Archive for the 'anziehen' Category

Die neue Sommerkollektion des RBB.

Angestellte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben es nicht immer leicht. Vor allem dann nicht, wenn die Gebühren nicht so sprudeln, wie beim RBB im armen Berlin und strukturbenachteiligten Brandenburg. Sand ist genug da, für Meer hat es nicht gereicht.

Trotzdem hat sich Intendantin Dagmar Reim nicht lumpen lassen und ihren Mitarbeitern neue Dienstkleidung für den Sommer spendiert. Betont lässig und an die gerade wieder angesagte Mode aus den 80ern angelehnt. Dem Textilvergehen wurde eine Rundmail an alle Mitarbeiter des RBB zugespielt. Darin heißt es:

Ab einer Temperatur von 23 Grad (zu messen im Büro des Intendanten/der Intendantin) ist die Diensthose in kurz zu tragen. Dazu ein kurzärmliges Mitarbeiteroberteil. Um ein jüngeres Publikum zu erreichen, ist mittig auf der Rückseite des Oberteils der Vorname des Mitarbeiters aufzutragen. in Absprache mit dem Betriebsrat und der Datenschutzbeauftragten können Mitarbeiter von ihrem Recht auf Pseudonymisierung Gebrauch machen.

Beim Drachenbootcup der Unionfans konnte die neue Sommerkollektion am Redakteur Jörg Hellwig vom RBB Sportplatz erstmals beobachtet werden.

How to get Goals.

Two people ran up to Uwe Neuhaus on Friday evening. The first was John Jairo Mosquera after his equalizer had crossed the line. He had to fight through his jubilant teammates to get to the gaffer, the man who has staked so much of his own reputation on the mercurial Colombian striker coming good. It was a touching scene, a genuine moment of release and relief and one that sent the Eisern faithful into raptures.

The second was less heartening. Mosquera had just had his second golden edged chance, one on one with the keeper, saved- just hit it, anywhere, that little round thing goes in the rectangular netted thing at the end, hit it- a fan left his seat in the stand to remonstrate with Neuhaus, presumably about his unflinching support for the profligate striker. From the look on his face the Union trainer had not taken the fans case on board. He looked like he wanted to lump him.

So what is wrong with Mosquera? He certainly wasn’t alone in missing opportunities against Aue. But again in the press conference Neuhaus was quick to defend him, and gave the impression that he is as bored of hearing the questions about him as the press are of having to ask them. The fact he’d bagged his first goal in almost fourty weeks was covered up by the other misses. The monkey, though briefly shrugged off, clambered again up on to Johns back.

So here’s a theory. He’s just not enough of a bastard. He has always come across as quiet and devout, but a striker needs to be self important and driven. Fuck your teammates, they are only there to provide YOU with the opportunities to score. They are there to be berated if they do something wrong and ignored if they do it right. There is a sparkling example of this in the wonderful Welsh Italian centre forward Georgio Chinaglia. The man who scored 24 goals in Lazio’s Championship win of 1974 remains one of the most devisive, dislikeable and disagreeable men ever to grace a pitch. According to John Foot’s masterful “Calcio. A History of Italian football” to be the standout bastard in that team full of bastards was an achievement in itself. They had a huge punch up with Arsenal in a restaurant, and another one after Ipswich had knocked them out of the Fairs cup. That Chinaglia was the peacemaker on both occasions beggars belief. When he left Swansea he told his fellow players that “One day you will all be begging me for my autograph”. He kicked a fellow player up the arse on the pitch after a misplaced pass, boasted of his always carrying a gun and declared that he would vote for the self declared neo-fascist Movimento Sociale Italiano.

Most of this was on the wind up. A psychological battle is already won if the other guy has got the red mist descending, and when you have a shot so hard that it, allegedly, broke the crossbar in his first training session in Rome then the game is over before it has begun.

Chinaglia, of course, went to the New York Cosmos. Everybody hated him, and he was the top scorer in the league every season he played. He shouted out Pele for not passing him the ball enough and told him to saty out wide and leave the scoring to him. To fucking Pele!

So Johnny, if I may be so presumptious, don’t worry about the catcalls mate. Don’t think about the one on ones, just think about how you can boost your own ego, rough up your team mates and score goals. They all go together and you will still be a hero to the fans. It’s the Robbie Savage principal, everybody hates him too, but it’s different if he’s YOUR bastard.

Dresscode: Informationen durch Kleidung.

Man kann die Vorfreude auf´s Hauptstadtspiel auch positiv formulieren.

Der spannendste Film der Welt: Wer gewann das magische Trikot?

Ein Trikot für den Herrn an der Mittellinie, bitte!

Die gute Nachricht vorweg: Das Trikotgewinnspiel ist entschieden! Das schicke rote Heimspieltextil des 1.FC Union Berlin für die Saison 210/11 hat einen neuen Eigentümer.

Interessant war seine Ermittlung. Ich habe die Namen aller Gewinnspielteilnehmer auf einen Zettel fünf Zettel kopiert. Ausgeschnitten. Kleingefaltet. Alle neunzig! Ins Goldfischglas gelegt. Gewartet, dass der Mann die Speicherkarte für das Videoaufnahmegerät findet. Goldfischglas geschüttelt. Los gezogen. Blind! Dem Mann gereicht. Vergessen, dass der ja filmte. Fallenlassen. Kaputtgelacht. Der Oscar für den dollsten Kurzfilm … na, wir üben noch.

Achso, jetzt wollt ihr wissen, wer gewonnen hat?

Losfee. Ein guter Beruf.

Trikotgewinner werden.

Gestern wurden die neuen Trikots vorgestellt. Heute gibt es das Heimtrikot in rot zu gewinnen. Es kommt in der elfensicheren Größe XL daher, zusammen mit einem Sportbeutel von Doyoufootball und einer goldenen Spielführerbinde.

Alles, was Ihr dafür machen müsst: Unter diesem Text einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen und/oder auf der Facebook-Seite des Textilvergehens ein “Gefällt mir” unter dem Trikotgewinnspielankündigungstext hinterlassen. Schluss ist am Sonntag, den 11. Juli, um 24 h. Das Kleingedruckte gibt es unter dem Bild.

Das Kleingedruckte: Rechtswege und andere Umwege sind ausgeschlossen. Schmeicheleien, Heirats- und sonstige Angebote werden zwar entgegengenommen, haben aber keinen Einfluss auf die Verlosung. Die E-Mail Adressen werden auf keinen Fall veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Die Auslosung wird, wenn es klappt, gefilmt. Im Idealfall können wir das Trikot zum offiziellen Trainingsauftakt überreichen.

Zum Schluss ein Dankeschön an Doyoufootball, die uns das Trikot zur Verfügung gestellt haben.

Mir steht jedes Trikot!

Man denkt, man wär bei Heidi Klum, irgendwo im Bild hat sich das Topmodel versteckt, und man soll es jetzt suchen. Es war dann aber doch das 11Freunde-WM Quartier, das sich doyoufootball und der 1.FC Union zur Präsentation der neuen Trikots ausgesucht haben. Man kann nun einwenden “Öax, das ist ja nur für hippe Leute, die hippe Magazine lesen – wat is´n mit normalen Menschen” – aber einwenden kann man ja praktisch immer irgend etwas, und verglichen mit den zu solchen Anlässen üblichen Arkaden, Passagen oder Sportarenen war das eine ganz vortreffliche Wahl.

Es war im Vorfeld klar, wie die Trikots aussehen würden. Dachte ich. Und dann habe ich sie gesehen. Sind genau wie auf der Zeichnung, bloß ganz anders. Klare Farben. Extreme Straßentauglichkeit speziell bei dem Grünen. Hosen, Stutzen und Trikot immer einheitlich in einer Farbe. Keine komischen Karos. Dass man das mal als Pluspunkt vermerken würde!

Befragt, ob die so in Ordnung wären, sagt Karim Benyamina “Mir steht jedes Trikot”, aber auch Jan Glinker (“Das Lila stand nur Buschi, mir nicht”) will seines diese Saison anziehen. Burlington, übrigens. Da kann sich die Strickjacke von Mehmet Scholl mal ein Beispiel dran nehmen.

O-Töne zur Trikotvorstellung vor allem vom Geschäftsführer von doyoufootball, Bernd vom Geldern, im Podcast:

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Was neues zum Anziehen.

Bis nach Südafrika drang die Kunde von den neuen Trikots des 1. FC Wundervoll, die am 6. Juli offiziell vorgestellt werden sollen. Nun ist der endgültige Entwurf, wie aus gut informierten Kreisen bestätigt wurde, bereits aufgetaucht.

Bild: ZVG

Nichts hat so sehr Tradition beim 1. FC Union Berlin wie die Diskussion um das Union-Rot. Seit jährlich die Trikotsdesigns gewechselt werden, begleitet den Verein ebenso jährlich diese Kontroverse. Sie dient den Anhängern zur Abgrenzung vom Hertha-Rot oder Tebe-Rot. Manche mögen sich noch an ein BFC-Rot erinnern, von dem sich abgegrenzt werden muss.

Doch auch mit dieser Tradition wurde gebrochen. Nun wird über ein Grün auf Auswärtstrikots diskutiert. Die Bestimmung des Union-Grün ist ideologisch noch nicht vollständig abgeleitet und abgesichert, aber es scheint wohl etwas mit der “immergrünen Alten Försterei” zu tun zu haben.

Anmerkung: Für mich ist das Auswärtstrikot braun. Grund für mich und knapp 10% der männlichen Stadionbesucher: Rot-Grün-Sehschwäche.

Erste Halbzeit: Nicht viel. Zweite Halbzeit: Gar nüscht.

Nachdem wir Flo zum Spiel befragt hatten, war alles gesagt. Wir haben dann trotzdem noch ein bißchen weiter erzählt. Aus Gewohnheit eher. Über Auswechslungen, die wir nicht verstanden haben, über das ewige Stürmer-Thema, über Abschlussschwäche, über Wetter, über Zufriedenheit mit Spielverläufen. Das haben wir aber alles rausgeschnitten & weggeworfen, denn das einzig skandalöse an dem Spiel waren doch eigentlich: die Trikots! Endlich mal wieder ein Podcast über die wichtigen Dinge im Leben: Anziehsachen! Textilvergehen galore!

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Hefte raus, Klassenarbeit!

trikot

Die Jungs und Mädels von doyoufootball haben uns ein aktuelles Trikot des 1.FC Wundervoll spendiert. Und zwar dafür, dass wir ihre neue Webseite kritisiert (!) haben. Die meinen das offenbar ernst mit der Bodenhaftung und haben ihre Hausaufgaben in Gesellschaftskunde Medienkompetenz auf´s Gründlichste erledigt. Ich wünschte, Reklame käme immer so sympathisch und frei von Gebell daher. Schöne Grüße, Max – und danke!

Wir haben beschlossen, auch in Zukunft bestechlich zu bleiben und Geschenke an unsere Leser weiterzuverschenken. Das Trikot ist Größe L, ich seh darin ein bißchen aus wie Carola Huflattich, das liegt aber an mir, nicht am Trikot – an einem normalgroß gewachsenen Mann sollte es ruckelfrei sitzen.

Was wir uns dafür von euch wünschen, ist schnell erklärt. Macht unseren Job! Schreibt uns was. Malt, fotografiert, filmt, bastelt, singt, pfeift oder trommelt. Habt Ideen. Ich möchte mich zu und zu gerne mal in meinem Schaukelstuhl zurücklehnen und zukucken, wie sich unser Blog von selber füllt. Es sollte im weitesten Sinne mit Fußball zu tun haben, es muss nicht zwingend um den Verein der Vereine gehen.

Denen, die mitmachen, winkt unsterblicher Ruhm – ihr wisst ja, das Internet schläft nie und vergißt nichts ;) Wir veröffentlichen alle Teilnehmerbeiträge, behalten uns aber vor, willkürlich zu entscheiden, wer das Trikot bekommt. Gewertet wird, was bis zum 12.12.2009 bei uns eingeht. Auch Flaschenpost und Brieftauben werden berücksichtigt, ich empfehle jedoch E-Mail oder die Benutzung der Kommentarfunktion.

Wir freuen uns auf euch.