Teve286 – Union spielt Killerfußball

Achtung: Die ersten 5 Minuten knistert die Aufnahme. Aber danach ist komplett hörbar, wie wir uns über das 2:1 beim FC St. Pauli unterhalten. Eine wahnsinnig starke Partie mit hoher Zweikampfintensität, in der Union seine Stärken ausgespielt hat.

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4 Gedanken zu „Teve286 – Union spielt Killerfußball

  1. Zum Thema scheiß St. Pauli etc. Oder allgemein der Hass, der da aufkommt, geht weniger gegen St. Pauli an sich, sondern gegen die USP die mit ihren hohen Antifa Anteilen immer wieder ihre linksextreme seite in der Bühne Fußball präsentieren müssen. Allgemein gehen spruchbänder gegen die gegnerische Szene.

  2. Also:
    1) wer ein Problem mit Antifaschismus hat, hat ein Problem mit “St. Pauli an sich”
    2) Antifaschismus ist _per definitionem_ nicht linksextrem, sondern die Ablehnung von Nazischeiße. Die wiederum muss man “in der Bühne Fußball” als vernünftiger Mensch genauso “präsentieren” wie auf jeder anderen gesellschaftlichen Bühne auch, jedenfalls so lange es Nazis und Faschismus gibt.
    Es gibt politische Haltungen, ohne die soziales Geschehen nicht möglich ist.
    3) ‘ Gegen wen Spruchbänder’ oder Gesänge gehen entscheidet sich darin, was in ihnen gesagt wird. Und die Begründung, die du hier gibst, heißt hoffentlich, dass sich auch die meisten Unioner davon angegriffen fühlen, oder es sollten.

  3. Antifaschistische Spruchbänder waren nicht nur bei USP, sondern auch auf der Gegengerade zu sehen. Und das ist auch gut so. Wer sich daran stört, sollte zum AfD-Treffen gehen und mit Gauland über Lieblingsnachbarn schwadronieren und nicht zum Fußball. “Kein Fußball den Faschisten” sollte nicht nur am Millerntor, sondern überall eine Selbstverständlichkeit sein.
    Die Losung “Politik hat im Stadion nichts zu suchen” ist nicht nur sachlich falsch (gegen Stadionverbote zu sein und dieses zu artikulieren ist auch Politik) sondern dient vielfach lediglich als Schutzmäntelchen oder Tarnkappe für extreme Rechte. Fans, die z.B. unter dem Union-Logo in ihrer Facebook Timeline Aufrufe zu Nazi-Demos posten oder in ihren Gefällt mir – Listen zu NPD, Höcke, Identitären usw. verlinken sind kein Deut besser, als Fans, die mit Unionzeugs oder sichtbaren Union-Tattoos – auf Nazidemos oder mit Nazis bei Nein zum Heim – Kundgebungen posieren. Sowas ist nicht nur, aber vor allem, bei St.Pauli ein Unding. Bei uns wird es von zu vielen noch toleriert.

  4. Euren rundweg positiven Eindruck einer friedlichen Fanszene bei St. Pauli kann ich so leider nicht mehr teilen. Auch ich erfreue mich an der Regenbogenfahne auf dem Stadiondach und finde es richtig, wenn sich Verein und Fans dort gegen Nazis, Rassismus, etc. positionieren.
    Am Abend nach dem Spiel erlebte ich leider, wie wenig sich die Fans dort von den Idioten wo anders unterscheiden. So wurden wir als zwei einzelne, friedliche Unioner von USPlern bedroht und unter anderem gezwungen die Straßenseite zu wechseln. Ein solches faschistoides Gehabe kenne ich aus Karlsruhe und Dresden. St. Pauli macht da eben doch keine positive Ausnahme.
    Linkes und antifaschistisches Auftreten scheint mir dort mehr Folklore als gelebt zu sein. Dazu passt auch die Schizophrenie, dass eine Fanszene die sich als klar links sieht die Nähe sucht zu der des Branchenführers in Sachen Ausverkauf und Kapitalismus im deutschen Fußball.

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