC Union, erschien zuerst im Dezember 2012 im Köpenicker Magazin Maulbeerblatt.

Abseits der Spieltage ist es ruhig in der Hämmerlingstraße 88. Seitdem Fanshop und Geschäftsstelle umgezogen sind, wirkt das Gebäude fast wie eine Schule. Und streng genommen ist es das auch: Hier sind das Nachwuchsleistungszentrum und das Lernzentrum des 1.FC Union Berlin angesiedelt. Drin ist auch das Büro von Conny.


Foto: Stefanie Fiebrig

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Wir sind Union: Mit dem Union-Bus über die Dörfer

Dieser Text über Roland Krispin erschien zuerst im August 2014 im Köpenicker Magazin Maulbeerblatt.

Am Rand des Oderbruchs liegt die beschauliche Kleinstadt Oderberg. Roland Krispin hat hier seine Kindheit verbracht. Noch nie ist man von Oderberg besonders gut nach Köpenick gekommen. Dennoch geht Roland zu Union, seit er 13 ist. Warum Union? Die Frage irritiert ihn sichtlich. „Weil das so üblich war, bei uns. Man ist zu Union gegangen.“

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Foto: Jan Hollants

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Voller Zuversicht nach Süden

Fußballfans haben ja traditionell eine, manchmal ungesunde, Mischung aus ausgeprägtem Kurzzeitgedächnis und mindestens ebenso ausgeprägtem Verdrängungsimpuls. Wenn das bei Fußballfans schon so ist, kann man sich ja vorstellen, wie sehr das erst Union-Fans betrifft. Jedenfalls schiebe ich darauf meine seit zwei Tagen wachsende Zuversicht, was das Spiel in München gegen 1860 angeht. Vielleicht können wir nächste Woche ja dann mal drüber reden, dass die Zuversicht gerechtfertigt war.

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Das böse Wort mit K

Eines der Heimspiele, bei denen ich bis heute bereue, dass ich es verpasst habe, fand heute vor genau 10 Jahren im Stadion an der Alten Försterei statt. Union, frisch in die Oberliga abgestiegen, musste am 21.8.2005 gegen den BFC ran und obwohl wir in verschiedensten Podcasts diese alte Feindschaft als “nicht mehr relevant” angemerkt haben, spiele ich heute dann doch mal den ewig Gestrigen und erinnere mich gerne an das Ergebnis dieses Spiels.

Ein von @die_eisernen gepostetes Foto am


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Die Frau für alle Fälle

Dieser Text über Gudrun erschien zuerst im Mai 2015 im Köpenicker Magazin Maulbeerblatt.

Ich wusste, dass Gudrun Rentnerin ist und nähen kann. Aus meterweise weißem Stoff sollten Fahnen zum Bemalen werden. Zuschneiden, säumen, Tunnel nähen. Das macht Gudrun, hieß es. Die kann das. Ich stellte mir eine Häkel-Oma vor. Und dann habe ich Gudrun getroffen.


Foto: Stefanie Fiebrig

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Nach dem Spiel ist vor dem Geburtstag

Ach, so ein Podcast hilft doch immer wieder ein wenig Abstand zu eventuellen Enttäuschungen zu bekommen. Noch dazu, wenn runde Geburtstage zu feiern sind.

Günter Mielis wurde gestern 90. Jahre alt und ich bin jedes Mal wieder beeindruckt, dass er nun schon ungefähr so lange Ehrenmitglied des Vereins ist wie ich auf der Welt bin. Herzlichen Glückwunsch auch von uns – quasi nachträglich.
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Wie man Fußball aushält

Dieser Text über TeeCee erschien zuerst im November 2014 im Köpenicker Magazin Maulbeerblatt.

Tino Czerwinski moderiert die Fantreffen des 1. FC Union Berlin so lange es Fantreffen gibt. Er steht damit, ebenso wie durch seine frühere Tätigkeit im Vereinspräsidium, in der Öffentlichkeit. Klar, dachte ich: Den kenn’ ich natürlich. Der heißt in echt TeeCee, und den kennen doch alle. Seine Arbeitskollegen sagen Tino, nicht TeeCee. In seinem Spind hängt ein Union-Trikot, “weil man nie weiß, wie der Tag wird.” Tino arbeitet im Oberstufenzentrum KIM. Junge Erwachsene machen hier ihr Abitur oder eine Berufsausbildung in Medienberufen. Er kam aus dem Werk für Fernseh-Elektronik, von der Betriebsberufsschule.

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Foto: Stefanie Fiebrig

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