Teve329 – Die Geduld ist zu Ende

Union verliert 1:3 in Darmstadt und es ist mal Zeit, dass der Kragen platzt. Denn zwei Tage vor Saisonende ist der Klassenerhalt noch immer nicht sicher und die Maßnahmen des Vereins überzeugen nicht.

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Enttäuschung nach dem 1:3 in Darmstadt, Foto: Matze Koch

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20 Gedanken zu „Teve329 – Die Geduld ist zu Ende

  1. Will man jetzt noch Spieler sanktionieren?
    Bringt zwei Spieltage vor Ende nix mehr und viele der Spieler sind eh schon mit dem Kopf nicht mehr hier.
    Die verarschen in erster Linie den Trainer was aber Woche für Woche folgenlos bleibt. Stattdessen wird gefühlt jede Woche einer auf die Tribüne gesetzt und zum schuldigen erklärt und dafür Schönwetterfußballer aufgestellt.

  2. Zu den ausländerfeindlichen Pöblern: einfach nur schlecht und wie ihr richtig sagt, das wirft ein Bild auf uns Fans und den Verein, das hoffentlich 99% der Fans nicht wollen.

    Zu den Flaschensammlern: uns wurde gegen Duisburg von den Ordnern erklärt, dass damit gegen die Flaschensammlermafia vorgegangen wird und das Pfandgeld nun den ehrenamtlichen Helfern von Union zugutekommen soll. Wenn das so ist, ok, leider wurde dann aber schon gegen Heidenheim vergessen, dass man sich dann auch um die Ordnung kümmern muss, da es einfach nur hässliche Müllberge draußen gab…

  3. Flaschensammlermafia? Interessant. Gibt es eine solche denn in Köpenick? Hatte bis jetzt nie den Eindruck, dass die Jungs miteinander vernetzt sind.

  4. An der Folge sieht man, warum ich nicht nur aus taktischen Gründen den Podcast eigentlich nur noch wegen Daniel ertragen kann.
    Ich finds unerträglich, wie ansonsten alle „Fans“ den Schwerpunkt des Bahnvorfalls darauf legen, dass das ein schlechtes Licht auf den Verein und die „sauberen“ Fans wirft. #notallunioner

    UNION IST HIER NICHT DAS OPFER, VERFLUCHTE SCHEIßE!

    Ansonsten dann eben zukünftig: „Liebe Herthaner, liebe BFCler: Wenn ihr mal wieder um die Bahnhofsviertel wankt und menschenfeindlichen Müll propagiert – war ja eine langer Tag – bitte auch daran denken, dass ihr mit dem Trikot in der Öffentlichkeit steht. Prost!“

  5. der Vorwurf an die anderen podcastenden ist ungerecht. manchmal ist es eben so, dass eine person etwas sagt, was alle teilen, und das dann nicht nochmal von allen wiederholt wird, sondern andere aspekte auch noch erwähnt werden. (obwohl das iirc hier noch nicht mal der Fall war)

    Außerdem ist es legitim, in einem Union Podcast darauf hinzuweisen, was solche Vorfälle für Union bedeuten, und dabei vielleicht auch einfach als gegeben vorauszusetzen, dass Rassismus im Allgemeinen und von jedem Scheiße ist

  6. Mich treffen solche Berichte von Vorfällen zum Thema Rassismus ja weitaus härter als die aktuelle sportliche Situation oder die Fehler der Führungsebene.

    Wenn wir nächstes Jahr eine Liga tiefer spielen, ist das zwar sehr bitter, aber trotzdem immer noch mein Verein, zu dem ich voll und ganz stehe.

    Bei rassistischem Auftreten verliert Union aber das, wofür der Verein meiner Meinung nach steht. Leider häufen sich die Berichte in letzter Zeit, sodass es mir immer schwerer fällt, das als das Verhalten einzelner Verirrter abzutun. Ich würde mir auf jeden Fall eine klare Stellungnahme des Vereins wünschen.

  7. @Schneeemann: das sagt doch keiner, natürlich ist Union nicht das Opfer. Es wird nicht in erster Linie kritisiert, dass der Verein dadurch in ein schlechtes Licht gerückt wird, sondern der Vorfall wird kritisiert. Und warum schreibst Du „Fans“ wenn hier geschrieben wird, dass man den Vorfall verurteilt? Irgendwie ist deine Aussage nicht schlüssig auch wenn ich mir vorstellen kann was Du meinst.

  8. Genau, Jugendtrainer-Niveau! Das sag‘ ich seit Ende Januar. Es ist einfach nur bitter, sich das Woche für Woche reintun zu müssen…

    Keine privaten Grübde… pahhh…

  9. Zwei Geschäftsbereiche sollten in der Sommerpause dringend unter die
    Lupe genommen werden,
    1) Sport, das ist wohl offensichtlich.
    2) Kommunikation: Hier im Podcast wird ja auch immer wieder die „unglückliche“ Kommunikationsstrategie bemängelt. Das gilt IMHO nicht nur für sportliche Themen, die dann in der Konsequenz zum Pressekonferenzboykott führte, sonder auch zu Fragen der „Flaschensammelmaffia“, oder in Bezug auf rassistische Verhaltensweisn von Menschen, die sich als Union-Anhänger kenntlich machen, in Stadien oder in Zügen.
    Da frag ich mich, inwieweit da der Vorstand für Kommunikation seine Aufgabe gut oder schlecht macht bzw. inwieweit er da seiner Aufgabe gerecht wird.
    Wie viel Einfluss hat C. Arbeit auf diese Aspekte denn eigentlich? Ist er da genauso „mächtig“ und damit verantwortlich, wie z.B. der Sportvorstend für die sportliche Situation?
    Oder ist das einfach nur ein schöner Titel für den Stadionsprecher und Kommunikationsstrategie und -inhalt werden von anderen (Trainer, Sportvorstand, Präsident) bestimmt?

    Mich würde da mal die Meinung der Podcaster interessieren. Ihr seid ja offenbar Journalisten, also Profis vom Fach.

  10. Uinioner sind genaus so gut oder schlecht wie der Querschnitt der Gesellschaft . Sich darüber aufzuregen das welche halb und rechte Parolen rufen und das sich welche daran stören ist doch ein gesamt deutsches Problem . Unsere Opas und Omas haben sich da in was rein quatschen lassen und die Suppe ist heute wie damals nicht lecker . Wir sollten uns auf das besinnen was heute für uns zählt . Support ohne eine Gegenleistung sofort einzufordern . Wir brauchen Tore und Punkte , nich mehr und nich weniger ! 3 Punkte und volle Unterstützung für uns , dem Verein und der Mannschaft

  11. @framlin

    Gute Fragen, die ich auch alle gerne beantwortet hätte. Nur eine kleine Korrektur: Nur Sebastian ist Journalist, wir anderen haben nur Meinungen :)

    @Rallepups

    Von dem erstaunlichen geschichtlichen Disconnect abgesehen, dass sich “unsere Opas und Omas in etwas haben reinquatschen lassen” und der sehr ambitionieren Verschiebung der Schuldfrage, die ich so absolut nicht teile, abgesehen, lass mich doch evtl. mal an Deinen Gedanken teilhaben, die Dich dazu bringen, warum wir die sportlichen Probleme und die immer wieder auftauchenden Probleme innerhalb unserer Fanstruktur mit Arschloch-Nazis nicht gleichwertig behandeln dürfen. Haben wir nur Raum in unseren Köpfen für ein Problem gleichzeitig? Können wir nur entweder Kaugummi kaufen oder über die Straße gehen oder schaffen wir ggf. beides gleichzeitig? Nur weil es sportlich gerade nicht läuft, sind Nazis doch ebenfalls gleichzeitig Scheiße, oder? Können wir uns darauf einigen und von diesem gemeinsamen Standpunkt über vielfältige Themen losdiskutieren?

  12. @robert: sehr treffend formuliert

    Allgemein zum Thema, da ja der Name crimark auch immer wieder fällt. Weiß jmd., wie der aktuelle Stand ist bzgl. des Auftretens in der Alten Försterei bzw. unseren Spielen? (Es gab ja auch mal die Solidaritätsbekundung der Gladbacher Ultras, dass diese Gruppierung nicht rechts sein soll.)

  13. @Sebastian: Erol wird zurückkommen!
    Kleine Wette um ein neues 18/19 Trikot mit Wunschflock?
    Bitte kurzes Ja oder Nein hier, per Mail oder Twitter PN an mich. 😊
    Thx.
    Holger

  14. @gorilla-im-Nebel Ich wette prinzipiell nicht um wertvolle Dinge. Und so ein Trikot für 80 Euro gehört für mich dazu. Was Eroll betrifft, wünsche ich mir einfach, dass er spielt. Ob bei Union oder woanders, ist mir ehrlich gesagt, nicht so wichtig.

  15. Wer urteilt darüber, was rassistische Sprüche sind und was nur so locker dahergeredet wird. Habe sowas bei Union noch nicht gehört. Und wenn,… Union ist ein Verein, dem es in der Hauptsache um Fußball geht und im Stadion stehst du nun mal mit Leuten unterschiedlicher coleur zusammen, die sich auch äußern, egal, ob dir das passt.
    Political correktness lassen wir besser in den Amtsstuben, wo sich Leute gut dafür bezahlen lassen, Wortneuschöpfungen für Gebäck oder fahrendes-Volk-Sauce zu kreieren.

  16. @stephan Mir ist ehrlich gesagt egal, ob rassistische Sprüche gebrüllt werden oder locker dahergeredet werden. Und du wirst sicher schlau genug sein, zu erkennen, was rassistisch ist und was nicht. Und hier noch ein kleiner Auszug aus der Stadionordnung, die du mit Betreten der Alten Försterei anerkennst:

    Ҥ5 VERHALTEN IM STADION

    (2) Das Recht aller Personen auf Nichtdiskriminierung, unabhängig der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion, der Weltanschauung, des Alters, einer Behinderung oder der sexuellen Ausrichtung, wird durch die Besucher des Stadions An der Alten Försterei anerkannt.

    §6 VERBOTE

    (1) Den Besuchern des Stadions ist das Mitführen folgender Gegenstände untersagt:

    o) Propagandamaterialien mit gewaltverherrlichendem oder rassistischem oder fremdenfeindlichem und antisemitischem sowie radikalem Inhalt;

    (2) Verboten ist den Besuchern weiterhin:

    d) gewaltverherrlichende, diskriminierende, rassistische, fremdenfeindliche oder radikale Propagandamaterialen und Parolen zu verbreiten, insbesondere durch rechtsradikale Materialen, rechtsradikale Parolen oder durch Gesten eine rechtsradikale oder diskriminierende Haltung kundzugeben”

    Dreh doch das um, was du als nur so “locker dahergeredet” meinst, und setze dort einfach Worte ein, die du vielleicht als herabsetzend für dich empfindest.

  17. @Sebastian: verstanden. Gute Regel, aber trotzdem schade ;)

  18. @Stephan

    Es ist verlgeichsweise einfach, rassistische Sprüche zu erkennen. “Diskriminierung auf Grundlage der Abstammung” als Daumenregel für den Anfang sollte Dir selbst ohne die Political Correctness aus den Amtsstuben nicht allzu schwierig fallen.

    Interessant auch, dass “die Unionfamilie” und “der Zusammenhalt”, im Groben also das Miteinander unter Unionfans, immer dann aufhört, wichtig zu sein, wenn es darum geht, dass man evtl. sogar sich selber mal ein bisschen zurücknehmen soll, was doofe Sprüche oder schlimmeres angeht. Da ist es dann plötzlich “in der Hauptsache der Fußball”, der uns alle ins Stadion bringt. Der Verein und das Vereinsleben, was gestaltet werden will, ist dann auf einmal viel zu oft nicht mehr ganz so wichtig. Was genau ist das Vereinsleben eigentlich wert, wenn wir es nichtmal hinkriegen, auf “locker dahergeredeten Rassismus” zu verzichten?

  19. Ich seh das einfach so:
    Wer “political correctness” indirekt zum “Sündenbock” macht, indem er mit “das wird man ja wohl noch sagen dürfen” oder “alles halb so wild, viel schlimmer sind die ‘political-correctness-Fanantiker’ argumentiert, stellt sich selbst in eine relativierende und damit akzeptierende Beziehung zu “Faschisten” und “Rassisten”, die aus meiner Sicht bei Union nix zu suchen haben (sollten).

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