Neue Trikots und Christopher Quirings Rückkehr nach Berlin. Allerdings zur VSG Altglienicke

Reden wir mal über die neuen Trikots, die Union heute zur Saisoneröffnung beim Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena zeigen wird. Denn aus meiner Sicht ist da keins dabei, dass mich erst einmal prinzipiell “Oh mein Gott, wie konnten die nur!” rufen lässt. Das ist alles ganz normal. Das Heimtrikot sieht halt entsprechend den zur Verfügung stehenden Farben und Gestaltungsmitteln aus, wie sie bei Union aussehen. Traditionell.

Und das gleiche lässt sich für das Auswärtstrikot sagen, dass dieses Mal weiß statt schwarz ist. Hier den großen Wurf zu erwarten, halte ich für fast unmöglich. Jedenfalls in einem Verein, bei dem es schon ein Politikum ist, wenn das Logo einen schief gestellten Weißraum drumherum bekommt, damit es auf Flächen besser sichtbar ist. Tradition und Retro sind die Gesichtspunkte, unter denen Trikots verkauft werden und das ist auch absolut okay so. Der einzige Weg, überhaupt mal etwas Abwechslung hinein zu bringen, ist das Ausweichtrikot, das letztes Jahr in gelb und rot wie eine Sonne daher kam. Dieses Jahr ist es in blauem Tarnfleck.

Das kann man doof finden (“Schlimmer wäre jetzt nur noch weinrot!” oder “Tarnfleck ist militärisch und das hat doch mit Fußball nichts zu tun” oder “St. Pauli hatte das auch schon”). Oder man findet es gut.

Hier gibt es noch ein paar Medienberichte zu den neuen Trikots:

Was passiert heute bei der Saisoneröffnung?

Union hat ein sehr langes Programm hingezimmert. Für mich geht es vor allem darum, mal allen wieder guten Tag zu sagen und zu schauen, wie die Mannschaft inklusive der Neuen aussieht. Viele Chancen gibt es in der Vorbereitung ja nicht für uns, die in Berlin bleiben müssen.

Hier sind noch die Medienberichte zur Saisoneröffnung:

Nicht auf dem Platz werden wir Sebastian Polter und Fabian Schönheim sehen, die aber mit der Mannschaft in Bad Saarow im Kurztrainingslager waren:

Und sonst so?

Der Kurier berichtet, dass Christopher Quiring bei der VSG Altglienicke anheuern wird. Wenn die da weiter so machen, dann haben sie bald die komplette Union-Mannschaft von 2012 zusammen …

Würde mich nicht wundern, wenn irgendjemand sich mal die Zeit nimmt und eine Doppelbiographie über die beiden fast gleich alten Steven Skrzybski und Christopher Quiring schreiben würde. Die sind ja im gleichen Bezirk aufgewachsen (Marzahn-Hellersdorf), haben zur fast gleichen Zeit bei Union begonnen (2001 und 2002) und haben im Grunde die gleiche Ausbildung genossen. Während Quiring durch seine Schnelligkeit sich zügig ins Team spielte, dauerte es bei Skrzybski sehr lange. Und jetzt fängt Quiring bei Altglienicke an, während Skrzybski so ein Foto auf Instagram postet:

Mein neues Wohnzimmer 😍😁 #Vorfreude #KannEsKaumErwarten #Fussball #Bundesliga @s04

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Die Geschichte der beiden würde ich gerne mal über 120-200 Seiten lesen.

4 Gedanken zu „Neue Trikots und Christopher Quirings Rückkehr nach Berlin. Allerdings zur VSG Altglienicke

  1. Das blaue Trikot gefällt mir. Das Weiße ist dem von vor 2 Jahren zu ähnlich.

    Ein KaufMUSS sind keine der drei für mich. Schon allein des Preises wegen.

  2. @micha774 Mir sind sie auch zu teuer. Aber selbst wenn sie günstiger wären, hätte ich das Problem, dass es halt Sportbekleidung ist. Ich würde diese Trikotoptik in Baumwolle tatsächlich kaufen. Aber mit so einem Trikot den ganzen Tag herumlaufen und Bahn fahren? Eher nicht.

  3. Kann es sein, dass Dirk Zingler ein Sakko in Ausweichtrikot-Optik bei der Einweihung des Denkmals trug?

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