Uwe Neuhaus’ Sehnsucht nach Geheimtraining (es war nicht alles schlecht bei Union)

Es ist ganz schön still drüben im Forsthaus in Köpenick. Okay, es wurden gestern Fotos der restlichen Union-Teams gemacht:

Twitter: @fcunion

Hier die Analyse des Bildes:

So richtig ruhig ist es natürlich nie. Gestern wurde beispielsweise ein Vertrag mit einem Sponsor verlängert. Aber hinsichtlich der Profis gibt es nichts Neues zu berichten. Das erkennen wir auch daran, dass die Bild über Michael Gspurnings Tattoos seiner beiden Kinder berichtet. Und der Kurier lässt Stephan Fürstner sagen “Wir haben einen klaren Plan!” Wie dieser Plan aussieht, erfahren wir allerdings nicht.

Neuhaus sehnt sich nach Geheimtraining

Schauen wir also zur Abwechslung mal rüber nach Dresden zur SGD eieiei. Dort hat sich Uwe Neuhaus vor der Partie gegen Nürnberg noch darüber beschwert, dass es in Dresden nicht möglich war, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu trainieren. Das ist dort wohl nur im Stadion möglich und da musste der Rasen geschont werden. Vielleicht sollte Union die schwarzen Vorhänge gut sichern, die rund um den Trainingsplatz hängen und für Sichtschutz bei Geheimtraings zu sorgen. Nicht dass sie jemand am Montag in den Kofferraum packt und mit nach Dresden nimmt.

Fussball, Herren, 2. Bundesliga, Saison 2013/2014, 1. FC Union Berlin, Geheimtraining, 26.04. 2014, Foto: Matthias Koch

Der Vorhang rund um den union-Trainingsplatz Foto: Matze Koch

Dresden muss gegen Union auf Innenverteidiger Guiliano Modica verzichten, der sich gegen Nürnberg verletzt hat. Dafür kann die SGD eieiei Vollzug auf dem Transfermarkt vermelden: Mittelfeldspieler Akaki Gogia wurde verpflichtet. Dafür steht Linksaußen und Vizekapitän Marvin Stefaniak (21) vor dem Abgang.

Weil ich öfter mal von Lesern und Hörern gefragt werde, was ich gegen Uwe Neuhaus habe, hier die Antwort: Nichts. Wir hatten einfach beruflich nicht das beste Verhältnis zueinander. Aber das beeinflusst ja nicht meine Meinung von ihm. Ich halte ihn für einen sehr guten Trainer. Sehr akribisch. Sehr detailversessen. Ansonsten empfehle ich immer gerne diesen Text von Matze Koch, der auch “Schicksalsjahre eines Unionreporters” hätte heißen können. Ein knapperes und treffenderes Porträt von Uwe Neuhaus und dem Wandel seines Verhältnisses zu Journalisten habe ich nicht gelesen.

2 Gedanken zu „Uwe Neuhaus’ Sehnsucht nach Geheimtraining (es war nicht alles schlecht bei Union)

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