Jetzt aber wirklich: Die Bundesliga ist zum Greifen nah

Union spielt heute die ersten 90 Minuten, die über den ersten Einzug in die 1. Bundesliga entscheiden. Get in.

Union du wirst siegen, glaub an dich und es wird wahr...

Union du wirst siegen, glaub an dich und es wird wahr…


Alles sportliche über Unions Ausgangsposition und Chancen ist eigentlich gesagt.

Noch mehr als vor anderen Spielen geht es vor diesen Aufstiegsspielen um die psychologische Ausgangslage der Mannschaften. Und es stimmt wahrscheinlich sogar, dass wer die bessere Einstellung zu den Spielen findet relativ entscheidend sein wird. Aber belastbares oder fundiertes lässt sich darüber von Außen trotzdem nicht sagen.

Im Tagesspiegel gibt es ein wunderbar unaufgeregtes Interview mit Dominic Peitz. Darin spricht der Unioner (2009-11) über seine eigene Erfahrung mit der Relegation, in der mit dem KSC und der KSV stand. Außerdem sagt Peitz über Union: “Es geht darum, was die Spieler auf den Platz bringen, egal in welcher Liga. Nur so kann ich mir erklären, warum sie mir zum Beispiel bis heute wohlgesonnen gegenüber stehen.”

Das stimmt.

Die Berliner Medien

Der Tagesspiegel und die Berliner Zeitung widmen sich noch einmal dem Thema Union, Quattrex, der VfB Stuttgart und Wolfgang Dietrich.

Ansonsten lesen wir natürlich Einstimmung auf das Spiel heute Abend:

Vorschauen auf das Spiel gibt es außerdem im New Yorker Union-Blog, dessen Autor*innen ihr aus dem Podcast kennt. Dort geht es auch um die Narrative, die über Union immer wieder erzählt werden, ohne ganz den Kern der Angelegenheit zu treffen.

Nicht ganz ohne diese Narrative kommt diese Vorschau der Deutschen Welle aus.

Sebastian war im Stuttgart Podcast “Rund um den Brustring” zu Gast und hat dort ein bisschen Union erklärt.

Da das dort erwähnt wird, möchte ich auch noch einmal auf die Falschheit des Begriffs ‘Relegation’ zu sprechen kommen: Für Union geht es um das Gegenteil – den Aufstieg. Klar, hieße das gleichzeitig auch, dass Stuttgart absteigt. Aber das ist nicht die Geschichte. Das sieht auch der schwedische Unioner Erik so:

https://twitter.com/jullander/status/1131104731013799936/

Außerdem: Auf Englisch schreiben Manuel Veth auf Fußballstadt und von Derek Rae in einem Twitter-Thread.

Unionerinnen in Stuttgart

Die gestrige Meldung, dass von Union einige Tickets aus dem Auswärts-Kontingent zurück an den VfB gegangen seien, und es so noch einige Karten mehr für die Heim-Fans gab, hat bei manchen für Verwunderung gesorgt.

Dabei muss aber natürlich beachtet werden, dass dieses Spiel an einem Donnerstag Abend stattfindet. Dass man sich darauf bei Union nicht langfristig einstellen konnte, weil die Notwendigkeit der Relegation erst am Sonntag um 17:22 Uhr fest stand. Dass es sich dabei doch um eine gewisse Enttäuschung handelt. Dass erst vor wenigen Tagen viele Tausend Leute nach Bochum gefahren sind. Und dass das Zeitfenster für den Ticket-Verkauf ziemlich kurz war.

Unter diesen Bedingungen halte ich die Zahl von knapp 4000 Unionerinnen, die heute nach Stuttgart fahren, für ziemlich beachtlich (und spür-, bzw hörbar). Und vielleicht sieht das ja dann wieder so aus:

Für alle, die nach Stuttgart fahren, gibt es noch diese Hinweise:

Einmal Unioner Immer Unioner

Nico Willig, der Trainer von Stuttgart, hat die Abstiegsspiele seiner Mannschaft ja den “Relegationspokal” genannt. Einen richtigen Pokal hat Roberto Puncec gewonnen: den kroatischen für Rijeka mit einem 3-1 im Finale gegen Dinamo Zagreb.

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6 Gedanken zu „Jetzt aber wirklich: Die Bundesliga ist zum Greifen nah

  1. Ich fand den Peitzer klasse auch wenn er sportlich limitiert war.
    Konnte ihn damals vor dem ersten Derby im Oly gg. Hertha zusammen mit Parensen beim Fantreff in der Q-Bar kennenlernen. Er, wie auch Micha waren sehr angenehme Gesprächspartner die auch den Blick auf das drumherum nie vergaßen, sprich: intelligente Menschen sind.

  2. Ich fand das Interview im TSp übrigens nicht so gut. Der Labbadia-Kaffee nahm zu viel Raum, statt dessen wäre mir eine Frage dazu wichtiger gewesen, was DP inzwischen so macht bzw. allgemein jetzt für Zukunftspläne hat.

  3. Ich lese eure Seite wirklich gerne,warum ihr allerdings auch diesen unerträglichen Gendersprech verwendet,bleibt für mich unerklärlich.

    Veröffentlichung selbstverständlich nicht nötig.
    Eisern!

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