Die schlimmste Nachricht dieser Saison

Das war schon eine tolle Osterüberraschung, die Steven Skrzybski und Union gestern am Karfreitag für uns hatten. Der Angreifer verlängert seinen bis 2018 gültigen Vertrag also bis 2020 (Vereinsmitteilung).

Neuer Vertrag für Steven #Skrzybski. Top Stevie! 🔴⚪ #fcunion #eisern #ss24 #steviebleibt

A post shared by 1. FC Union Berlin (@1.fcunion) on

Der Angreifer hat nun viele Wochen gehadert, ob er woanders seinen Weg Richtung Bundesliga geht oder bei Union bleibt. Mit der Verlängerung hat sich Steven Skrzybski für die vermeintlich sichere Variante entschieden. Heißt es doch häufig, dass Spieler ihren Ausbildungsverein verlassen müssen, um sich richtig zu entwickeln. Dem kann man zustimmen oder nicht.

Ich würde die Entscheidung aber eher anders einordnen und zwar in der Perspektive der Mannschaft. Dieses Team, wie wir es jetzt sehen, ist eingespielt und wurde individuell sehr verstärkt. Und so wird dieses Team im Großen und Ganzen auch im nächsten Jahr weiter zusammen spielen. Sollte es bis dahin nicht mit dem Aufstieg klappen, dürfte es allerdings schwierig werden und eine neue Mannschaft aufgebaut werden müssen. Und je nach Entwicklung von Steven Skrzybski hält er sich damit beide Optionen offen: Dass um ihn herum eine Mannschaft neu aufgebaut wird oder er für nicht wenig Geld aus seinem laufenden Vertrag herausgekauft wird.

Die Reise geht weiter..!!💪🏼⚽️

A post shared by Steven (@steven_skrzybski24) on

Und was hat Union von dieser Vertragsverlängerung? Im Prinzip auch zwei Dinge: Dadurch, dass der Angreifer von seiner Perspektive (sicher auch finanziell) bei Union überzeugt wurde, ist ein frühes Auseinanderbrechen des Teams vermieden worden (momentan steht bei Nichtaufstieg eigentlich nur noch ein möglicher Weggang von Innenverteidiger Toni Leistner im Raum). Und neben der Frage, was so ein Vertrag finanziell kostet, steht ja auch immer die Frage, was ein möglicher sportlicher Ersatz kosten würde. Außerdem hat Union mit der Verlängerung um zwei Jahre tatsächlich die Möglichkeit, im nächsten Jahr ohne Druck mit Interessenten an Skrzybski umgehen/verhandeln zu können. Sonst hätte man sich sofort in der Situation wie aktuell mit Skrzybski und Leistner wiedergefunden, in der man 1 Jahr vor Vertragsende aus finanzieller Sicht nur die Optionen hat, zu verlängern oder zu verkaufen.

Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, als ich die Nachricht von Skrzybski gestern gelesen habe. Das ist für alle Beteiligten ein Gewinn.

Hier die Beiträge der Berliner Medien zur Vertragsverlängerung:

Interessant mit Hinblick auf das Spiel in Kaiserslautern am Sonntag um 13.30 Uhr wird vor allem sein, ob Stephan Fürstner wieder zu einem Einsatz kommt. In der Pressekonferenz (hier auf AFTV zum Nachschauen) ließ sich Jens Keller wie immer nicht zu einer verbindlichen Aussage locken. Aber eines wissen wir: Alle Feldspieler stehen dem Trainer zur Verfügung (Berliner Zeitung).

Bei Bild/BZ geht es nach dem Anschlag auf den BVB-Bus um das Thema Sicherheit, das Union wie bereits nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt moderiert, man sei in Abstimmung mit den Behörden. Die Maßnahmen rund um Ligaspiele sind bereits hoch. Und wir alle wissen, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gibt. Wie hoch die tatsächliche Gefährdung ist, weiß man angesichts des unklaren Hintergrunds des Anschlags von Dortmund auch nicht.

Foto: Sebastian Fiebrig

Richtig stark getroffen hat mich am Donnerstag die Meldung, dass bei Lisa Görsdorf der Krebs zurückgekommen ist. Mir fehlen dabei etwas die Worte, denn ich habe erst letztes Jahr mit einer Bekannten ihre offizielle Heilung 5 Jahre nach Ende der Behandlung feiern dürfen und weiß, was für eine Belastung und Angst jede Folgeuntersuchung mit sich bringt. Das ist unglaublich bitter und ich wünsche Lisa einfach alle Kraft, sich erneut dieser kräftezehrenden Behandlung zu stellen. Zu dem Thema auch Kurier und BZ.

Es gibt keine gute Überleitung von diesem Thema und ich versuche es auch gar nicht. Aber vielleicht hilft dieses Bild von Jakob Busk mit seinem Mops Preben uns daran zu erinnern, dass nicht alles schlimm auf dieser Welt ist:

Relaxing with my best friend 🐶 #PrebenThePug #legende

A post shared by Jakob Busk (@jakobbusk) on

 

Wer über Ostern nichts zu tun hat, dem empfehle ich einfach mal ins Blaue das Interview mit Detlef Schneeweiß auf AFTV. Ich habe es selbst noch nicht gesehen, sondern werde es mir erst heute noch ansehen, während wir Eier färben. Aber ich fand diesen Clip schon sehr überzeugend:

Ein Gedanke zu „Die schlimmste Nachricht dieser Saison

  1. @Sebastian: Aufmacherthema und Überschrift sind hier etwas unglücklich kombiniert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.