Union sollte sich über die Relegationsspiele von Nürnberg richtig ärgern

Union hat den Test gegen die VSG Altglienicke nach dem Mallorca-Ausflug von 16 Profis mit 0:4 verloren. Das Ergebnis ist größtenteils egal, denn Union setzte wieder Daniel Haas im Angriff ein und über den sportlichen Wert von Testspielen nach Saisonende möchte ich hier wirklich nicht diskutieren. Aber können wir mal über diese Trikot-Hosen-Stutzen-Kombination reden? Die sieht ja wirklich nach Restalkohol aus 🍻

Twitter: @fcunion

Mehr Bilder vom Test gegen Altglienicke gibt es bei Tobi auf unveu.de

Nicht dabei war natürlich Maxi Thiel, der sich weiter im Rehatraining befindet. Gestern war er beim MRT in München (Kurier). Wir erinnern uns, dass der offensive Mittelfeldspieler nach seiner erneuten Verletzung (Muskelsehnenriss) vorzeitig in den Urlaub geschickt wurde, um sich jetzt intensiv auf die neue Saison vorzubereiten. Das heißt, dass es von Maxi Thiel nicht so tolle Urlaubsbilder geben wird wie hier von Sebastian Polter (auch auf Mallorca):

Instagram: @polti9

Einen, der mir in der Rückrunde etwas leid tat, war Steven Skrzybski. Wegen seiner Schulterverletzung konnte der Angreifer gerade in der Zeit nicht mitspielen, in der es so richtig gut für Union lief. Da tröstet auch die persönliche Rückrundenstatistik von Skrzybski nicht: 4 Einsätze, 3 Siege, 1 Unentschieden, 2 Torvorlagen. Mehr zu Skrzybski gibt es in Bild/BZ.

Zu dem Relegationshinspiel zwischen Frankfurt und Nürnberg, das wirkte, als würden zwei Mannschaften vor allem riesigen Schiss vor Fehlern haben, stelle ich mich voll und ganz hinter diesen Kommentar:

Oder um es im Stile von André Hofschneider zu sagen: Wir können jede Mannschaft in der Zweiten Liga schlagen und sollten uns auf unsere Stärken besinnen, statt über die des Gegners nachzudenken. Mich persönlich nervt es, dass ein Team wie Nürnberg Relegation spielen darf und nicht Union (ja, ich weiß: fehlende Konstanz und so).

Union will dort helfen, wo Integration am häufigsten scheitert

Union setzt weiter für die Integration von Geflüchteten ein. Am einfachsten gelingt die durch Arbeit. Auf Initiative des Wirtschaftsrats von Union gibt es nun den Verein Türöffner, der Bewerberprofile von Geflüchteten sammelt und diese regionalen Unternehmen vorstellt. Wer einmal versucht hat, einen ausländischen Abschluss in Deutschland anerkennen zu lassen, weiß sicher, was für eine Sisyphos-Arbeit das ist und welch riesiges Frustrationspotential das bietet. Respekt, dass sich Union dem trotzdem annimmt.

Daniel Stenz, Unions ehemaliger Leiter des EisernLabs bei Union und aktuell Head of Analytics and Scouting bei den Vancouver White Caps, hat in einem kurzen Interview seinen bisherigen Karriereweg erläutert. Mir gefällt vor allem die ehrliche Aussage zu den Arbeitszeiten: “Wenn man gerne geregelte Arbeitszeiten oder Wochenende haben möchte, dann wäre eine Karriere im meinen Feld auf jeden Fall tunlichst zu vermeiden.” Ich bin gespannt, wo es Daniel Stenz in Zukunft hin verschlägt.

Er war bisher zweimal bei uns im Podcast:

Termine, Termine

Am Sonntag ist Frauenfußballfeiertag bei Union. Zu feiern gibt es unter anderem den Aufstieg der ersten Mannschaft der Union-Frauen in die Zweite Bundesliga. Und zwar beim letzten Punktspiel der Saison um 14 Uhr im Stadion. Bereits ab 9.45 Uhr gibt es weitere Veranstaltungen auf den Kunstrasenplätzen an der Hämmerlingstraße. Alle Details gibt es hier.

Am Sonnabend um 17 Uhr findet das letzte Testspiel der 1. Männermannschaft statt. Und zwar zum Vereinsjubiläum des FC Hansa Rostock im Ostseestadion. Ich vermute, dass es vor allem für die Familie Kroos (der Vater von Felix Kroos arbeitet beim FC Hansa) ein besonderes Spiel wird.

Ein Gedanke zu „Union sollte sich über die Relegationsspiele von Nürnberg richtig ärgern

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