Jens Keller entscheidet sich für Jakob Busk, bleibt aber in der Begründung unkonkret

Auf der Pressekonferenz vor dem Ingolstadtspiel (die PK gibt es auf AFTV) verkündete Trainer Jens Keller das, was wir alle spätestens seit der Startaufstellung des ersten Spiels gegen QPR vermutet hatten: Jakob Busk ist die neue Nummer 1 und wird in der Zweiten Liga das Tor hüten. Daniel Mesenhöler wird im DFB-Pokal im Tor stehen.

Einer weiter gehenden Begründung als “Nuancen haben den Ausschlag gegeben” verweigerte sich Keller und so müssen wir, die wir in der Vorbereitung nicht jedes Training verfolgt haben, das jetzt erst einmal so hinnehmen. Womöglich hatte Jakob Busk auch einfach das Glück, sich in den Spielen eher auszeichnen zu können. Ich erinnere hier an die Partie in Halle, während Daniel Mesenhöler mit Babelsberg eher wenig Möglichkeiten hatte. Aber so richtig mag ich das nicht glauben. Was klar ist: Union hat zumindest noch in dieser Saison die volle Auswahl auf der Torwartposition und keine von vorne herein feststehende Hierarchie.

Das sind die Medienberichte zu dem Thema:

Weiter zum Ingolstadt-Spiel: Stephan Fürstner und Kristian Pedersen sind laut Trainer einsatzbereit, wobei Pedersen ein paar Tage Vorsprung vor Fürstner hat, da er früher wieder ins Training einsteigen konnte. Und Probespieler Matthias Stingl bleibt auch nächste Woche noch bei union, damit sich die Trainer einen richtigen Eindruck von ihm verschaffen können (er hatte gleich im ersten Training muskuläre Probleme, da er nicht direkt aus der Belastung ins Training zu Union kam).

Und sonst so?

Die Fußballroute Berlin hat wie schon vor langer Zeit angekündigt endlich Berlin-Köpenick hinzugefügt. Die Alte Försterei gehört nun zur Route 1:

Das sieht ganz nett aus hier an der Alten Försterei:

Oder hier in der Plönzeile, wo Unions Ursprungsverein gegründet wurde. Etwas überraschend mit der großen Zeichnung von Steffi, die sie für Matze Kochs Union-Buch angefertigt hatte:

  • Erinnert ihr euch noch an die gestrige Meldung, dass die Würzburger Kickers wegen Anwohnerbeschwerden nicht nach 19.30 Uhr in ihrem Stadion spielen dürfen, aber der DFB auf einem Anpfiff um 20.45 Uhr besteht? Dann habe ich noch etwas für euch: Koblenz spielt sein Pokalspiel gegen Dresden in Zwickau … (DFB-Meldung). Da das Heimrecht nicht getauscht werden darf, durfte die Partie nicht in Dresden stattfinden. Das Koblenzer Stadion wird gerade umgebaut und andere Stadien haben wahrscheinlich in Anbetracht der Tatsache, dass da Dresden kommt, dankend abgewunken. So gibt es jetzt eine Lösung, die für alle schlecht ist.
  • Einen Blick von außen auf Union, speziell auf das Thema Stehplätze, wirft The Sportsman.
  • Vielleicht passend zu dem Thema ist auch die Sendung Xenius von Arte, die sich in der Ausgabe vom Mittwoch mit Fußballstadien und der Organisation von Spielen beschäftigt hat: Fußballstadien, hinter den Kulissen (Arte mediathek)
  • Und Fabian Schönheim hat gestern Tusches Fußballcamp besucht:

Wumme, der uns so hervorragender Musik im Stadion beschallt, war gestern im Kino und hat folgende Entdeckung gemacht:

Und dann poppte noch das Thema Ersatzbänke gestern auf, weil Viktoria Pilsen diese hier hat:

Bochums Variante ist dagegen so witzig wie ein Autoaufkleber, nämlich nur für ein paar Sekunden:

2 thoughts on “Jens Keller entscheidet sich für Jakob Busk, bleibt aber in der Begründung unkonkret

  1. Mir ist ja vorher nie aufgefallen das Jens Keller eine riesige kanone vorn in der Hose hat.

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