Teve249 – Bundesliga gegen Zweite Liga

Bundesliga gegen Zweite Liga war im Prinzip schon das 0:3 von Union in Leipzig. Und Bundesliga gegen Zweite Liga heißt es vor allem, wenn es um die Geldverteilung zwischen beiden Ligen geht. Hysterie und Geheimtreffen bestimmen das aktuelle Bild.

Foto: Matze Koch

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4 Gedanken zu „Teve249 – Bundesliga gegen Zweite Liga

  1. Ich heiße Aike, hallo an alle,
    die Ausgabe 249 war meine erste, die ich gehört habe.
    Sehr informative, interessante Sendung, mit vielen Hintergrundinformationen, hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte nur etwas zu der Aussage ” als Leipziger fährt man doch nicht zum Fußball nach Berlin…” sagen.
    Ich wohne noch 130 Km südlich von Leipzig im “schönen” Ostthüringen und habe mich trotz der weiten Entfernung bewusst und mit voller Überzeugung für Union entschieden. Ich könnte auch viel bequemer und leichter nach Jena, Erfurt, Dresden, Nürnberg, Aue oder eben Leipzig zum Fußball fahren, aber Bequemlichkeit darf doch nie ein Argument sein, für die Wahl des Lieblingsvereins.
    Ich würde mich immer wieder für Union entscheiden und versuche trotz der gesamt 600 Km hin und zurück 7-8 Heimspiele pro Saison zu sehen, weil nur Fußball im Stadion das einzig ware Erlebniss ist, noch dazu An der Alten Försterei. Jeder muss für sich entscheiden, welchen Verein er unterstützen will, da gibt es dann auch keine Ausreden mehr, wenn die Entscheidung einmal gefallen ist. Fan sein hat viel mit Leidenschaft zu tun und Leidenschaft kommt von Leiden…und nicht von bequem. Wenn ich also zu RB gehe, dann sollte ich wenigstens den Arsch in der Hose haben und dazu stehen und nicht versuch es mit irgendwas zu begründen oder zu rechtfertigen. Einfach dazu stehen, fertig!!! Das wären dann echte Fans, aber die scheint es in Leipzig fast nicht zu geben. Ich war am Freitag beim Spiel und es ist mir ein Rätzel, wie man nach 85 Minuten das Stadion verlassen kann, egal wie es steht, aber egal… ich will gar nicht über andere Vereine und ihre Fans reden. Viel lieber würde ich über Union reden, weis nur nicht mit wem…da es in der Region, in der ich lebe fast nur Bayern Fans gibt.

    Also wie gesagt, wollt ich nur mal los werden.
    Ihr macht eine super Sendung, macht mit allem weiter so, gerade auch für Exiler wie mich sehr wichtig.
    Vielen Dank dafür.
    Gruß Aike

  2. Hi, ich höre mir gerade mal wieder euren Podcast an.
    Zwei Anmerkungen:
    Gerade bei verletzten Spielern kümmert man sich in Leipzig um deren Zukunft. Sei es durch die Behandlung bei Koryphäen ihres Gebiets (z.B. Boyd, der aktuell bei Oliver Schmidtlein in Behandlung ist) oder wie im Fall von Christian Müller, der seine Karriere leider beenden musste und nun vom Verein begleitet Kommunikationsmanagement studiert, danach dort fest unterkommen wird.

    Mit den Rasenballisten hat sich inzwischen ein Verein neben dem Verein gegründet, der sich ausschließlich um den Sport und die Fankultur in Leipzig kümmert. Trotz ihrer Sponsor-kritischen Haltung haben die Rasenballisten inzwischen einen eigenen Stand im Stadion und dürfen dort Fan-Utensilien verkaufen und für sich werben. Das eingenommene Geld wird in die Choreos investiert.

    Na gut, noch ein dritter Kommentar , ich höre gerade weiter:
    Bei der Verteilung der TV-Gelder würde ich sogar einen Schritt weiter gehen und die dritte Liga mit einbeziehen. Die Kosten dort sind ähnlich hoch wie in der zweiten Liga und die Einnahmen betragen nur einen Bruchteil. Ein längerer Verbleib in Liga 3 kann einem Verein finanziell das Genick brechen.
    Inzwischen nehmen Vereine wie Schalke, Dortmund, Bayern,… doch sowieso mehr Geld durch Vermarktung und Sponsoren ein.

  3. Dit interessante is, dass it ja dann mehr Geld für die erste Liga geben würde, aber der gefühlte Abstand von Bayern zu Hannover würde vermutlich noch größer werden. Und mehr Geld für alle bedeutet eigentlich (siehe England) alles wird teurer, aber nichts wird besser

  4. Moin Bagaluten,

    das mit den TV-Geldern finde ich sehr spannend, schön, dass ihr darauf eingegangen seid und einige Modelle vorgestellt habt.
    Ziel soll ja sein, die Einnahmen durch den Verkauf der TV-Rechte zu erhöhen. In der Variante, dass es einen (wie z.Z. Sky) oder mehrere Käufer dieser Rechte gibt, bedeutet ja jede Preissteigerung auch Mehrkosten für den Konsumenten. Wer zahlt es denn sonst. Da Sky, was die Pakete betrifft, eine beschissene Linie fährt, wird es bei mehreren Käufern wohl auch nicht besser. Eigentlich ist der Zuschauer immer der Beschissene.
    Und bei den Gebühren, die Kneipen zahlen müssen, um Sky übertragen zu dürfen, sind die auch die Beschissenen. Bei mehreren Anbietern umso mehr. Und wenn es dann auf mehrere Anbieter verteilt ist, dürfte jeder Wirt überlegen, ob er das, was er zahlt, auch wieder über den Umsatz rein bekommt.

    Die verträglichste Möglichkeit für Zuschauer dürfte deshalb das auch der Direktvertrieb durch die DFX sein. Mit vernünftigen Paketen. Nur ein Verein, nur 1. Liga, 2. Liga, beide Ligen, kombinierbar, Einzelspiele zu passablen Preisen ebenfalls zubuchbar usw. Wichtig ist, dass man pro Spiel bezahlt und es eine Preisdegression gibt, je mehr Potential man sich ins Haus holt. Sky zahlt man ja auch in Sommer- und Winterpause, wenn überhaupt keine Liga läuft. Das geht bei einer Kneipe problemlos in den 4-stelligen Bereich.
    Der schmale Geldbeutel hätte die Möglichkeit, sich mal ein Spiel nach Hause zu holen, Kneipen punkten durch die Angebotsvielfalt und Fans dadurch, dass sie nur ihren Verein sehen können. Das Neukundenpotential sehe ich deshalb als riesig an. Für das Skypaket bekommt man ja schon fast 2 Steher, also im Endeffekt jedes Heimspiel live im Stadion.
    Es führt also als Fan kein Weg vorbei an der Direktvermarktung. Dann ist nur Sky der Beschissene.

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