Eine gute Nachricht und ein gesprächiger Anwalt

Es gibt sie noch die guten Nachrichten: Die Deutsche Bahn hat (aus welchen Gründen auch immer) ihren Widerstand gegen den Regionalbahnhof in Köpenick aufgegeben. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dem Abgeordnetenhaus mit. Aber bevor jetzt übermäßiger Jubel ausbricht: Es beginnt jetzt erst einmal ein neues Planfeststellungsverfahren. Es dauert also noch ein paar Jahre, bis wir vom Alex oder Ostkreuz mit der Regionalbahn zu Union fahren können. Ursprünglich sollte der Bahnhof bereits 2007 fertig sein, doch dann hatte die Deutsche Bahn plötzlich kein Interesse mehr. Was für den Sinneswandel gesorgt hat, ist nicht klar.

Prychynenkos Anwalt ist aktiv

Das war es dann mit den guten Nachrichten. Die Bild klärt uns mithilfe des Anwalts von Denis Prychynenko darüber auf, wie es dazu kam, dass sowohl Nebihi als auch Prychynenko wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Aber das war von Beginn an klar, dass dies ganz offensichtlich keine sportliche Entscheidung gewesen ist.


Foto: Matze Koch

Union ist in den letzten Wochen nicht nur sportlich unter Druck und mir macht es ein bisschen Sorge, dass man aktuell nicht in der Lage ist, bestimmte Dinge in Ruhe zu klären. Gesprächige Anwälte wie Ex-Herthaspieler Dirk Greiser für Prychynenko oder die Anwältin von Norbert Düwel sind kein gutes Zeichen. Es wäre Zeit, ein paar Baustellen zu schließen, um sich dann wieder der Entwicklung der Zukunft zu widmen, statt die Last der Vergangenheit abzuarbeiten.

Ein wirkliches großes sportliches Thema vor der Partie nachher gegen Bielefeld kann ich nicht feststellen. Ein Sieg wäre gut für Tabelle und Heimbilanz schreibt die Morgenpost. Ist richtig. Der Kurier ist ein bisschen traurig, weil Björn Jopek wahrscheinlich nicht auflaufen wird. Ich für meinen Teil verzichte lieber auf Jopek auf dem Rasen und nehme drei Punkte mit.

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