Ein Lied (und jetzt auch ein Video) für alle, die wir nie vergessen werden

Der Kurier widmet sich heute dem Lied “Union vergisst dich nie” von Krispin. Das Lied wird vor allem von der Union-Stiftung genutzt, um ihre Botschaft des Zusammenhalts auf eine sehr emotionale Art zu transportieren. Anlass für den Text ist vor allem das Video zum Lied, das es gerade nur auf der Kurier-Website zu sehen gibt. Das Lied selbst gibt es aber bei Spotify und Co. und auch als Download im Shop eurer Wahl (zum Beispiel hier bei iTunes für 99 Cent). Ich glaube, dass alle Unioner ihre ganz eigene Person im Kopf haben werden, wenn dieses Lied erklingt. Mir geht es beispielsweise so, dass ich immer an Milan denken muss, wenn ich Roland Krispin dieses Lied singen höre. Und dann kommen all die Erinnerungen hoch.

Screenshot: Video “Union vergisst dich nie” via Kurier

Während heute morgen um 10 Uhr die Vorbereitung auf das Spiel gegen Bochum am Samstag aufgenommen wird, macht die Bild bereits zwei Spieltage vor der Winterpause eine Gewinner-Verlierer-Liste der Hinrunde auf. Wer sich auf solche verkürzenden Listen einlässt, kann trefflich über die Einordnung diskutieren. Denn während Rafal Gikiewicz und Grischa Prömel sich ganz klar in dieser Saison deutlich hervorgetan haben, ist Sebastian Polter vor allem für sein Comeback drin. Und vielleicht für die großen Emotionen. Vom sportlichen Wert her gedacht, der konstant das Team besser gemacht hat, hätte ich eher einen der Innenverteidiger (Marvin Friedrich oder Florian Hübner) oder Manuel Schmiedebach gewählt.

Spieler, die es aus Bild-Sicht nicht geschafft haben, ihr Profil im Sinne des Teams zu schärfen sind Felix Kroos, Kenny Prince Redondo und Eroll Zejnullahu. Den Argumenten kann man folgen. Aber auch hier kann man diskutieren. Ich hätte beispielsweise Felix Kroos nicht gewählt, sondern Simon Hedlund, der eine aus seiner Sicht sicherlich sehr enttäuschende Hinrunde gespielt hat. Aber eigentlich ist das Ganze vor allem eine Diskussion für die Winterpause. Packen wir uns das also auf Wiedervorlage für den Januar.

Wer heute 17 Uhr etwas Zeit hat, kann bei Benny Köhlers Eiscafé in der East Side Mall einige Unionspieler treffen und sich ein paar Weihnachtsgeschenke vielleicht noch mit einem Autogramm verschönern lassen (und ein Eis essen).

Christopher Trimmel ist übrigens Sportler des Jahres des Burgenlandes geworden. Gratulation!

Und wer noch Karten für das Weihnachtssingen sucht oder nun doch nicht kommen kann, aber Karten hat: Union öffnet ab Donnerstag den Ticketzweitmarkt für das Weihnachtssingen.

Und sonst so?

Ich klettere langsam nach oben im Tippspiel Twitterförsterei und muss nur noch 167 Leute überholen, um auf Platz 1 zu kommen … Im Ernst: Gratulation an Tagessieger Schadow und Dr Streng!

In Köln gibt es nach der Entscheidung der Fifa, dass Anthony Modestes Kündigung in China nicht wirksam sei (Express), eine neue Zeile im Modeste-Fangesang:

Daniel hatte im Podcast vom Magdeburger Lied erzählt und dass dies mit Abstand das grausamste Erlebnis der Auswärtsfahrt war. Nachdem ich mir gerade bei YouTube das Video angesehen habe, muss ich sagen, dass dieses Lied tatsächlich eine Reisewarnung wert wäre. Dagegen ist das Halbzeitlied von Paderborn eine Erholung für die Ohren und den Geist. Aber hört selbst:

15 Gedanken zu „Ein Lied (und jetzt auch ein Video) für alle, die wir nie vergessen werden

  1. „Ist denn die Elbe
    Immernoch dieselbe,
    Fragt sich der Dom
    Und wundert sich.“
    Geinial.
    Heraklit meinte: Alles fließt und nichts bleibt; es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln.
    Die Tiefe musst du erstmal reinkriegen in diese traurige ostzonale Jungpionierästhetik.
    Und auch ich bin nach Hören des Magdeburger Liedes nicht mehr der, der ich vorher war.
    Musstet ihr das wirklich verlinken?!
    Ich kann nur warnen: Hört euch diese Scheiße bloß nicht an!

  2. … hab mir gerade noch den Krispin-Song gegeben.
    Mal abgesehen vom guten Zweck und hehren Anliegen dieses Stücks, muss man aber auch relativ schmerzfrei sein, um das auszuhalten.

  3. @silberhacke deine Warnung ist falsch plaziert, aber das liegt in der Natur des Kommentars, immer am Ende des Textes zu stehen. Ich verneige aber vor der Kraft, während des Liedes an Heraklit zu denken. Ich hatte nur das stärker werdende Gefühl, mir die Ohren abschneiden zu wollen.

  4. Da haben wir wohl die selbe Kita. Meine Tochter hat das Lied rauf und runter gesungen.

  5. Eieiei, das Lied hatte ich schon wieder aus meinem Gedächtnis vom Sontag verdrängt. Im Stadion dachte ich mir “Ach schön, dass auch mal jemand an die Kinder denkt.”

    PS: Wann wurde eigentlich der “Kindergarten” durch die “Kita” ersetzt?

  6. “traurige ostzonale Jungpionierästhetik” Lieber Kollege: Zum Austoben gibt es andere Foren!!!
    Auch das Hirn einschalten u. das geschriebene vorm Abschicken noch mal gut anschauen!
    unveu

  7. Ihr Hübschen, seid doch froh, dass Altenburg keinen Zweitligaverein hat:
    https://youtu.be/Rl5dT_M6aGE
    (Wer – notariell beglaubigt – die 10 Minuten durchgehalten hat, bekommt von mir einen Ligakasten!)
    Im Ernst, ein Dankeschön für Eure Potcast-und Blogunermüdlichkeit!

  8. @tenori Es ist doch schon wieder rührend, dass die den Song so lang machen, damit wirklich jeder Altenburger eine Strophe singen kann. Hit!

  9. Also lieber dieses Kinderlied, welches es so sicher in vielen Kommunen gibt, als die sogenannten FCM Fangesänge, die statt den eigenen Club zu unterstützen, lieber Gegners Club verschmähen und dann auch noch ‘ne Fahne verbrennen. Da, ja genau da zeigt sich minderer Geist. Dagegen waren unsere Uniongesänge wie so oft ausdauernd schön anzuhören. EISERN UNION 🏐

  10. Vollkommen richtig.
    Wie muss man eigentlich drauf sein, sich eine BFC-Fahne an den Zaun zu hängen. Mit was für Leuten solidarisiert man sich da? Was soll diese von außen angeheizte Missstimmung? Soll das eine Derby-Rivalität erzeugen, die es in reiferer Ausprägung nie gegeben hat? Das ist alles so weit hergeholt und künstlich und aufgesetzt, dass ich geneigt bin anzunehmen, dass es sich hier wieder um einen Schulterschluss von Menschen stark nationalistischer Prägung handelt.

  11. @Unioner Uwe
    Genau das zum FCM dachte ich mir auch! Oftmals mehr Schmäh als Unterstützung.

    @silberhacke
    Die Glatzen aus Hsh sollen angeblich sehr oft bei den Spielen von Md da sein. Die haben sogar die erstmaligen Fußballbesucher neben mir so sehr verschreckt, dass die frühzeitig gegangen sind – das war nicht lange nach dem Raub meines Schals.

  12. Die haben da doch auch irgendein 35jähriges Jubiläum abgefeiert. Soviel ich weiß, gibts die Deppen von der Wannseefront jetzt seit 35 Jahren.

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