Christopher Trimmel bewertet Kurzfilme und Michael Parensen beantwortet Fragen

Die Länderspielpause ist vorbei und nun geht es langsam los mit der Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den SC Paderborn mit seinem Trainer Steffen Baumgart. Sebastian Andersson hat allerdings noch ein Länderspiel am Dienstag. Vielleicht klappt es dann mit einem Einsatz, denn der schwedische Angreifer wurde gegen Rumänien (2:1 für Schweden) nicht eine Minute eingesetzt (Kurier).* Auch wenn der Kicker (nicht online) das Thema mit Suleiman Abdullahi in der Position des Mittelstürmers beim Testspiel in Erfurt aufnimmt, glaube ich nicht daran, dass Urs Fischer Anderssons Position dort in Frage stellt.

Sebastian Andersson trifft zum 1:0 per Elfmeter gegen Ingolstadt, Foto: Matze Koch

Termine

Heute gibt es noch zwei Veranstaltungen mit Unionspielern. Zum einen tritt Christopher Trimmel um 19.30 Uhr im Kino Babylon als Jurymitglied zur Kurzfilmgala beim 11mm Fußballfilmfestival auf. Diese immer unterhaltsame Veranstaltung beendet das Festival.

Außerdem gibt es parallel dazu um 19 Uhr im Uluru (Rykestr. 17, Prenzlauer Berg) eine vom Kurier organisierte Fragestunde mit Michael Parensen (Details beim Kurier). Anlass ist die Veröffentlichung des unveu-Magazins, das den Schwerpunkt auf das 10-jährige Vereinsjubiläum des Defensiv-Allrounders legte. Wer sich übrigens fragt, wann wir die von Michael Parensen signierten Hefte verlosen: An diesem Mittwoch. Ihr könnt euch aber eben auch heute eure Hefte signieren lassen und die Gunst der Stunde nutzen, Michael Parensen alles zu fragen, was ihr schon immer fragen wolltet.

Michael Parensen, Foto: Stefanie Fiebrig

Bild/BZ kommt heute mit einem kurzen Text über Peter Gribat, den Entwickler des Unionlogos, der nach eigener Aussage noch nie ein Spiel des 1. FC Union Berlin gesehen hat. Aber zumindest in dem Fall liegt das nicht daran, dass er nie Tickets bekommt, sondern er sich einfach nicht für Fußball interessiert.

Auf den anderen Plätzen

Das erste Frauenteam hat gestern mit 5:0 souverän in Bischofswerda gewonnen. Dabei zeigte das Team unter dem Motto “Eisern gegen Diskriminierung” eine bunte Auswahl an Shirts. Mir gefällt daran vor allem, dass auf dem Rücken auch stand, wofür Union als Verein steht und nicht einfach wogegen.

Eisern gegen Diskriminierung, Foto: 1. FC Union Berlin Frauen

Während das erste Team hat mit dem Sieg gegen Bischofswerda die Tabellenführung in der Regionalliga verteidigt hat, ist die 2. Frauen beim SC Staaken mit 1:5 untergegangen und auf Platz 2 abgerutscht. Interessant dürfte aus dieser Erfahrung heraus das Pokalhalbfinale der 1. Frauen am Mittwoch sein, in dem es gegen eben jenen SC Staaken geht.

Und zum Schluss noch eine Empfehlung in eigener Sache: Wir haben gestern die aktuelle Episode unseres Union-Geschichtspodcasts “Und niemals vergessen” veröffentlicht. Darin nehme ich die Spiele von Union Oberschöneweide gegen Rapid Wien in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft von 1940 zum Anlass, um kurz einen Überblick zu geben, wie Fußball im Nationalsozialismus organisiert war. Ich erkläre, warum der der DFB als leere Hülle noch bis 1940 existieren durfte und vor welchen organisatorischen Herausforderungen Vereine wie Union Oberschöneweide standen, um einen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

Ich habe sehr viel Spaß an diesem Format und freue mich sehr, wenn ihr Feedback dazu gebt oder es Freunden weiterempfehlt.

*Update von 8.41 Uhr: In einer früheren Version schrieb ich, dass Sebastian Andersson schon zurück sei. Aber der Stürmer hat am Dienstag noch ein Länderspiel.

6 Gedanken zu „Christopher Trimmel bewertet Kurzfilme und Michael Parensen beantwortet Fragen

  1. matze kochs foto von anderssons elfmeter wirft die frage auf, ab wann dürfen nicht-ausführende spieler eigentlich in den strafraum laufen, und müssten ein verstoß gegen die regeln nicht konsequenter sanktioniert werden?

  2. Dafür oder dagegen haben wir in der nächsten Saison in der ersten und zweiten Buli den “Videokeller” in Köln!
    Dann wird alles “gerechter”!😉
    u.n.v.e.u.

  3. für mich ist die diskussion um den videobweweis in liga zwei ehrlich gesagt eine ziemlich hochgejazzte, “akademische” Diskussion, die für mich als normalen zweitligazuschauer gar keine Relevanz hat. in der aktuellen Saison schonmal garnicht und in der Zukunft wahrscheinlich auch nur sehr am rande.

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