Der Glaube an die Maßnahmen des Trainers

Bevor wir uns gleich auf Stadtflucht begeben kurz ein Update zu Union: Heute um 20.15 Uhr pünktlich nach der Tagesschau gibt es ein halbstündiges Interview mit Jens Keller auf Facebook.

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Während der Kurier mit Daniel Mesenhöler geredet hat und die Bild sich dem veränderten Training widmet, zeichnet die Berliner Zeitung mal zum Wochenende ein viel größeres Bild. Da geht es darum, wie stark Fans im Trainingslager die Mannschaft für sich vereinnahmen können und um das dicke Fell, das sich Jens Keller auf Schalke zugelegt hat und ihm jetzt vielleicht hilft, einen bestimmten Punkt bei der Vereinnahmung zu machen. Denn während so ein Trainingslager vielleicht eine hübsche Abwechslung für Fans ist, so hat es doch ein ganz klares Ziel für die Mannschaft und den Trainer. Beide werden ab dem ersten Pflichtspiel brutal am Erfolg gemessen. Da geht es nicht um gute Ansätze, sondern um Punkte.

Ich bin gespannt, wie die Mannschaft sich auf das Pressing und Gegenpressing einstellen wird, das sie spielen soll. Vor allem das Verschieben der Mannschaftsteile in Richtung Ball dürfte spannend werden. Im Angriff haben wir so etwas bereits in der vergangenen Saison gesehen. Einerseits durch die Läufe unter anderem von Bobby Wood und noch viel eindrücklicher durch manche Gegner, die den Spielaufbau von Union dadurch im Keim erstickt haben oder die Aufbauspieler zu langen Bällen zwangen. Ich würde so etwas gerne komplett als Strategie der gesamten Mannschaft sehen und bin gespannt, ob und wie Jens Keller das mit dem Kader umsetzen wird.

Der Artikel der Berliner Zeitung endet übrigens mit diesem sehr wahren Satz: “Noch ist alles getragen vom Willen, sich dem neuen Trainer von der besten Seite zu präsentieren, später wird es darauf ankommen, dass die Spieler an ihren Coach und die Sinnhaftigkeit der Plackerei glauben.”

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