Die Zeit, in der es immer auch um Wechsel geht

Jetzt, wo die Bedrohung eines Abstiegs in den meisten Köpfen und viel mehr möglichen und wahrscheinlichen Tabellenrechnereien weniger akut ist, bricht die Zeit an, mit der aktuellen Situation eines Spielers immer auch Spekulationen um seine vertragliche Zukunft zu verbinden.

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Heute in diesem Sinn Thema: Stephan Fürstner (und 1860), Photo: Matze Koch

Heute geht es in diesem Sinne Kurier| Berliner Zeitung um Stephan Fürstner, an dem angeblich 1860 München interessiert sei (das hatten Bild/B.Z. am Wochenende berichtet). Falls Sechzig es in der Aufstiegs-play-offs in die 3. Liga schafft, könnte er dort weiteren Gerüchten zu Folge zusammen mit Björn Jopek spielen.

Fürstners dritte Saison bei Union ist die zweite, in der nicht Stammspieler ist, und wird diejenige sein, in er am wenigsten Spielzeit bekommt. Angesichts des auslaufenden Vertrags ist naheliegend davon auszugehen, dass Fürstner in der kommenden Saison nicht mehr bei Union spielen wird. Mit Grischa Prömel und Felix Kroos spielten auf seiner Position in dieser Saison vor allem Spieler, auf die das eher nicht zutrifft.

Ob Fürstner an diesem Wochenende spielen wird (oder Prömel wieder fit ist) wird auch Thema bei der Pressekonferenz nachher sein:

Für das Spiel gegen Heidenheim am Samstag gibt es übrigens noch Karten.

Und sonst so

Wenn der 1. FC Magdeburg – vielleicht schon an diesem Wochenende – den Aufstieg in die 2. Liga perfekt macht, wird Jan Glinker nicht im Tor stehen: er fällt mit einer Achillessehnenverletzung für die letzten Wochen der Saison aus.

Die erste Teilnahme Magdeburgs an der 2. Liga seit der Wende (und überhaupt, aber andersherum, seit den 60ern) sollte das bei 11 Punkten Vorsprung und vier ausstehenden Spielen aber nicht verhindern. Das heißt, dass aller Voraussicht nach Union zum ersten Mal seit 2008 gegen Magdeburg spielen wird – der letzte Sieg datiert vom 13.5.2000. Mit diesem ‘Derby‘ beschäftigt sich auch die Morgenpost. Wer sich darauf schon einmal in Podcastform vorbereiten will, der sei ‘Nur der FCM’ empfohlen (Feed). Gerade versucht man dort, mit der Aufstiegs-fast-realität zu Rande zu kommen.

7 thoughts on “Die Zeit, in der es immer auch um Wechsel geht

  1. Es ist sehr warscheinlich, dass der SCP und der FCM (für deren Trainer es mich vor allem freut) direkt aufsteigen werden, aber sicher nicht rechnerisch dieses WE.

  2. Du hast recht. Ich dachte es wären noch 15 Pkt auszuspielen satt 12 Pkt. Sorry

  3. Danke für die An- und Abführungszeichen beim möglichen Derby der nächsten Saison. Mir persönlich geht es ziemlich auf den Zeiger, dass ständig von Derbys gequatscht wird, wo keine sind. Nach der derzeitigen Lesart von Derby haben wir im Osten in der Oberliga ja nur solche gehabt. Ich bin puritanisch genug um zu finden, dass es Derbys für Union nur gegen Hertha, gegen die… (mögen sie uns auf immer und ewig erspart bleiben) sowie gegen jeden anderen Berliner Klub. Bei guter Laune laß ich auch noch Potsdam gelten. Aber der Rest, echt lediglich Spiele, die gewonnen werden müssen.

  4. Hallo Leute schon vergessen?!
    Wir sind noch nicht gerettet und können immer noch auf den Relegationsplatz
    abrutschen.

  5. Schließe mich Tom an!
    @Kreuzberger: oder gar in die Relegation zur 1 Liga nach oben… ;o)

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