Ein Wechsel, der normalerweise nur eine kleine Meldung wert wäre

Die WM ist vorbei. Und wir können uns jetzt ungestört den wichtigen Dingen widmen. Wie zum Beispiel dem neuen Athletik-Trainer Christopher Busse, der von Cottbus zu Union gewechselt ist und bereits im Trainingslager in Harsewinkel mit der Mannschaft von Urs Fischer arbeitet. Beim FC Energie findet man das nicht so witzig und Trainer Claus-Dieter Wollitz kritisiert, dass Union ihm keine Vorlaufzeit gegeben habe, um Ersatz zu finden (Lausitzer Rundschau). Mir ist nicht ganz klar, worüber sich Cottbus aufregt, denn am Ende ist das eine Frage der Vertragsgestaltung. Und in der Hinsicht gibt sich auch die Lausitzer Rundschau etwas wortkarg, wenn sie schreibt: “Nach RUNDSCHAU-Informationen hatte Energie den Vertrag mit Busse kürzlich zunächst mündlich verlängert.” Dass sich Cottbus’ Trainer Wollitz in der Vorbereitung gestört sieht, verstehe ich. Aber zweifellos hat auch Union in der Vorbereitung Bedarf. Ich glaube, dass ich das Thema mit diesem Absatz schon größer gemacht habe, als es eigentlich ist. Im normalen Leben wäre das ganz normaler Job-Wechsel. Für die Berliner Medien ist das dementsprechend nur eine Notiz (Kurier).

Sportlich spannender und eigentlich größer ist das Thema Torwart-Duell zwischen Rafal Gikiewicz und Jakob Busk. Der polnische Keeper ist heute Thema beim Kurier und Bild/BZ (noch nicht online). Bis jetzt habe ich null Gefühl, ob hier ein Torhüter vor dem anderen liegt. Wir erfahren über Gikiewicz, dass er das Trainingslager genießt, weil er durchschlafen kann, was zu Hause angesichts des 5 Monate alten Sohnes nicht immer klappen dürfte.

Heute um 11 Uhr beginnt der Vorverkauf für das Montagsspiel in Köln.

Und sonst so?

Bei Transfermarkt gibt es ein kurzes Interview mit Björn Kopplin, der in diesem Sommer von Hobro zu Bröndby gewechselt ist. Damit hat der frühere Unioner einen rasanten Wechsel in relativ kurzer Zeit erlebt von Vereinslosigkeit bis zum Wechsel zu einem Klub, der nun in der Europa-League-Quali spielt. In dem Zusammenhang weise ich gerne auf unsere Podcast-Episode mit Björn Kopplin hin: Union-Bettwäsche im Bayern-Internat.

Die Fifa könnte die nächste WM bereits auf 48 Teams aufblähen und Ausrichter Katar damit den Status als alleiniger Ausrichter verlieren. Profitieren könnte Saudi Arabien, zu dem Fifa-Chef besondere Beziehung unterhalten soll. Über all diese Gerüchte und Zusammenhänge schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Übrigens: Spieler, die das Vereinslogo küssen wollen, haben es beim Wolfsberger AC nicht so leicht:

3 Gedanken zu „Ein Wechsel, der normalerweise nur eine kleine Meldung wert wäre

  1. Beschriftung Grafik Druck als Sponsor macht bei dieser Spielkleidung echt Sinn. :-)

  2. Und ich dachte mal Union Berlin sei ein Verein, der sehr auf Werte achtet.

    Aber so schnell ändert sich die Welt.

    Da klauen die dem FCE kurz vor Ligastart den Fitnesstrainer weg.
    Da kann man “Pele” Wollitz verstehen.

  3. Cottbus hat vor einiger Zeit mit einem unmoralischen Angebot an Tusche den Frieden bei Union empfindlich gestört. Das ist jetzt die Retourkutsche. ;-)

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