Nun darf sich in der Union-Innenverteidigung niemand mehr verletzen oder eine Formschwäche erlauben

Diese Nachricht von gestern Nachmittag, dass Fabian Schönheim nun endgültig bis Saisonende ausfällt (Kurier), bringt Union weiter in die Bredouille als die vorherige unklare Situation beim Verteidiger. Denn vorher gab es noch das Prinzip Hoffnung, dass Schönheim eine Alternative in der Defensive werden könnte. Nun ist klar, dass André Hofschneider eine Reihe Innenverteidiger mit Marc Torrejon (selbst verletzungsanfällig) und Toni Leistner (verlässt Union wahrscheinlich im Sommer) hat und dahinter keine Spieler, von denen man hundertprozentig überzeugt ist. Christoph Schösswendter spielt sportlich überhaupt keine Rolle, Zugang Lars Dietz soll sich entwickeln und für die Rückrunde als Backup auf der rechten Verteidigerseite eingeplant und Michael Parensen kann aushelfen, steuert aber auf sein Karriere-Ende zu.

Ein gut austarierter Kader, der nach einer langfristigen Verletzung auf einer Position nicht gleich in die Schieflage gerät, sieht anders aus. Die Innenverteidigung bleibt eine Baustelle, die selbst, wenn sie in ihrer 1a-Besetzung durchspielen kann, für die neue Saison völlig neu gedacht werden muss. Im Prinzip besteht jetzt noch Handlungsbedarf, aber die Frage ist, ob Union einen Spieler bekommt (und bezahlen kann), der sofort weiterhelfen kann.

Die Innenverteidiger von Union: Toni Leistner, Christoph Schösswendter und Marc Torrejon, Foto: Matze Koch

Für Fabian Schönheim hoffe ich, dass er nach 3 Seuchenjahren wieder gesund wird. Aber aus sportlicher Sicht würde ich nicht darauf wetten. Sein vertrag bei Union läuft noch bis Sommer 2019.

Screenshot: Transfermarkt.de

Ich wünsche ihm eine gut verlaufende OP und eine Reha ohne Rückschläge:

Im Kurier geht es heute noch um Grischa Prömel, der beim Kampf um die Sechserposition leicht die Nase vor Stephan Fürstner hat.

Hier ein Bild von Fürste, das mich sehr an Monty Python erinnert:

Interessant finde ich den Artikel der Bild über Henrik Pedersen. Der Co-Trainer von Jens Keller, der eine besondere Verbindung zu den Spielern hatte, lebt weiterhin in Berlin und hat Kellers Angebot, noch einmal gemeinsam einen Verein zu übernehmen, abgelehnt. Stattdessen will er selbst Cheftrainer werden. Und das am liebsten in der Zweiten Liga. Ich sehe da einige Vereine, die für ihn interessant werden könnten.

Und sonst so?

Am 27. Januar findet in der Halle an der Hämmerlingstraße, das Conny-Laudamus-Gedächtnisturnier im Rahmen des Projekts “Willkommen im Fußball” statt, das unter anderem von der Unionstiftung unterstützt wird.

Und für die gute Laune hier ein paar wichtige Clips aus dem Trainingslager der VSG Altglienicke mit Tusche, Holger Bahra und Chinedu Ede. Beim letzten Clip empfehle ich euch, nichts zu essen oder zu trinken im Mund zu haben. Es sei denn, ihr braucht eine neue Wand-Deko:

View this post on Instagram

Best of 🎬

A post shared by Torsten Mattuschka (@tuschem17) on

2 thoughts on “Nun darf sich in der Union-Innenverteidigung niemand mehr verletzen oder eine Formschwäche erlauben

  1. Vielleicht wird ja Fürste ein Fall für die Innenverteidigung, wenn Prömel im Mittelfeld das Rennen macht. Hat er ja schon mal aushilfsweise gespielt. Dem Spielaufbau könnte es gut tun.

  2. Wozu hat man Schössi überhaupt geholt, wenn er (offensichtlich) nicht mal als Backup taugt? Möchte gern mal wissen wer da mit dieser Verpflichtung wem einen Gefallen getan hat…
    Dann kann man da genauso gut (oder vielmehr: “sollte man besser”) auf einen Jugendspielerr setzen. Was ist bspw. mit Maloney? Von der Statur her finde ich ihn für sein Alter schon ganz passabel. Mir fehlt da prinzipiell ein wenig der Mut auch jungen Spielern mal Einsatzzeiten zuzugestehen. Und nicht erst wieder im letzten Saisonspiel…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.