Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

Wer Lust auf die Buchvorstellung hat, kann noch zu einem der beiden folgenden Termine vorbeigehen:

  • 12. September (Do, 18.30 Uhr) im Bootshaus Sportdenkmal (Sportpromenade 5, 12527 Berlin), direkt an der Straßenbahn-Haltestelle Strandbad Grünau (Linie 68). Gäste sind u.a. Christoph Menz, Christian Stuff und Christopher Quiring. Eintritt: ein Hut geht herum.
  • 19. September (20.15 Uhr, Einlass 20 Uhr) bei Thalia im Forum Köpenick am S-Bahnhof Köpenick. Das Parkhaus ist geöffnet. Eintritt: 5 Euro.

Zum Sport

Sebastian Andersson ist zurück von der schwedischen Nationalmannschaft, wo er auch zum Einsatz kam. Er sagte, dass er trotz Angeboten nicht nach England wechseln wollte. Das kann ich verstehen, weil er als Bundesligaspieler auch mehr Sichtbarkeit hat als zu seiner Zeit als Zweitligaspieler. Und am Ende geht es für ihn vor allem um Einsatzzeiten und die scheint er sich bei Union eher auszurechnen als woanders. Zumal er das Umfeld hier bereits ein Jahr kennt. Das alles thematisieren nahezu alle Medien:

Im Kurier gibt es noch eine Kolumne, in der mein lieber früherer Kollege Andreas Baingo ein wenig davon träumt, dass Union mal wieder einen deutschen Nationalspieler stellt. Das gab es nach der Wende nur mit Spielern, die Union mal in ihrer Vita hatten. Aber es gab noch nie einen, der als aktiver Union-Spieler für die A-Nationalmannschaft auflief. Ich verstehe die Träumerei. Auch wenn sie bei mir sehr weit hinten liegt, weil ich mit der Nationalmannschaft nach der vollzogenen Verbierhoffung mit Fanclub Nationalmannschaft und ihrer “Choreos” nicht so viel anfangen kann. Aber ich kann festhalten, dass mich ein Unioner im Team dazu bringen würde, mir die Spiele auch außerhalb von großen Turnieren wieder anzuschauen.

Wenn ich in der Länderspielpause noch einmal schnell Gänsehaut bekommen möchte, schaue ich mir lieber dieses Video an (danke an Nadine für die Erinnerung), als bei der Nationalmannschaft einzuschalten:

Der Weser-Kurier hat herausgefunden, dass Sebastian Polter in der Jugend mal bei Werder im Tor stand. Und wenn ihr euch ein bisschen dafür interessiert, was denn so die Top-Sponsoren bei Union so hinblättern dürfen, dann schaut mal in die Tabelle, die Sponsors veröffentlicht hat.

Union im Fernsehen

Hier noch einmal der Hinweis, dass am Donnerstag um 21.15 Uhr im RBB ein halbstündiger Unionfilm läuft. Begleitend dazu gibt es schon einmal ein Interview mit dem Filmemacher. Und einen kleinen Ausschnitt aus dem Coe.

Und sonst so?

Einen niemals alten Ratschlag hat der Holocaust-Überlebende und Hertha-Fan Walter Frankenstein gestern im Zeitzeugengespräch im Fanprojekt der Sportjugend Berlin gegeben: “Schließt Freundschaften, ladet einander ein. Man kann auf dem Platz streiten, aber danach reicht man sich die Hand und geht zusammen was trinken.” Dem kann ich mich als bekennender Anhänger der Fußball-Ökumene Berlin nur anschließen.

7 Gedanken zu „Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

  1. @Andy Claudia Neumann arbeitet an einem Beitrag für Union, war auch in der Woche schon da und ist auch am Sonnabend im Stadion. Könnte fürs aktuelle Sportstudio sein, aber darauf würde ich jetzt keines meiner Ohren verwetten. Ich erfrage das, wenn ich sie sehe! Gleichzeitig war Steffi Baczyk da, die für einen Radiobeitrag Interviews gemacht hat.

  2. Ich würde die Zahlen von “Sponsors” nicht als 100% gesichert ansehen. Denn demnach hätten wir in der vorigen Saison von Layenberger 500.000 für das Trikot bekommen, während Aufsteiger (!) Paderborn von seinem Trikotsponsor 750.000 bekam. Das erscheint mir in sich nicht recht schlüssig.

  3. Man sollte solche Zahlen auf jeden Fall immer kritisch lesen, vor allem bei solchen Unterschieden. Jedoch kann man einen vermeintlich gleichen Werbeplatz nicht immer 1 zu 1 vergleichen, da es viele Einflussfaktoren gibt: Vertragslaufzeit (!), Zeitpunkt des Abschlusses, Exklusivität (wie groß ist die Sponsorenlandschaft des Vereins)…

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