Ein hungriger Florian Hübner und ein unvergessenes Spiel gegen Paderborn

Florian Hübner hatte offensichtlich Hunger, als er zuletzt von den Kollegen der Berliner Medien(Kurier, Bild/BZ) zur Strategie gegen Paderborn befragt wurde. “Wir wollen sie gar nicht hinten rauskommen lassen und auffressen.” Aber beim Gegner aus Ostwestfalen muss keine Angst aufkommen, der Verteidiger will nur spielen. Mehr zur Strategie gegen die Offensivpower aus Paderborn gibt es heute vielleicht in der Pressekonferenz mit Union-Trainer Urs Fischer (live auf AFTV und Facebook). Aber auf jeden Fall könnt ihr eine Vorausschau aus Paderborner Sicht im Blog Schwarzundblau lesen.

Apropos Urs Fischer. Der Trainer ließ gestern auf seinen Kanälen ein Bild zum ThrowbackThursday posten. Das ist satte 34 Jahre her, als er sein Debüt für den FC Zürich gab.

Einen anderen Blick zurück hatte gestern Union geworfen, die an das legendäre 3:2 gegen Paderborn vor zehn Jahren erinnerten.

Ich werde diese Partie nie vergessen. Mit einer Gruppe Kindergartenkinder (mein großes Kind war damals gerade 5 Jahre alt) war ich im Stadion. Und es war ein bisschen eine Vorahnung, dass ich sie zur Halbzeit samt der anderen Eltern nach Hause gehen ließ. Auf den Rängen hatten wir alle schon Puls. Und da stand es erst 0:1 und Union hatte noch nicht den Platzverweis kassiert.

Aber immer wenn ich dieses Gefühl noch einmal erleben will, schaue ich aber nicht die Sportschau (den Beitrag samt Patschinskis “Wenn meine Frau sagt, dass ich sie beglückt habe, dann jubele ich noch viel extremer” gibt es bei AFTV), sondern schaue mir immer wieder dieses verwackelte Handyvideo an. Dieses kehlige “Jaaaaaaaaaaaaa” ist eigentlich alles, was ich brauche. Und nach diesem Spiel hatte ich mehrere Tage lang keine Stimme. Es war einfach Wahnsinn.

Zu etwas anderem: Harald Layenberger ist in dieser Saison noch Hauptsponsor beim 1. FC Union. Dass er kein gewöhnlicher Sponsor ist, wissen wir alle. Ich jedenfalls habe diese Art von persönlicher Involviertheit zuvor von jemanden, der nicht regional hier verwurzelt ist, kaum gesehen. Im FCK-Blog Block 4.2 spricht Layenberger über das Positionspapier von Union und warum er sich zum dritten Mal bei Kaiserslautern engagiert. Und während ich das gelesen habe, überlegte ich, wie sehr auch Union vielleicht Harald Layenberger geprägt hat in den vergangenen Jahren. Denn diese Mitgliederkampagne, die er unterstützt, zielt auf das ab, was auch Union stark macht. Gemeinschaft und konstante Unterstützung. Das Geld, das über Mitgliedsbeiträge eingenommen wird, ist eine Sache. Die Bindung an den Klub eine zweite. Ich bin auf zwei Dinge gespannt in der Zukunft. Wie wird Harald Layenberger Union verbunden bleiben? Und wird er vielleicht einen Beitrag zur neuen Entwicklung in Kaiserslautern leisten können? Letzteres würde ich persönlich ihm von ganzem Herzen wünschen.

Und sonst so?

Toni Leistner erzählt in einem Youtube-Interview über seinen Wechsel von Union zu QPR

Das war es für heute. Nur eins noch: Vergesst eure Tipps nicht für die Tipprunde Twitterförsterei:

Ein Gedanke zu „Ein hungriger Florian Hübner und ein unvergessenes Spiel gegen Paderborn

  1. Wir können ja 1500 Leute zusammentrommeln und beim FCK eintreten sodaß Layenberger das 20.000 Mitglied wird. :-)

    Und ein rotweißes Trikot mit Sponsor gibt es obendrauf wenn man geworben wird.

    Bei uns gibt es einen Schal…

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