Sollte der Aufstiegskampf in Umfragen entschieden werden, hätte Union schlechte Karten. Aber ist ja nicht so.

Richtige News gibt es nicht vor dem Spiel gegen Braunschweig am Montag. Da aber noch ein paar Tage bis zur Partie bei der Eintracht hin sind, ließ Jens Keller seine Spieler gestern beim Training mit voller Kraft spielen (Bild).

Entsprechend sahen die Spieler aus:

 

Kurier/Berliner Zeitung hat mit Stephan Fürstner gesprochen. Wer ein bisschen verfolgt, wie sich der Mittelfeldspieler äußert, weiß dass er niemand ist, der gerne mal einen raushaut. So ist das Interview auch entsprechend ausgewogen, mit sehr viel ausgleichenden Sätzen. Aber vielleicht ist dieses verbale Herunterfahren nach all der Aufregung um die Rote Karte für Sebastian Polter und den Ausfall von Steven Skrzybski auch ganz gut. Und natürlich ist Stephan Fürstner genauso heiß auf die Endphase der Saison wie wir alle, wenn er hinsichtlich der Ausfälle von Skrzybski und Polter sagt: “Es ist also auch eine Chance für einige, in so einer geilen Phase der Saison als Held hervorzugehen.”

Sollte der Aufstiegskampf überraschenderweise durch Umfragen entschieden werden, hätte Union schlechte Karten. Aber da wir wissen, dass dem nicht so ist, können wir das hier ganz schnell wieder vergessen:

Ansonsten waberte überall gestern dieses Transfergerücht auf, das die BZ auch übernommen hat. Belege für den Wahrheitsgehalt gibt es wie fast immer bei solchen Gerüchten nicht. Fangt also damit an, was ihr anfangen wollt. Ich bin momentan doch eher beim Braunschweigspiel als beim Kader der nächsten Saison. Dieser wird sicher erst dann Form annehmen, wenn klar ist, in welcher Liga Union spielen wird.

Genauso spannend, wenn nicht sogar etwas kribbeliger ist der Aufstiegskampf in der 3. Liga, bei dem für Holstein Kiel Unions Christopher Lenz und Ex-Unioner Dominic Peitz mitmischen. Zumindest Christopher Lenz macht da einen sehr lockeren Eindruck in dieser entscheidenden Phase:

 

The Breakers in Neukölln

Am 13. Mai findet dieses wunderbare Konzert von The Breakers in Neukölln statt. Das ist die Band, bei der auch Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit mit dabei ist. Karten gibt es für lockere 7,99 Euro hier. Kommt zahlreich!

 

Sehr schön nostalgisch fand ich gestern Abend übrigens diesen Fund. Ich selbst habe solche Bücher über Unionspiele leider nie geführt, sondern hatte so etwas nur mit allen Bravo-Artikeln über Roxette. Aber mich würde echt interessieren, ob das viele gemacht haben. Zumindest von einer anderen Person weiß ich, dass sie auch so ein Buch hatte.

Und falls ihr mal einen Fun Fact für Kneipengespräche braucht: Der 1. FC Union Berlin ist der einzige Männer-Fußball-Klub aus der früheren DDR, der sich über gesamtdeutsche Wettbewerbe für den Europapokal qualifiziert hat. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man bedenkt, dass die Europapokalteilnahme von Union in der DDR durch die politischen Folgen der Niederschlagung des Prager Frühlings verhindert wurde.

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