Ein ungewohntes Gefühl: Es ist Mitte April und Union immer noch voll dabei

Angesichts der aktuellen Union-Saison muss ich mir gerade einen Fakt immer wieder zurück ins Gedächtnis rufen, an den ich heute durch die Berliner Zeitung erinnert wurde: Seit Union wieder in der Zweiten Liga ist, war Mitte April die Zeit, in der wir uns mit “Kommen-Gehen-Bleiben” beschäftigt haben. Es war die Zeit, in der Trainer gesagt haben, dass sie die Mannschaft auch schon mit Hinblick auf die nächste Saison aufstellen. All das stimmt zumindest in dieser Spielzeit nicht. Und ehrlich gesagt ist es ein wunderbares, aber schon sehr lange nicht erlebtes Gefühl, dass es jetzt 5 Spieltage vor Schluss noch um etwas geht.

Das mag Stress sein. Aber aus meiner Sicht ist es extrem positiver Stress. Ist doch schön, wenn man arbeitet und ein klares und erreichbares Ziel vor Augen hat. Jedenfalls ist bei Felix Kroos auf Instagram nicht viel von Stress und Wut zu sehen wie noch am Sonntag. Es sei denn er plant den großen Flauschangriff:

Frohe Ostern 🙈

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Ansonsten ordnen die Berliner Medien noch das 3:1 gegen Kaiserslautern ein:

Und genau das, das Einordnen des Siegs über den FCK, machen wir auch in der aktuellen Podcast-Episode: Teve289 – Man fällt meist um, wenn man auf Leistner aufläuft

Kommen wir zum nächsten Gegner VfB Stuttgart, der vor allem zum Ende der Spiele noch Schlagkraft hat, wie gestern Simon Ich-treffe-überall-nur-nicht-in-Berlin Terodde mit seinem entscheidenden Treffer zum 3:2 gegen Bielefeld wieder einmal bewies.

Ein Spiel, das nicht nur uns beim Podcast ablenkte, sondern auch Michael Gspurning beim Lernen:

 

Zum Thema Stuttgart, immerhin ist es noch eine Woche bis zum Spiel, vielleicht dieser Fun Fact:

Und was war sonst noch los?

Tusche hat Micky-Mäuse besucht. Nicht die blau-weißen, sondern die echten in Paris:

 

Collin Quaner hat ein Tor geschossen, auch wenn es am Ende nur zu einem 1:1 gegen Derby gereicht hat. Huddersfield steht auf Platz 4 in der Championship:

8 Gedanken zu „Ein ungewohntes Gefühl: Es ist Mitte April und Union immer noch voll dabei

  1. Die Mannschaft schon mit Hinblick auf die nächste Saison aufzustellen war aber auch nicht sooo schlecht. Immerhin hat so unser Stevie unter Uwe auch mal länger als 3 Minuten mitspielen dürfen. Davon profitieren wir also noch heute ;)

  2. Sorry, aber Mister T hat auch bei uns oft getroffen! Schon vergessen? Ich begreife es bis heute nicht, warum man ihn für lau weitergegeben hat. Egal, ich freue mich für ihn. Nur am Kommenden Mo darf er nicht treffen! 😎

  3. Weil Terodde in seienr Entwicklung bei uns irgednwie den nächsten Schritt nicht zu schaffen schein, hat man ihm im Winter vor seinem Weggang die Freigabe erteilt. Er kam ja leider nie über die 10-Tore-Marke richtig hinweg. 23 Treffer in 87 Spielen ware ordentlich, aber schienen nicht ausreichend für eien neue angepeilte Qualitätsstufe. Als dann im Sommer Bochum doch noch wider Erwarten anfragte, hat Union sich an sein versprechen gehalten udn musste dabei zum Glück nicht noch draufzahlen 8Abfindung). Ja, im nachgang hätte man immer sagen müssen, ohne Kohle kein mr, T. Es gab aber schlicht keine Nachfrage aus der Liga zu dem Zeitpunkt .

  4. Klar, die Leistungen waren insgesamt durchwachsen. Aber Terodde war zum damaligen Zeitpunkt ja noch relativ jung. Ein bisschen mehr Entwicklungszeit hätte man ihm schon zugestehen können. Auch für mich war das schon damals nur schwer zu verstehen. Ich hoffe, man lernt was draus und lässt in Zukunft zumindest Beteiligungen an Weiterverkäufen in die Verträge schreiben.

  5. Was bei der Terodde-Diskussion meistens vergessen wird: unter Neuhaus haben wir einen viel defensiveren, auf Ballbesitz und Sicherheit bedachten Fußball gespielt. Diese Ausrichtung kam Terodde nicht unbedingt zupass. Vielleicht wäre er schon unter Düwel aufgeblüht, aber leider war er ja da schon weg. Schade.

  6. Also unter Düwel ist wohl keiner aufgeblüht ;-) aber ich könnte mir schon vorstellen das Mr. T. unter J.K. einen guten Job gemacht hätte. Aber hätte hätte Fahrradkette. Wir dürfen ihm einfach nicht die Freiräume geben die er gestern gegen die Stadt die es nicht gibt hatte. Und da denke ich haben wir so ein zwei Kandidaten die ihn gut kontrollieren sollten.

  7. Unter Düwel war das Kollektiv wichtiger als der einzelne Spieler und höchste Flexibilität gefragt. Das hat einige Akteure ein wenig überfordert und in die Flucht getrieben. ;-) Dazu dann noch die Springer-Presse; fertig war das Feindbild. Ich finde übrigens schon, dass unter Düwel einige Spieler aufgeblüht sind, oder warum hat beispielsweise Polter einen üppigen Vertrag in England unterschrieben!? Auch ein Skrzybski und Zejnullahu haben sehr von den Einsatzzeiten unter Düwel profitiert.

  8. Pingback: 30. Spieltag: VfB Stuttgart - Union Berlin | Tragisches Dreieck

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