Warum Union bis 2022 noch viel Arbeit vor sich hat

Ich weiß nicht, wie sehr sich die sportliche Leitung von Union gerade schon mit der Saison 2021/22 beschäftigt. Aber auch wenn noch niemand so ganz genau weiß, in welcher Liga Union dann spielen wird, sollte man sich demnächst Gedanken darüber machen. Denn Unions Kader ist auf diese Perspektive noch kaum angelegt – genau so wenig wie der von Bayern.

Das gehört zu den Dingen, über die ich mich gestern in unserer neuen Podcast-Folge mit Jörg Seidel von GoalImpact unterhalten habe. Jörg erklärt in der Folge, dass sein Modell die beste 11 von Union sehr gut bewertet. Zu Unions besten Spieler laut GoalImpact gehören mit Neven Subotic, Christian Gentner oder Manuel Schmiedebach aber eben auch viele Akteure, die nicht mehr unbedingt in die Kategorie “Perspektivspieler” gehören.

GoalImpact ist ein Analyse- und Prognose-Modell, das im Gegensatz zu dieser problematischen Perspektive Union sehr gute Chancen gibt, in dieser Saison nicht abzusteigen. In der Folge erklären wir, wie es zu diesen Vorhersagen kommt, wozu so ein Vorhersagemodell gut ist, und warum Akaki Gogia und Daniel Stenz toll sind.

Über GoalImpact und darüber, was Daniel Stenz damit zu tun hat, haben wir übrigens hier schon einmal geschrieben.

Zurück in die nahe Zukunft

Im Kurier spricht Keven Schlotterbeck darüber, dass er hofft, von seiner Rot-Sperre nicht zu sehr zurückgeworfen zu werden.

Fußball und Politik

Die Auseinandersetzung zwischen antifaschistischen Fans und der amerikanischen Fußball-Liga MLS mit ihren Franchises haben wir hier schon einmal erwähnt. Nachdem die Liga einen ‘Politik gehört nicht ins Stadion’-Paragraphen ihres Verhaltenskodex auf anti-rassistische, anti-faschistische Fans angewendet hat, wurden gegen Fans der Portland Timbers, die seit Jahren Banner mit dem Logo der antifaschistischen Eisernen Front hochhielten nun Stadionverbote ausgesprochen. Das kritisiert natürlich die Portlander Fan-Vereinigung 107IST in einem Statement.

Anders als in ähnlichen Fällen in den letzten Wochen müssen die Betroffenen in Portland aber wohl nicht wie in den Regeln der Liga eigentlich vorgesehen Erziehungskurse besuchen, die nicht nur sehr teuer sind, sondern auch ziemlich bizarr anmuten. (Mehr zu diesen Kursen und dem Konflikt gibt es übrigens in einem anderen Segment der Podcast-Folge von Second Captains zu hören, in der auch ich vor kurzem zu Gast war. Die liegt zwar hinter einer Paywall. Aber das große Archiv dieses tollen Podcasts ist zumindest einmal 5 Euro absolut wert, denke ich.)

Und sonst so

Das komische Choreo-Fiasko des DFB (das meines Erachtens vor allem darin besteht, dass vollkommen sinnentleert “Volley!” in der Kurve zu lesen war) hat auch lustige Folgen …

und macht scheinbar Schule, was das Krisenmanagement betrifft:

Die was-der-Fußball-vom-Handball-lernen-kann Witze dürft und könnt ihr selbst machen.

Zum Schluss

Wir gratulieren Marcus Ingvartsen herzlich zur Verlobung!

3 Gedanken zu „Warum Union bis 2022 noch viel Arbeit vor sich hat

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