Die Mannschaft ist in Aue und Simon Hedlund bereits in Schweden

Nachher um 13.30 Uhr geht es in Aue für Union um einen positiven Jahresabschluss. Wobei positiv nur aus der aktuellen Situation heraus zu sehen ist, dass es darum geht auf Platz 3 ins neue Jahr zu rutschen. Ansonsten war die Hinrunde unglaublich viel mehr als wir alle sicher zu Saisonstart erwartet hatten. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass diese Wortspielerei eben nur das ist: eine Wortspielerei.

Es gibt aber glücklicherweise noch andere Anagramme auf das am Abend stattfindende Weihnachtssingen im Stadion an der Alten Försterei:

Twitter: @david_1701

Wobei wir uns jetzt aussuchen können, wofür das H steht. Für Hofschneider vielleicht? Oder doch für Simon Hedlund. Die BZ hatte gestern berichtet, dass der Schwede am Freitag beim Training fehlte. Das hat natürlich niemand bei Union bestätigt. Aber dieses Bild von Hedlunds Freundin auf Instagram, das ihn in Göteborg zeigt, dürfte dafür sprechen, dass die Quellen der BZ gut sind.

Instagram-Story: Sandra Gerdov

Ich überlege, wann sich ein Spieler zuletzt in so kurzer Zeit so dermaßen rausgeschossen hat. Jerome Polenz vielleicht? Oder war es der überstürzte Abgang von Torsten Mattuschka nach  Cottbus? Oder war es Steven Skrzybski vergangenen Herbst mit seinen Interviews, in denen er einen Wechsel in der Winterpause andeutete, sollte sich an seiner Situation nichts ändern? Irgendwie liegen alle Fälle jeweils etwas anders. Sie lassen sich zwar vergleichen, aber nicht gleichsetzen. Insgesamt empfinde ich das als eine schwache Vorstellung von Hedlund und kann mir nicht vorstellen, dass er noch einmal zurück kommt oder gar noch einmal für Union aufläuft (im Tagesspiegel sagte Manager Oliver Ruhnert, dass ein unzufriedener Spieler auch mit einem Verein kommen müsse, wenn er unbedingt wechseln wolle, da das auch eine wirtschaftliche Frage ist). Ich gehe jedenfalls davon aus, dass dem Schweden die Weihnachtsgrüße des Trainers eher egal sind.

Das Weihnachtssingen

Der Kurier hat zwei Unionfans aufgetan, die nach Aue fahren und rechtzeitig zum Weihnachtssingen um 19 Uhr zurück sein wollen. Ich finde das sportlich und wünsche allen, die das schaffen wollen, eine sichere Fahrt. Wer nicht beim Weihnachtssingen sein kann, hat verschiedene Optionen, sich die Stimmung nach Hause zu holen:

  • AFTV zeigt live das Weihnachtssingen und es wird es auch auf Facebook übertragen
  • Der RBB überträgt es zeitversetzt ab 20.15 Uhr

Das Weihnachtssingen beschäftigt die Berliner Medien heute übrigens mindestens genausoviel wie das Spiel:

Auf den anderen Plätzen

Das zweite Frauen-Team hat beim Hallenturnier des SC Charlottenburg den Turniersieg geholt.

Und Steven Skrzybski war dafür verantwortlich, dass ich mir gestern tatsächlich Schalkes Auswärtsspiel in Stuttgart angeschaut habe. Gesehen habe ich im 3. Bundesliga-Startelf-Einsatz des Angreifers dessen 3. Bundesliga-Tor. Aber noch schöner war seine Torvorbereitung zum 3:1 Endstand. Eine tolle Balleroberung und ein perfekter Pass auf Kutucu. Besser geht es nicht.

Und sonst so?

Ein sehr erhellendes Interview mit Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann hat der Deutschlandfunk geführt. Darin wird in relativ wenigen Sätzen klar, mit welchen finanziellem Rückstand “normale” Aufsteiger in die Bundesliga kommen. Bornemann sagt einerseits, dass sie finanziell gar nicht in der Lage sind, im Winter Spieler zu holen, die auch einen Qualitätssprung garantieren. Und andererseits fand ich erhellend, wie er sagt, dass man selbst gegenüber Klubs wie Mainz oder Augsburg im Umsatz 40-50 Millionen Euro hinterhinkt.

Auch schön war der kurze Bericht über die vielleicht älteste Fußballtrainerin der Welt, die 93-jährige Maria Angelica Ramos aus Peru (Deutschlandfunk).

4 Gedanken zu „Die Mannschaft ist in Aue und Simon Hedlund bereits in Schweden

  1. Auch von mir eine frohe Weihnacht euch allen! Danke für die vielen schönen Geschichten, die Presseschau, den Podcast und die eisernen Ketten. Das Textilvergehen ist meine Tagesschau.
    Eisernes Fest, Atzen!

  2. Zum Thema Hedlund.
    Mir fallen noch Özbek und Nemec ein die nicht in Frieden von Union gingen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.