Wie wir alle lernen, mit Enttäuschung klarzukommen

Ich habe viele Gedanken zum 2:2 gegen Regensburg, einem Spiel, in dem man als Anhänger lernen kann, wie man mit Enttäuschung umgeht. Sei es mit Schiedsrichterentscheidungen, den vielen vergebenen guten Möglichkeiten von Union oder eben mit dem Ausgleich von Regensburg zum 2:2 kurz vor Schluss durch einen Elfmeter (hier lag Schiedsrichter Guido Winkmann allerdings richtig). Mir tat dort vor allem Kristian Pedersen leid, der ein für ihn schweres Spiel (er hatte aufgrund der Dreierkette keinen offensiven Flügelspieler vor sich) sehr stark meisterte und und einige erfolgreiche Last-Minute-Aktionen gegen Regensburg hatte, die Gefahr vom Tor von Mesenhöler fernhielten. Könnte man Enttäuschung in Energie umwandeln, so wäre nur mit dieser Saison Köpenicks Stromversorgung für ein ganzes Jahr gesichert.

Kristian Pedersen beim 2:2 gegen Regensburg, Foto: Stefanie Fiebrig

Prinzipiell hat mich gewundert, wie oft Union versucht hat, mit dem langen Ball ins Angriffsdrittel zu kommen. Gerade in der ersten Halbzeit war aus meiner Sicht das nominell starke Mittelfeld mit Kroos, Prömel und Daube kaum eingebunden oder einfach nicht anspielbar, weil sich beispielsweise Daube, den Trainer André Hofschneider nach dem Spiel als besten Mann auf dem Platz bezeichnete, zu weit nach vorne orientiert hat. Ich kam mir im Sektor 3 vor wie beim Tennis, so oft flogen die Bälle von links nach rechts und umgekehrt. Aber das war vor allem meine Wahrnehmung. Keine Ahnung, ob sich die auch durch Daten belegen lässt.

Der Mannschaft war anzumerken, dass sie sich weiterhin jedes Erfolgserlebnis hart erarbeiten muss und es vielleicht gar nicht darum geht, dass der Knoten platzt. Denn, und das müssen wir uns vielleicht alle eingestehen, der Knoten ist vielleicht zu dick zum Platzen in dieser Saison. Hausgemacht. Das ist schade aufgrund der Möglichkeiten, die diese Spielzeit geboten hat, aber wir tun vielleicht wirklich gut daran, die Realitäten anzuerkennen.

Denn wie der Kurier schon diese Woche schrieb, und Regenburgs Trainer Achim Beierlorzer bekräftigte das in der Pressekonferenz nach dem Spiel: Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Jahr 40 Punkte nicht reichen für den sicheren Klassenerhalt. Aue muss am Montag nur gegen Fürth gewinnen und dann hat Union lediglich 3 Punkte Abstand zum Relegationsplatz 16. Und das ist der Punkt, an dem der späte Ausgleich wirklich weh tut.

Die Offensive in der zweiten Halbzeit von Union war stark, und Regensburg hatte dem Druck nichts entgegenzusetzen. Es fehlte zum einen die Präzision, bestimmte Möglichkeiten sauber zu Ende zu spielen, und auch das nötige Glück, um den Deckel auf das Spiel draufzumachen. Für Philipp Hosiner hat mich das Tor gefreut. Erstens weil es gezeigt hat, dass er im Strafraum ein wirklich guter Angreifer ist, wenn er entsprechend in Szene gesetzt wird. Und zweitens, weil ihm das vielleicht hilft, sich weniger Druck zu machen. Schade, dass es nicht der Siegtreffer war.

Noch mehr Fotos zum Spiel findet ihr hier:

Hier die Spielberichte der Berliner Medien:

Für mehr als nur Irritationen sorgte aus meiner Sicht Trainer André Hofschneider gestern auf der Pressekonferenz, und zumindest die Morgenpost bezeichnete die Äußerungen des Trainers als Fauxpas. Angesprochen auf Spieler, die der Trainer in der Länderspielpause zurückerwartet, sagte er: “Wir haben bei Andy Gogia einen doppelten Bänderriss. Ich gehe mal schon davon aus, dass man da nach zwei Wochen wieder spielen kann. Wir sind ja nicht im Mädchenpensionat, ohne da jemanden zu nahe zu treten.”

Ich finde das aus zwei Perspektiven bemerkenswert und schwierig. Einerseits suggeriert er hier, dass harte Typen bei einer Verletzung nur auf die Zähne beißen müssten, und trotz Problemen schnell wieder verfügbar sein müssen. Gerade das Gespräch mit Per Mertesacker im Spiegel hatte vergangene Woche deutlich gemacht, dass es nur um kurzfristige Gesundung geht und dabei im Profifußball langfristige Körperschäden in Kauf genommen werden (bei Mertesacker eine Knochenverformung). Hier solch einen Druck auf Gogia aufzubauen, er solle sich bei einem doppelten Bänderriss nicht so anstellen, finde ich mehr als nur unglücklich. Zumal der Verein am gleichen Tag bekannt gab, dass man für mehrere Wochen auf die Dienste von Gogia verzichten müsse (und nicht nur ein bis zwei Wochen).

Und ausgerechnet am ligaweiten Aktionstag gegen Vorurteile noch den Spruch mit dem Mädchenpensionat zu bringen, ist dann bestenfalls gedankenlos. Weil Mädchen ja immer schwach sind und Männer hart. Das kann der Trainer den Mädchen und Frauen, die bei Union Fußball spielen, gerne mal ins Gesicht sagen. Hier übrigens die Meldung von Turbine Potsdam über die schwere Verletzung von Tabea Kemme, die mit Knorpelschaden im Knie mindestens 9 Monate ausfällt.

Und sonst so?

Wer auch immer auf die Idee kam, Rasenballsporthasen mit denen von Union in eine Stiege zu packen … Das blieb jedenfalls nicht ohne Folgen.

Die Diskussionen über die Pfiffe nach dem letzten Spiel haben Wirkung gezeigt und ich hoffe, dass diese notwendige Ansage für immer eingemottet werden kann:

Wer wissen möchte, wie ich aussehe, wenn ich lächeln soll, kann das im aktuellen unveu-Magazin vom Kurier machen:

Und ich habe zum Schluss noch eine Frage: Hat jemand gestern die Vorberichte bei Sky gesehen? Da soll es um die Kaderplanung für die nächste Saison gegangen sein. Falls jemand dazu eine kurze Zusammenfassung hat, würde ich mich darüber in den Kommentaren freuen.

14 Gedanken zu „Wie wir alle lernen, mit Enttäuschung klarzukommen

  1. Hallo,

    ich fand dem Kommentar mit dem „Mädchenpensionat“ auch mehr als unpassend, vor allem vor dem Hintergrund des DFL Aktionstages gegen Diskrimierung. Wir sollten aber daraus auch kein großes Ding machen.
    Insgesamt habe ich das Gefühl, dass insbesondere durch den Wechel zu AH die „Daumenschrauben“ angezogen wurden und intern viel Druck herscht. Nach meiner Erfahrung führt Druck nur dazu, dass Menschen Fehler machen. Gute Leistungen erzielt man eher mit Motivation. Man merkt der Mannschaft meiner Meinung nach eine Verunsicherung an. Das können wir vor dem Hintergrund eines mögliches Abstiegskampfs nicht gebrauchen.

  2. “Könnte man Enttäuschung in Energie umwandeln…” Nette Abwandlung der “Monster AG”

  3. Nachtrag: Ich glaube, dass zumindest die Aussage über “Mädchenpensionat” nicht gerade einen Pluspunkt auf der “Hofschneider-wird-bleiben”-Liste darstellt.

    Sollte Hofschneider gehen müssen, glaubt ihr dann, dass solche vermeintlichen “Billiglösungen”/Experimente (Hier evtl. auch Düwel zu erwähnen) Geschichte sind oder kann man das überhaupt nicht so sehen?

  4. Ich finde die Situation derzeit unheimlich schwer. Ich würde erstmal meinen Eindruck zum Spiel darlegen. Das Spiel gestern hat gezeigt, wie labil das Nervenkostüm derzeit. Dein Eindruck Sebastian, dass viel mit langen Bällen in der 1. Hälfte versucht wurde, habe auch ich so empfunden. Ich denke aber, dass das auch mit der Verunsicherung zu tun hat. In den Spielen davor, wurden wir ziemlich stark gepresst bei eigenen Ballbesitz. Spielerische Mittel fanden wir nicht und wenn man dann an den Fauxpas von Mesi in Lautern denkt, denke ich mal, dass es gerade in Drucksituationen dazu entschlossen wurde, einfach die Bälle zu schlagen. Wie heißt es so schön auf dem Bolzplatz: »Hoch und weit bringt Sicherheit«. Nachdem Tor von Kroos (vor allem 2. Hälfte dann durch das späte Tor) brachte es Sicherheit ins Spiel. Kombinationen funktionierten besser. Das lag aber daran, dass sie unfassbar viel Platz im Mittelfeld bekamen. Ich erinnere nur daran, wie Prömel einfach diagonal über die Hälfte der Regensburger mit Ball am Fuß lief und das Tor im Abschluss nur knapp verfehlte. So viel Platz bekommst du in einem Mittelfeld einer 2. Liga Mannschaft normalerweise nicht. Der zwischenzeitliche Ausgleich sorgte für einen kleinen Knick, aber nicht lange. (Pass auf Pederson, den er bei der Annahme durchrutschen ließ als Beispiel). Die großen Lücken im MF der Regensburger sorgten aber dafür, dass wir wieder schnell Zugriff hatten und dann wirklich ein tolles Tor von Hosiner. Die Frage, die sich mir stellt: Wie kommunziert unsere Abwehr? 2 mal behindern sich Mesi und Leistner gegenseitig, einmal ging es gut, das andere mal, folgte darauf der Strafstoß. Mesi hätte den Ball einfach gefangen und nichts wäre passiert. Und auch der Tritt zum Strafstroß (unbestritten richtig) Pederson wollte den Ball wegschlagen und sieht den Spieler nicht. Hat ein Mitspieler mal gerufen, dass er in dem Moment aufpassen muss? Hier stellen sich mir unbedingt Kommunikationsfragen in der Abwehr auf. Und in der Hinsicht tut der Punktverlust richtig weh. Denn darauf schaue ich schon einige Zeit. Nicht nach den Relegationsrang zur 1. Liga, sondern nach unten gegen den Abstieg. Mit einem Auesieg am Montag gegen Fürth, der durchaus passieren kann, sind es nur noch 3 Punkte und gestern hatte man die Angebote der Regensburger, gerade weil das Mittelfeld endlich mal Platz hatte zu agieren. Zudem haben wir gestern vor Augen geführt bekommen, warum Hartel derzeit offenbar keiner für die Startelf ist. Nach seiner Einwechslung war wie ein Fremdkörper, verlor durch Dribblings oder Fehlpässen häufig den Ball. Vor dem Spiel habe ich mir schon die Frage gestellt, warum er derzeit kaum spielt. Denke die letzten 10 Minuten haben das gezeigt. Ich gebe AH allerdings auch recht, dass Daube der beste Mann auf dem Platz war. Das hatte ich auch so empfunden und ich kann mich an kein Spiel erinnern, wo ich ihn so stark gesehen habe.

    Nun zum Kader und dem Trainer.
    Ich glaube nicht, auch wenn Munack das beteuert, dass AH nächste Saison Trainer ist. Ich glaube, dass sie genau nach BS schauen, was dort passiert. Lieberknecht steht womöglich vor der Trennung. Nach internen Spatzen sucht er schon einen Käufer für sein Haus und es sieht nach einvernehmlicher Trennung aus. Ich kann mir vorstellen, dass sollte es so kommen, Union zuschlagen wird und Lieberknecht verpflichten wird. Der Trainermarkt gibt aus meiner Sicht allerdings nicht viel her aus meiner Sicht. Andere Namen fallen mir kaum ein. Auch das muss man berücksichten. Das Problem aber ist: Die Kaderplanung beginnt jetzt so langsam. Und da sollte man schon endgültig wissen, welchen Trainer man hat. Denn es geht sowohl darum, welche Spieler man abgibt und welche man holt. Und das sehe ich als grundsützliches Problem derzeit an. Wenn man nicht AH weiter machen will, wird die Kaderplanung für nächstes Jahr sehr schwer.

  5. Also ich hab die Vorberichterstattung bei Sky zumindest zum Teil gesehen, kann mich aber nicht erinnern, dass es da explizit um Kaderplanung ging. Es gab ein Interview mit Lutz Munack, in dem er mit den Aussagen von Zingler konfrontiert wurde und gefragt wurde ob er denn jetzt angezählt ist. Er hat dazu gesagt, dass die Saison am Ende bewertet wird und nicht während der laufenden Spielzeit (was irgendwie exakt der Begründung für Kellers Rauswurf widerspricht – “Sportliche Leistung wird laufend evaluiert” und so). Und er hat gesagt, dass Hofschneider bis 2019 Vertrag hat und das auch so bleibt. Im Grunde war es ein Interview ohne irgendeine konkrete Aussage. Kann aber sein, dass ich irgendwas nicht mitbekommen habe, da Sky zur Vorberichterstattung noch nicht meine volle Aufmerksamkeit hatte.

  6. Auf Sky Go gibt es übrigens die Wiederholungen…

    Munack: Die Kaderplanung und der Trainerstuhl sind bei uns nicht direkt miteinander verbunden. Die Kaderplanung verantwortet Helmut Schulte und die macht er für den Verein natürlich immer in Absprache mit dem aktuellen Trainer.

    Sky: Aber für den Kader sind Sie auch mit verantwortlich…

    Munack: Ich bin grundsätzlich für alles verantwortlich was im Sport passiert, das ist richtig.

    Sky: Dann sind Sie auch mit im Boot…

    Munack: Ich bin immer mit im Boot. Das möchte ich auch gerne sein. Deswegen sage ich noch einmal, eine Bilanz zieht man, wenn die Saison zu Ende ist. Wir wissen noch nicht, wo wir am Ende der Saison stehen…

  7. Zum Sky Bericht: Habe gerade nochmal geschaut. Kann im Prinzip auf Gregor verweisen… Munack ist aber auch nach dem Trainer gefragt worden und zwar dahingehend, ob eine Entscheidung über ihn nicht jetzt fallen müsse und nicht erst am Ende der Saison. Das sei ja auch für die Kaderplanung wichtig. Da hat Munack gesagt, dass die Kaderplanung unabhängig vom Trainer ist und Herr Schulte das macht und verantwortet – in Abstimmung mit dem aktuellen Trainer.

  8. @gregor,

    Na was soll Munack auch sagen, erwartet man echt das er in einem SKY-Interview irgendwelche Deals, Verträge und Details bespricht?

    Hofschneider hat Vertrag, da wird man nichts anderes hören.

    Ich hab mir schon bei der Bekanntgabe von AH gedacht, das er wohl nur bis Saisonende Trainer bleibt, das bis 2019 ist nur formal und bei Vertragsauflösung bekommt Hofschneider, als Dank für seine ganzen treuen Jahre bei Union, den verdienten Boni ausgezahlt ;)

    Sportliche Leistung wird wöchentlich besprochen, die des Trainers und der Mannschaft. Munack seine Arbeit, wird anhand der Saison als ganzes bewertet.

    Das für die Zukunft gedacht wird, kann man vllt schon an unsere Kaderplanung sehen, ein Friedrich der jedes Spiel spielt, eben weil er spielen muss, um nächste Saison die Erfahrung zu haben, wenn Leistner geht. Auch sonst ‚kann’ man hier und da erkennen, es wird getüftelt.

    Ich fand schön, dass diesmal die Leute, die letzte Woche Pfiffen, diesmal nicht um mich herum standen. :)

  9. @Wuhleblut : hat Hofschneider nicht eh noch einen unbefristeten Vertrag bei Union unabhängig vom Cheftrainerposten?

  10. @ TimoEis: ich sehe das mit dem “Druck” ganz ähnlich und ich glaube, dass das für Union ein wichtiges Thema ist.
    Nach meinem Eindruck ist das Team letztes Jahr nicht aufgestiegen, weil es mit der auf einmal entstandenen Möglichkeit, aufzusteigen, nicht klar gekommen ist.
    Auch dass im November seitens Zingler der Aufstieg gefordert wurde, hat für mich eher zu einer Verkrampfung als zu einem neuen Aufbruch geführt.
    Vergangene Woche hat Zingler in seinem Kurier-/Berliner Zeitungs-Interview aber noch mehr Druck gemacht, sich dabei über den ganzen Verein als zu wenig Leistungs-orientiert beklagt. Er wünscht sich offenbar Spieler, die Druck aushalten, und will als starke Persönlichkeit Beispiel gebend vorangehen. Die Frage ist für mich, was die Konsequenz sein soll, wenn sich entgültig herausstellt, dass die Mannschaft diesen Druck nicht aushalten kann und weiter krampft. Sollen die Spieler, denen mangelnde Leistungsbereitschaft nachgesagt wird, dann alle gehen…?
    Hofschneider scheint mir von Beginn an überfordert zu sein. Nach dem Zingler-Interview aus der letzten Woche erscheint mir seine Berufung nochmal rätselhafter als ohnehin schon: ein Mann, der aus dem Verein kommt, in dem Zingler zufolge zu wenig Leistungsbereitschaft herrscht, soll dem Team neue Leistungsimpulse geben können?

    By the way: eure Podcasts sind spitze! :) Driftet aktuell manchmal ins Komödiantische ab, aber finde ich rundum gut so! :)

  11. Im Nachhinaein ist man ja immer schlauer. Ich stelle mir daher mometnan die Frage, ob es – angesichts des Saisonverlaufs – nicht besser gewesen wäre, all die wechselwilligen Spieler ziehen zu lassen und den zweistelligen Millionenbetrag in neue Spieler zu investieren, anstatt es mit den Spielern, die letzte Saison schon nicht die Nerven hatten, nochmal zu versuchen. Was spekuliert Ihr aus Eurer Erfahrung und mit Eurem Fussbalverstand denn dahingehend?

  12. @framlin: Wenn alle wissen, dass man plötzlich viel Geld hat und eine neue Mannschaft bauen muss, treibt das aber auch die Preise in die Höhe. Am Ende kriegst du da vermutlich nicht gleichwertigen Ersatz und hast noch das Problem einer uneingespielten Mannschaft, die erst neue Hierarchien braucht. Die Gefahr, dass das nach hinten losgeht, halte ich für relativ groß. Kann freilich auch funktionieren. Braucht dafür sicher einen guten Trainer.

  13. @framlin Klingt plausibel und hatte ich auch schon drüber nachgeadacht. Wenn jemand unbedingt weg will, hat er doch schon abgeschlossen und wird seinen Vertrag nicht mit der selben Motivation erfüllen, wie ein neuer Spieler. Motivation ist die Basis beim Fußball, vor allem in Liga 2 bei dem engen Niveau ist Hingabe ein entscheidender Faktor.

  14. Wenn in der aktuellen Geschwindigkeit weiter Punkte gesammelt werden, also ein Pünktchen gegen Fürth, eines gegen Duisburg, eins bei Sankt Pauli, dann wird die Luft bald sehr dünn. 40 Punktw scheinen ja nicht zu reichen, kann man in der jetzigen Situation dann weiter stoisch am (wenig erfolgreichen) Trainer festhalten? Was, wenn der Befreiungsschlag nicht kommt? Wenn die Spieler nach Aues morgigem Sieg zwei Woche auf die Tabelle starren und der beschriebene Druck, gewinnen zu müssen, nich weiter steigt? Der gestrige Elfmeter so kurz vor Schluss kann noch teuer werden, mindestens aber einiges an Nerven kosten. Mich wundert es wirklich, dass Hofi in dieser Phase unter Zingler noch weiterwurschteln darf.

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