Warum dauert der Wechsel von Akaki Gogia eigentlich so lange?

Okay, der wichtigste Termin findet heute Abend statt, wenn um 19.30 Uhr endlich die Pläne zum Ausbau des Stadions und der Entwicklung der Infrastruktur auf dem Stadiongelände vorgestellt werden. Die Eckpunkte kennen wir: Mehr Sitzplätze (auf insgesamt 8000, wie die auch von Union mitverabschiedete Lizenzveränderung vorschreibt) und mehr Stehplätze, so dass das Fassungsvermögen auf über 30.000 steigt, um der aktuell hohen Auslastung gerecht zu werden (Morgenpost). Dazu dürfte das Fanhaus kommen und von einem Bürogebäude für die Mitarbeiter war ja auch mal die Rede. Interessant wird werden, in welchem Zeitraum das umgesetzt wird und wie hoch die Einschränkungen im laufenden Ligabetrieb werden. Das heißt aber nicht, dass morgen schon im Stadion Hacke und Spaten in die Hand genommen werden. Pressesprecher Christian Arbeit hatte schon im vergangenen Jahr von einem Baubeginn frühestens im Sommer 2018 gesprochen. Das dürfte an den Genehmigungen liegen. Vielleicht werden die einfach zu genehmigenden Bauten (Fanhaus, Bürogebäude) vorgezogen. Heute Abend sind wir schlauer.

Hier ein Rückblick darauf, wie das Stadion im Jahr 2000 noch vor Errichtung der Flutlichtmasten aussah:

Transfers

Was ist eigentlich mit Akaki Gogia? Denn eigentlich sollte der Mittelfeldspieler schon längst bei Union sein. Der Kurier gibt ein Update zum Stand der Dinge, denn Gogia soll zu einem Festpreis von Dresden verpflichtet werden und dann für mehr Geld nach Berlin wechseln. Klingt kompliziert, ist es auch, aber es scheint dann nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Bild/BZ kolportieren ein Interesse an Florian Neuhaus von 1860. Ich habe dazu keine Meinung, sondern würde mich eher freuen, wenn in der Innenverteidigung noch jemand kommt und gleichzeitig Toni Leistner sein okay gibt, noch ein Jahr in Köpenick zu spielen. #TeamLeistner

Am besten so kurz und knapp und kompromisslos wie sein Text zur kirchlichen Hochzeit auf Facebook:

Traumhochzeit mit meiner Traumfrau! Einer der schönsten Tage meines Lebens

Jetzt kann der Ball wieder rollen

Gratulation von dieser Stelle natürlich auch zur Hochzeit. Wenn du jetzt noch ja zu Union sagst, ist das Glück perfekt.

Medizincheck

Gestern und heute ist Medizincheck für die Spieler. Die BZ schreibt ein wenig dazu und zeigt uns auch ein Bild von Micha Parensen vor dem Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Uni. Mir kam das Foto so bekannt vor, dass ich mal fix Google nach ähnlichen Fotos gefragt habe und siehe da, vor genau einem Jahr gab es das fast identische Bild von Micha Parensen vor dem gleichen Schild, nur stand er damals auf der anderen Seite. Schaut selbst hier!

Hier sehen wir Kenny Prince Redondo mit Kulturbeutel auf dem Weg zum Medizincheck. Wie immer finde ich die Kommentare darunter am besten:

Instagram: @Kennyprince37

Tusche haut einen raus

Unseren täglichen Mattuschka gibt uns heute die BZ, die einfach ein paar Zitate aus einem Kicker-Interview abschreibt. Tusche war am Wochenende übrigens bei einem Fußballturnier in Heppenheim für Kinder mit Handicap. Ich habe nicht so lange gebraucht, um Reiner Calmund wiederzuerkennen, aber für Ulf Kirsten, mit dem sich Torsten Mattuschka oben rechts hat fotografieren lassen hat, brauchte ich schon einige Minuten.

Das Statement des Tages kam aber von Felix Kroos zur Diskussion um die Vorschläge für die Änderung der Fußballregeln, zu denen auch die Begrenzung der Spielzeit auf 60 Minuten gehört (allerdings dann als Nettospielzeit):

5 Gedanken zu „Warum dauert der Wechsel von Akaki Gogia eigentlich so lange?

  1. Bezugnehmend auf das Foto des Stadions aus dem Jahr 2000: sind die Tribünen im Zuge der Überdachung erhöht worden oder ist das heute auch genau der Stand wie damals?

  2. Im Zuge der Betonierung wurde die Stufen etwas angepasst. Genaueres dürfte im Stadiontagebuch zu finden sein. Ich glaube es sind jetzt 2-3 Stufen mehr als vorher.

  3. Noch eine Anmerkung zur Lügen-BZ: Mattuschka wurde nicht “aussortiert”, er durfte ja spielen und brachte leider nicht genug Leistung. Dann flüchtete er zu seinem Heimatverein, der ihm eine Auflaufgarantie versprach. Nix mit “aussortiert”!

  4. @Musiclover: Klar, er wurde nicht in eine Trainingsgruppe 2 versetzt o.ä. Aber die Degradierung des Topscorers der Vorsaison zum sporadischen Einwechselspieler kann man zumindest als sanftes Aussortieren bzw. Wink mit dem Zaunpfahl interpretieren, dass mittelfristig nicht mehr mit ihm geplant wird. Dass man in der Boulvardpresse versucht, das in einem Wort zusammenzufassen, selbst wenn es nicht 100% passt, liegt am Medium.

  5. Topscorer in einem auf ihn ausgerichteten Spielsystem, inkl. Elfmeterschütze – Spielleistung allerdings eher so lala. Dass er im auf Geschwindigkeit ausgerichteten System von Düwel eher schlechte Karten gehabt hat, ja, kann man so sehen. Im seinem Pokalspiel über 90 Minuten war das dann auch zu sehen. Düwel hätte ihm aber sicher Chancen eingeräumt, wenn er nicht die Flucht in die Heimat vorgezogen hätte. Ergebnis bekannt. Unter Düwel wurde, im Gegensatz zu seinen Nachfolgern, auf Trainingsleistung und Flexibilität bei der Aufstellung gesetzt, das hat einige im Kader und im Umfeld überfordert. Aussortiert ist und bleibt faktisch falsch. Wie es nach der Saison ausgesehen hätte, bleibt Spekulation.

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