Simon Hedlund wird wohl nicht mehr für Union spielen

Union tritt am Sonntag zum Jahresabschluss im Erzgebirge an. Anders als in den meisten anderen Gegenden bleibt das Wetter dort über Weihnachten anscheinend einigermaßen winterlich. Das wird die Spieler nicht unbedingt allzu sehr freuen.

Falls aber jemand rund um die Fahrt nach Aue noch etwas Zeit hat, kann ich einen Abstecher in Richtung Oberwiesenthal sehr empfehlen:

Im Erzgebirge ist tatsächlich ein bisschen Winter; Photo: Daniel Roßbach

Das am Sonntag mit dem Spiel in Aue das letzte Spiel des Jahres ansteht, heißt auch, dass es zuvor die letzte Pressekonferenz 2018 geben wird:

Und auch, dass man ein letztes Mal nicht vergessen sollte, seine Tipps abzugeben.

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Simon Hedlund beim Spiel in Dortmund, Photo: Matthias Koch


Unterdessen stehen bei Simon Hedlund die Zeichen immer mehr auf Abschied. In der schwedischen Zeitung Borås Tidning wird er damit zitiert, über einen Streit mit Urs Fischer zu sprechen, bei dem es um die für den Angreifer enttäuschend kleine Rolle, die er in dieser Saison spielt, gegangen sei. Spekuliert wird dort auch darüber, dass Hedlund sich in Ingolstadt wieder Jens Keller anschließen könnte. Darüber, dass es wirklich nicht danach aussieht, als würde Hedlund noch einmal für Union spielen, schreibt auch Bild (nicht online, außerdem geht es dort um Rafal Gikiewicz Ambitionen)

Immerhin kann sich unser Schweden-Korrespondent Erik noch über Sebastian Andersson freuen.

Ansonsten gibt es im RBB ein kleines Interview mit Pfarrer Ulrich Kastner über das Weihnachtssingen, bei dem er seit dem letzten Jahr das Lesen aus der biblischen Weihnachtsgeschichte übernommen hat. Auch im Kurier geht es um das Weihnachtssingen: dort erklärt Dirk Zingler, warum es nicht um den Spielplan herum verschoben werden soll.

Wo wir schon bei Singen kurz vor Weihnachten sind: Ich kann in diesem Jahr nicht beim mittlerweile fast traditionellen Auftritt von “The Breakers” mit Erik Lautenschläger in Neukölln dabei sein. Das finde ich sehr schade, und wünsche allen die morgen Abend da sein werden viel Spaß:

u.n.v.e.u.

Seit der Unioner Maurice in diesem Jahr bei einem Unfall während eines freiwilligen Jahrs in Bali gestorben ist, erinnert oft ein Banner in der Kurve an ihn. Die Märkische Allgemeine schreibt nun darüber, wie seine Eltern das Engagement ihres Sohnes fortführen.

Geschichte

Zum Schluss noch eine historische Frage, die mal nichts mit unserem neuen Geschichtspodcast “Und niemals vergessen” zu tun, dessen nächste Folgen Sebastian und ich gerade vorbereiten. Nein, stattdessen sucht der Kollege Hajo Obuchoff diesen jungen Unioner, der mit FCU-Aufnäher auf der Jacke 1988 an einer 1.Mai-Demonstration teilgenommen hat. Wer ihn erkennt kann sich gern bei uns oder direkt bei Hajo melden.

Unioner bei einer Demonstation zum 1. Mai, Photo: Hajo Obuchoff

Und in München wird auf dem Trainingsgelände des FC Bayern auf Betreiben von engagierten Fans eine Statue von Kurt Landauer aufgestellt, dem prägenden ehemaligen Präsidenten des Vereins, der als Jude von den Nazis verfolgt wurde und dann lange in Vergessenheit geriet.

Und sonst so

What a time to be alive: Automatisierte Meinungen über Fußballer mit Rechtschreibeschwächen.

8 thoughts on “Simon Hedlund wird wohl nicht mehr für Union spielen

  1. Wäre schade wenn Simon wechseln würde.Ein Spieler mit hohem Potenzial.Hoffentlich kann man ihn noch umstimmen.

  2. Das mit Simon ist schade, aber er hat wirklich genug Chancen bekommen. Er hat nie über längere Zeit überzeugen können, und in der aktuellen Saison waren seine Leistungen fürchterlich.

  3. BS hat gerade u.a. einen Abwehrspieler freigestellt – wäre ja nicht das erste mal, dass einer von dort nach Köpenick kommt.

    Schade um Simon aber vllt findet er mit JK wieder etwas zurück in die Spur.

  4. @Christian, fürchterlich fand ich Hedlunds Auftritte nun nicht, da gab es mit Redondo jemanden der dieses Niveau sogar unterbot. Zumal er, Redondo, Erstligaansprüche hat.
    Ich fänd es schade wenn Hedlund geht, es hört sich aber so an als sei zwischen ihm und Urs Fischer kein Vertrauen.

  5. Schrecklicher als die Auftritte im spiel, finde ich das sofortige abhauen, sobald man mal nicht im 1.kader steht.
    Er hat ja trotzdem seine Einheiten bekommen bzw. bekommt sie. Ebenso würde er einspringen bei Verletzung oder andersweitigen Ausfällen anderer Spieler und (!) auch als Spieler welcher nicht zu den ersten 11 gehört ist man wichtig (Druck, Training, Teamgeist).

    Soll er machen, er hat (oder hatte) Potential, glaube aber er ist oft zu verkopft, würde auch den Streit erklären.

    Der Wechsel zu ingosaft wäre ja mehr als lächerlich.
    Er würde da zwar spielen, aber um den Abstieg, müsste sich dort neu beweisen, neu reinfinden.

    Bei Union könnte er mit verantwortlich beim Aufstieg sein, Vereins und Fußballgeschichte schreiben und wäre noch nach seinem Tod in der Vereinshistorie ein Meilenstein.

  6. Simon bei JK, als Leihgabe, wäre doch ok, um der Spielpraxis wegen. Sa.in Aue, nun gut Urs möchte trotz schwieriger Ausgangslage dort gerne gewinnen. Last es die Spieler bei oben genanntem Lied Union unbesiegt
    Sommerzeit u. Winterzeit etc.
    umsetzen. EISERN UNION u.n.v.E.U. 🏐

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