Author Archive for Robert und Sebastian und Steffi

Teve134 – Pimmelpropeller mit Wolfgang Niersbach

Das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Nicht nur gewonnen, sondern schön gewonnen. Nicht nur Tore, sondern schöne Tore. Beneidet werden alle, die das Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion sehen durften. Es war selbst am ruckeligsten Stream zu erkennen, dass es das Spiel war, auf das wir seit dem furiosen Auftakt der Saison gewartet haben. Damals in Kaiserslautern, als die Saison noch in Ordnung war – die älteren Zuschauer werden sich erinnern. Wir finden nicht nur nichts an dem Spiel auszusetzen, wir sind glücklich. Einfach so. Das ist eine schöne Abwechslung, wir hatten schon vergessen, wie das geht.

Ein Podcast ohne Kritik wäre aber nur der halbe Spaß, also wenden wir uns im zweiten Teil dem unerfreulichen Thema Sicherheitspolitik zu. Das war ein Hörerwunsch, beschäftigt uns aber auch.

Witterungsbedingt in Teilen an der Gesundheit beschädigt, aber dennoch vollzählig angetreten sind Sebastian (Schnupfen), Steffi (Heiserkeit), Hans-Martin (humpelt zum Späti), Robert (topfit) und Gero (Luftgitarre kaputt).


Foto: Koch

Shownotes

Mit offenem Visier gespielt – Glücklich nach Hause – Tusche hat schon Weihnachtsferien – Uwe Neuhaus: “Das hat mit Fußball nichts zu tun” – Das Spiel aus Sicht des Gästeblocks – Erwartungen vor Spielbeginn – Aufstellungsvarianten gegen Braunschweig – Probespieler Stefan Nijland: “Der neue Holländer ist eine falsche Neun” – Wir denken uns Wintertransfers aus – Die “Baustelle Sturm” – Jopek auf der Tusche-Position – Adam Nemec im Mannschaftsgefüge: Es wird! – Björn Kopplin könnte das kleine Derby spielen – Sprüche, die keiner mehr hören kann – 12:12, oder “In Hoffenheim ändert sich nichts” – Eine smarte Aktion – Wie man eine smarte Aktion konterkariert: Pyro bzw. Böller bei den letzten beiden Hertha-Spielen – Wir diskutieren die Diskussion – Kräfteverhältnisse erkennen – Die Neufassung des Sicherheitskonzeptes – Was wirklich zählt – Fans als Bestandteil der Diskussion – Stellungnahme von 12:12 zu den DFL-Anträgen – Rattenrennen – Wen vertritt 12:12? – Eine Chronik der letzten Woche – Die Kostenbeteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen ist wieder im Gespräch – Was fehlt: Der Zusammenhang von Wahlterminen und Aussagen von Innenministern in anschaulichen Grafiken – Fans und DFL: Eine Zweckgemeinschaft – Medienwandel: Sicherheitspolitik im Fußball ist im Mainstream angekommen – Wir wünschen uns Ruhe – Wir fordern einen Bullshit-Knopf für Talkshows – Wir fordern einen Disclaimer “Befindet sich gerade im Wahlkampf”

Es gibt den Podcast immer auch als Alternativdownload (96kbit/s – mono) für ganz schmale Bandbreiten (auch bekannt als üble Internetverbindung). Link ist unten unter den üblichen Downloadlinks.

Teve127 – Der Funke springt nicht über

In trauter Runde sitzen frei von Begeisterung Robert, Gero und Sebastian. Später kommt Steffi dazu und kocht Kaffee. Uns allen fehlt ein Spiel wie das gegen Kaiserslautern, an dessen Feuer man sich wärmen kann. So bleibt uns nichts, als einerseits eine Mannschaft zu loben, der letztlich wenig vorzuwerfen ist. Gleichzeitig sind wir kreuzunglücklich.


Foto: Koch

Shownotes

Gero zählt die guten Seiten des Spiels auf, was überraschend lange dauert – Verschwörungstheoriemusik – Wechseltaktik: Warum Nemec zuerst? – Warum immer so spät? – Wechsel als Reaktion auf den Spielverlauf – Wechsel als Reaktion auf Ermüdungserscheinungen – Alles gut bis kurz vorm Tor – Große Erwartungen an Adam Nemec – Handspiel oder nicht? – Stadionsituation vs. Fernsehsituation – Ein Tor aus einer vollkommen harmlosen Situation heraus – Pokalvorschau: Was erwarten wir gegen Offenbach? – Wir lassen keine Phrase aus – Der Abstand nach oben und nach unten – Manchmal lügt die Tabelle wirklich nicht

Es gibt den Podcast immer auch als Alternativdownload (96kbit/s – mono) für mobile Endgeräte. Link ist unten unter den üblichen Downloadlinks.

Teve121 – Warum wir zum Fußball gehen

Der Podcast nach dem Derby. Bei einer so intensiv geführten Partie sollten sportliche Themen im Vordergrund stehen. Dennoch nehmen andere Ereignisse mehr Raum ein als das Spiel selbst. Warum das so ist, besprechen wir in einem selbst für unsere Verhältnisse langen Podcast.

Zu Gast in unserer Küche war Uwe Bremer, der unter www.immerhertha.de bloggt und überdies die Hertha-Texte der Berliner Morgenpost verantwortet. Ihm lauschen gespannt Steffi, Hans-Martin, Robert und Gero.

Shownotes

Akkustische Rückblende – Vor dem Spiel: Wir kommen in Frieden – Nach dem Spiel: NebengeräuscheBlauweiße FarbbeutelStrafanzeige wegen Verstoßes gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag – Der Tonfall der Kommentare – Die Klasse des Spiels geht verloren – Blanke Zahlen – Meinungsverschiedenheiten unter Kommentatoren – Folklore – Warum wir zum Fußball gehen – Kartenverteilung bei Hertha – “Kulturkampf” vs. die Choreo der Waldseite – Pezzoni – Wie Union bei Hertha wahrgenommen wird – Eine funktionierende Arbeitsebene – Unterschiede in der Öffentlichkeitsarbeit – Das Seitenlinieninterview – Uwe ärgert sich – Sandro Wagner nimmt Christopher Quiring in Schutz – Osten und Westen, unser Berlin – Danke, Wumme! – Lauter gute Rausschmeißer – Der Journalist als Fan und umgekehrt – Das Olympiastadion funzt ab 50.000 – Diskriminierung, Gewalt und Pyrotechnik: Die Erklärung des 1.FC Union Berlin (im Vergleich zu Sandhausen) – Jetzt kommt´s: Das Spiel – Gute Aussicht, schlechte Aussicht – Wer wem die Regeln diktiert – Mit Manndeckung – Ben Hatira, der Käfigkicker – Falsche Entscheidungen als Symptom: Kohle gegen Burchert – Terodde, Hubnik, Nemec, Franz: Wie man sich neutralisiert – Wir rufen verzweifelt nach Tijani Belaid – Welcher Trainer traut sich mehr? – Ein Spiegelbild des Coaching im Olympiastadion – Was genau macht ein gutes Spiel aus? – Etwas läuft falsch bei Union – Sieht so eine Krise aus? – Ein Königreich für eine Spielidee – Frust – Robert regt einen Trainergipfel an – Wir schweifen ab

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Teve 120 – Work in progress

Unser 120. Podcast ist eine Doppelfolge – Union verliert nicht in Essen, dafür aber in Sandhausen. Das klingt genauso negativ, wie es sich angefühlt hat. Weil es gefühlten Fußball nicht gibt, versuchen wir der Sache auf den Grund zu gehen und stellen fest: Obwohl drei zähe, angestrengte und glücklose Spiele hinter uns liegen, vertrauen wir Uwe Neuhaus. Was bleibt uns auch übrig? Zwischenzeitlich entdecken wir sogar Gutes! Der Tabellenplatz ist es allerdings nicht.

In der Küche sitzen erst deprimiert, später launig und schließlich beinahe zuversichtlich Steffi, Hans-Martin, Robert und Gero. Geros Heimatverein sind ja bekanntlich die Mikrodilettanten, die ihn uns wie jede Woche auf Leihbasis als Mittelstürmer zukommen lassen. Fragt nicht, was das wieder gekostet hat!


Foto: Matze Koch

Shownotes

Vorwörter: Wir danken den Mikrodilettanten, dafür dass es sie gibt. Und für Gero. Die mögen halt Eintracht Frankfurt. Topf, Deckel – und wo soll man auch hin, zwischen Frankfurt und Wiesbaden? Feine Jungs! Große Show. Offenbach-Rant anyone? – Robert sagt was zum Thema “Bitrate” und verspricht, dass alles besser wird.

Spiel 1: Betriebsausflug nach Essen – Das Ambiente gefällt – Die kleinen Großen – Musikkritik – Spielkritik – Spieler mit Unruhestifterqualitäten: Quiring & Skrzybski – Wie vermissen Silvio in der Form der letzten Saison – Die steile These: Der alternative Klub, zu dem man im Pott geht, ist nicht mehr Bochum, sondern Essen – Stadionlob – Die dritte Mannchaft in der Region – Essener Gäste haben´s gut – Union braucht ein Metronom

Spiel 2: Küchenesoterik – Den Schwung aus Essen mitnehmen (Welchen Schwung?) – Geduld als Königstugend – Wir finden etwas gut: Die erste halbe Stunde gegen Sandhausen – Christopher Quiring kann mehr – Keine schnellen Konter mit Tusche – Sky hat nicht genug Kameras im Stadion – Union besetzt den Raum nach hinten nicht

Zwischenfazit: Work in progress – Wir wollen mehr Offensive – Mehr progress wäre auch schön – Mehr als ein Mannschaftsumstellungsproblem – Simon Terodde ist nicht Messi, aber doch wesentlich besser, als alle sagen – Gallegos ist präsent und Gero begeistert – Ein normaler und ein ungewöhnlicher Wechsel – Warum sitzt Steven Skrzybski nicht mal auf der Bank? – Wieviele Baustellen verträgt eine Mannschaft? – Konservatives Coaching – Auch mal als Außenseiter ins Derby gehen – Hertha nach dem Befreiungsschlag, Union davor – Ton, Steine, Scherben machen den Soundtrack zum Derby – Abmoderation mit Überrraschungsei

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Teve119 – Ein großer Schatten.

Es hilft ja, den Podcast erst aufzunehmen, wenn man sich wieder beruhigt hat. Manchmal sind drei Tage dafür einfach zu wenig. Die allgemeine Verstimmung entspricht in ihrer Intensität ziemlich genau der Begeisterung nach dem Kaiserslautern-Spiel. Warum das so ist, analysieren wir messerscharf und gewohnt subjektiv.

In der Küche sitzen und schimpfen wie die Rohrspatzen Steffi, Hans-Martin, Gero, Robert und Sebastian.

Neben dem Ärger über das Spiel wollen wir aber auch die erfreulichen Dinge nicht unterschlagen. Knut kam gestern vorbei, und zwar nicht allein, sondern mit einem Kasten Mate. Den hat er uns geschenkt. Einfach so. Wir sind immer noch ganz baff, freuen uns sehr und sagen Dankeschön!

Shownotes

Randnotiz: Wir staunen über euer Feedback zum Fragebogen – Zum Spiel: Die Enttäuschung sitzt tief – Das Zurückbleiben hinter den eigenen Fähigkeiten – Ungeplante Baustellen in der Mannschaft – Verständnisschwierigkeiten & Abstimmungsbedarf – Über Brandreden in Berlin und außerhalb – Chine fehlt doch – Adam Nemec kommt in ein Spiel, das nicht läuft – Berufsperspektive Ergänzungsspieler – Mehr Platz für Steven Skrzybski – Silvio taucht ab – Björn Jopek ist ein Versprechen für die Zukunft – Robert holt aus – Das System Neuhaus und die Führungsspielerdiskussion – Spieler, die das Tempo bestimmen können – Über die Wichtigkeit von Sprache – Neben Tusche ist kein Platz – Eine Saison der Wachablösung – Wem wir Dominanz zutrauen: Michael Parensen, Markus Karl, Marc Pfertzel – Tusche, the original Hipster – Projekt Meisterschale 2050 – Konzeptfußball vs. Heldenfußball – Patrick Zoundi verzweifelt – Wir wollen den Quiring seh´n – Fantreffen – Warum Fluxbau? – Emotionale Gründe für Rückennummern – Die nächsten beide Spiele: Union in der Spielmacherrolle – Wir sind nicht mehr der Underdog aus Köpenick – Steffi wünscht sich Jan Glinker im Pokalspiel, alle anderen halten dagegen – Derby gegen die Fahrstuhlhertha – Ein normales Punktspiel?

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Teve118 – We <3 Tusche

Wir begrüßen die neue Saison auf´s herzlichste! Ein paar von uns behaupten, sie hätten sich vor dem ersten Spiel ohnehin nie gefürchtet. Es gibt aber auch welche, die sehen das anders. Uns alle eint die Vorfreude, weil uns Union auf dem Betzenberg richtig gut gefallen hat.

In der Küche sitzen und schwatzen Steffi, Hans-Martin, Gero und Robert. Gegen Ende gesellt sich überraschend Sebastian dazu.

Foto: Koch

Shownotes

Erwartungen vor Anpfiff – Gero hat Spielverlagerung gelesen – Überraschungen angesichts der Aufstellung – Schnelles Spiel, wie gemacht für Tijani Belaid – Ohne Nemec? – Die brandneue Innenverteidigung – Daniel Haas als mitspielender Torwart beeindruckt alle – Maurice Trapp wird unterschiedlich gut gefunden – Märchengleichnisse mit Blumen, Prinzessinnen und Raupen – Micha Parensen ist unzufrieden – Tijani Belaid kämpft um den Platz in der Startelf, und zwar ordentlich – Notiz an uns selbst: Mal sehen, wer am Saisonende Punkte vom Betzenberg mitgenommen haben wird – Idrissou in Topform, leider – Unions sorglose Pässe – Die Unfähigkeit zur Spielkontrolle – Liquid Feedback bei der Auswechselung – Randnotiz: Karim Benyamina spielt gegen seinen kleinen Bruder – Tusche für Belaid: Wechsel zur richtigen Zeit? – Vom Hintergrundgeräusch zur Kulisse: Laut ist laut – Wen hätten wir eingewechselt? – Auftaktfazit: Eine sehr gefestigte Mannschaft – Nico Schäfer macht gute Verträge – Ein Kneipengerücht – Unser persönliches Pokalfinale – Sandhausen ernst nehmen – Duisburg zeigt, wie man es falsch macht – Auswärts durchsingen mit Lumumba in der Hand – Gero erzählt vom Krieg

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Sicherheitskonferenz “Für Fußball. Gegen Gewalt”: Wir machen das mit den Strafen.

Immer härter, immer öfter. Sicherheitsgipfel haben im Fußball mittlerweile Hochkonjunktur, obwohl die Zahl der Delikte in den Stadien rückläufig ist. Am Dienstag fand in Berlin die “Konferenz: Für Fußball. Gegen Gewalt.” statt. Dabei waren DFB, DFL, Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und fast alle deutschen Profiklubs. Der 1. FC Union Berlin fehlte mit gutem Grund. Zeitgleich luden Fanvertreter und “Fanversteher” einen Steinwurf vom Tagungshotel zu einem Expertengespräch ein. Wir waren vor Ort und diskutieren ausführlich die Ereignisse.

Über die Sicherheitskonferenz reden: Steffi, Robert und Sebastian.

Shownotes

Die Sicherheitskonferenz und ihre Entstehung – Der 10-Punkte-Plan für mehr Sicherheit im Fußball – Handlungsdruck – Niersbach will nicht auf das Gesetz warten, das Stehplätze verbietet – Die Erwartungshaltung der Berliner Vereine – Der VerhaltenskodexUnion nimmt nicht teil – Über Diplomatie – Die Pressekonferenz: “Wir werden im Bereich Sicherheit andere Saiten aufziehen” – Zuckerbrot “Die Stehplätze bleiben” – Ein Auftakt, kein Abschluss – Das Ziel der Maßnahmen? Ungewiss. – Handlungsfelder – Keine Pyro – Fanprojekte & wie sie künftig finanziert werden sollen – Absolute Zahlen – Neuregelung der Stadionverbote: Von 3 auf 5 Jahre, angestrebt sind 10 Jahre – Aufhebung: “keine lokalen Lösungen mehr” – Videoüberwachung – Zertifizierung von Sicherheitspersonal – Reduzierung von Fanprivilegien – Wir verlinken HolgiWilde Horde Köln & Ultras St.PauliGunter A. PilzDer Fankodex in Bremen – Keine Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen und Bahnschäden – “Fankultur und Gewalt schließen sich aus” – “Wenn das nicht ausreicht, werden wir uns wohl noch einmal unterhalten müssen” – Wie man Konflikte herstellt – Was passiert, wenn´s dennoch brennt? – Ein guter Stunt – Symbolpolitik gegen Symbolpolitik – FIFA, pffffff – Ein glücklicher Präsident – Die Tagung der Fanvertreter, Fanprojekte und Fananwälte – Eine ausdrückliche Ausladung – Keine Gegenveranstaltung – Die Forderung nach Versachlichung der Debatte – Gerd Dembowski – Geduld – Diskussion um Stehplätze beenden – Sozialverträgliche Eintrittspreise – Keine Denkverbote im Dialog – Förderung der Fanarbeit – Spielansetzungen – Einheitliche Stadionordnungen – Gleichbehandlung von Heim- und Auswärtsfans hinsichtlich Fan-Utensilien – Einsatzverhalten der Polizei: Pfefferspray – Abschaffung von Kollektivstrafen – Gimmick: mehr Zahlen, mehr Recht – Ist die Berichterstattung schuld? – Fußball fressen Seele auf – Gesamtgesellschaftliche Verantwortung

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