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Anneliese Schmidt besitzt eine persönliche Du-bist-mit-von-der-Partie-Card.

(steffi)

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Sudeltour nach Wolfsburg. Der Nachbar von Hinterderbrücke hat Auswärtsbuletten gebraten. Bier aus Plasteflaschen ist wie nasses Weißbrot. Kindergarten. Rauchverbot. Die Kindergärtnerinnen haben alle blaue Helme auf. Ich weiß jetzt Bescheid über Jungsunterwäsche (“Wer zieht eigentlich noch Schlüpper an?” – “Na, icke! Nur!” – “Wat? Nee, nee, nee: Boxershorts musste koofen.”) und was Männer meinen, wenn sie eine Frau “Büffelhüfte” nennen (“Kannste ´n Sattel druff legen.”). Cola mit Weinbrand ist soooo Achtziger. In einem Paralleluniversum namens ErsterFCUnionBerlin bin ich Anneliese Schmidt. Ich habe wildfremden Männern meine Telefonnummer gegeben. Ihr anderen dürft aber auch alle gerne Annie zu mir sagen.

Wolfsburg sehen und sterben.

(steffi)

-Und jetzt denk Dir mal das Rot-Weiß hier weg. Was wär´n dann?

-Gewerbegebiet.

-Schatz, soll ich Dir ne Radkappe mitbringen?

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Dreimal vor´s Tor, und dreimal Tor. Mehr war nicht. Komisches Spiel. Aber: WIR SIND ERSTER! Zumindest für die eine Nacht.

Ein schöner Konter.

Sauft! Raucht! Guckt Fußball! Guckt Pornos! Guckt Sesamstraße! Nehmt Drogen! Zockt um Geld! Geht spät ins Bett! Seid faul! Verliebt euch! Verprasst eure Kohle! Verzeiht euren Elterrn! Geht bei Rot über die Straße! Bei Grün! Bei Gelb! Wenn die Ampel kaputt ist! Geht gar nicht über die Straße – niemand zwingt euch dazu!

Danke, Uli! 

Sich im Umland umsehen.

(steffi)

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Heute: FSV Altranft.

Bei der Gelegenheit gleich noch rückwärts einparken geübt und in eine Gurke gebissen. Landluft!

1000 Dinge brauchen Liebe.

Volker nimmt sich der Kleinigkeiten des Lebens an, die vorgeblich besser sind als Fußballkucken. Zwar gibt es tatsächlich Dinge (1-2, höchstens), die besser sind als Fußballkucken, aber diese hier sind es gewiss nicht:

(1) Den Kopf wiederholt gegen die Wand schlagen.

(2) Darüber nachdenken, wie wohl ein Franzose das Wort “Haarspange” aussprechen würde.

(3) Bei der Verkehrshotline anrufen und rote Ampeln melden (Hallo Britta, liebe Grüße :-)

(4) Wildfremden Leuten handgeschriebene, anonyme Zettel mit der Aufschrift „Schön, dass es Dich gibt“ in den Briefkasten werfen.

(5) Wir alle kennen das Mal- und Knobelspiel “Das ist das Haus vom Nikolaus”. Probiert mal nach dem selben Prinzip:“Das ist das Haus vom Nikolaus” / ist mir zu leicht, das find ich doof / Ich mal stattdessen Strich für Strich / den Berliner Hauptbahnhof!

Und hätt´ ich Volker nicht so furchtbar lieb, würd ich ihn jetzt ganz einfach in die Brennnesseln schubsen.

(Mach ich vielleicht trotzdem. Das nächste Mal.)

Jan Glinker. Jan Glinker!

(steffi)

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(Mehr gibts zu dem Spiel nicht zu sagen.)

Drivin´ on B158.

(steffi)

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Was für Johnny The Clash ist, und für Frédéric Noir Désir, ist für mich Kim Deal.

Und ich fahr so durch Brandenburgische Landschaften, drivin on nine, lass es auch auf die Frontscheibe nieseln, looking for one thirty, maybe I passed it, go another mile die Bundesstraße lang: und dann steh ich vor einem Fußballplatz mit integrierter Ski-Schanze. Ich mein: Ski-Schanze! In Brandenburg. Wann hat es hier letztens geschneit?

Familiengeschichten.

(steffi)

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Die erste 11Freunde, die ich je gekauft hab, war das Märzheft 2007. Und zwar wegen der Geschichte über Karlchen Franke.

»Heirate doch deinen Fußball«, seufzte seine arme Frau. Er befolgte ihren Rat.

Hallo Tante Erika, dachte ich. Und dass bekloppt sein dann wohl in der Familie liegt, aber ne Generation übersprungen hat. Und deswegen gibts heute ein frisches Foto aus Freienwalde im Oderbruch.

… aus charlottograd, für charlottograd die zweite oder FIND ISCH GAR NICH GEIL!

(mööp)

der charlottograder geschäftsstellenleiter, von der FuWo nach seinen gründen zum blassen image befragt:

„…Man könnte als Gründe Herthas lange Abwesenheit in der Bundesliga anführen, oder die Tatsache, dass wir im Ostteil Berlins noch nicht so präsent sind. Aber: wir sind der Hauptstadtklub, wir sind die Nummer eins der Vereine…“ (FuWo, 18.2.2008)

„Wir sind die Nummer eins und zwei in Berlin.“ (Rupert Scholz, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender + ExOberSoldat)

Auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß spricht von einem „unverkrampften Verhältnis“, hält sogar eine Zusammenarbeit für denkbar, verhehlt aber nicht:

„Beim früheren Union-Präsidenten Bertram drängte sich der Eindruck auf, dass eine Kooperation überhaupt nicht erwünscht sei. Da wollte man wohl die Hamburger Verhältnisse zwischen dem HSV und St.Pauli auf Berlin übertragen. Wobei ja nichts dagegen spricht, wenn jeder Verein seine eigene Identität sucht und pflegt.“

Als unangenehmen Konkurrenten bei der Anwerbung von Fans im früheren Ostteil der Stadt (Mitgliederanteil bei Hertha zurzeit nur 18 Prozent) sieht Hoeneß den 1.FC Union nicht:

„Wir fischen nicht in fremden Teichen.“ (FuWo,4.12.2006)

um die gaaanz lange geschichte eines stadionumbaus zu erzählen, müssten wir noch 3,50 aus der schatulle holen, um 1&1 noch reicher zu machen. die kürzere variante beginnt im januar letzten jahres mit der präsentation des stadionprojektes durch unsern dirk z. in der abseitsfalle. grosse augen hatten wir, noch mehr enthusiasmus im herzen und nach nem zeitverzögerten durchrechnen dieser angelegenheit auch keine liquiden bauchschmerzen.

hernach wurden allparteiliche allianzen geschmiedet und diesbezügliche bekenntnisse zum neuen stadion folgten auf dem fuss. noch war alles schön. doch der erste knüppel flog schon!

anträge für brüssel mussten geschrieben werden – ne rückübertagung des stadiongeländes könnte schliesslich als subventionsbetrug interpretiert werden. na jut, die pille schlucken wir widerwillig auch noch. im sicheren gefühl, unseren antrag bei den wallonen zu wissen, vernahm ich gestern folgendes in meiner lieblingsgazette:

„Brüssel hat nicht Nein gesagt, weil der Antrag noch nicht in Brüssel ist“, erklärte Union-Boss Dirk Zingler. „Um ein Nein zu vermeiden, wurde der Prozess unterbrochen, weil das Land die Unterlagen nachbessern muss.“

Das Projekt “Stadionbau” beschrieb der Präsident mit den Worten: „Wir brauchen das, was wir am wenigsten haben: Zeit und Geduld!”

Eine Kapitalgesellschaft sei gegründet worden, an der der 1. FC Union Berlin e.V. den Hauptanteil hat und die als Käufer auftreten wird. Als klaren Erfolg wertete Zingler die mittlerweile einstimmig vorherrschende Meinung von Politik und Wirtschaft, den Verein an seinem traditionellen Standort An der Alten Försterei zu entwickeln. Sofern die Grundstücksübertragung sich zeitlich weiter verzögert, bereitet der Verein auch notwendige Zwischenschritte vor, um den Standort nicht als Heimspielstätte zu gefährden, deutete der Präsident alternative Planansätze an. (Berliner Kurier, 18.2.2007)

nun stellen sich gleich mehrere fragen:
wer will uns mit welchen absichten verarschen?
hat man etwa in charlottograd schon konkrete pläne für nen fussballstadion oder habe ich herrn schiphorst falsch verstanden ?
steht das rote telefon immernoch in im oly?

[weiterreichende informationen erhalten sie hier. ]

ich habe den eindruck, dass versucht wird, die hauptstadtfrage anderweitig zu klären – oder: charlottograd hat muffenpupen!

im wissen um die gefährlichkeit von brennesseln zwinge ich mich jetzt aufzuhören!

es riecht verdammt nach bombastischen fanaktionen unsererseits!

Energiesparmaßnahme.

(steffi)

Rocko Schamoni denkt über die Macht des Flutlichts nach:

Wo wird Energie verschwendet? Zum Beispiel bei Fußballspielen am Abend und in der Nacht.Wie könnte man die Energiekosten senken? Indem man die Flutlichtanlagen ausschaltet. Wie könnten die Spieler und das Publikum trotzdem den Ball verfolgen? Indem er leuchtet! Diese Idee gefiel mir außerordentlich. Ein fluoreszierender Ball und vielleicht auch noch fluoreszierende Trikots. Das wäre nicht nur energiesparend, sondern auch noch sinnlich-magisch. Zweiundzwanzig leuchtende Schemen jagen einer leuchtenden Kugel hinterher. Ich taufte den Ball “Lightball” (behielt mir aber als Alternative die Begriffe “Moon”, “Sun”, “Fireball” vor) und bot diese Idee diversen Sportfirmen an. Leider erkannte keine das Potenzial, und so musste ich wohl oder übel auch diesen brillianten Einfall verwerfen.

[Rocko Schamoni: Risiko des Ruhms]

Auf dem Platz hier unten gehen demnächst die Lichter aus. Der SV Sparta Lichtenberg 1911 e.V. ist schon umgezogen, auf die Fischerstraße. Die Bahn kommt.

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