Einige ungelöste Fragen

Sportlich gibt es heute erst ab 11 Uhr News von Union. Und zwar in der Pressekonferenz mit Trainer Sascha Lewandowski. Bei der Länge, die diese Veranstaltung mittlerweile hat, wäre ich nicht traurig, wenn mir die Pressekonferenzen auch als Podcast angeboten würden. Das Bild brauche ich nicht. Dafür könnte ich mir dann in Ruhe in der U-Bahn die drängendsten Fragen vor dem nächsten Spiel anhören.

Medial beschäftigt immer noch Upsolut die zwei Berliner Medien, die täglich zu Union berichten. Bild erklärt, was es beim Auseinandergehen der beiden Partner zu klären gibt (Mietverträge, Arbeitsverträge, Inventar) und natürlich steht die Frage nach der Produktion neuer Fan-Artikel im Raum. Der Kurier wirft schon mal den Eisernen Virus als möglichen Gestalter von Fanartikeln in den Raum.


Foto: Matze Koch

Ich bleibe skeptisch und würde das Thema gerne bei Profis aufgehoben wissen. Unioner, die Profis in Gestaltung und Produktion sind. Aber am Ende ist es so, wie Steffi sagt: Das Angebot im Fanshop sollte willige Käufer nicht mehr mit leeren Tüten, Taschen und Beuteln nach Hause gehen lassen. Und wie Union den Weg zu diesem Ergebnis geht, ist auch ein bisschen egal. Hauptsache sie erreichen das Ziel.

Wer so ein bisschen Taktik-Nerd ist, kann sich gerne mal den sehr, sehr langen und interessanten, aber nicht besonders leicht verständlichen Text von Konzeptfussballberlin.de über Sascha Lewandowski taktische Maßnahmen zur Stabilisierung des Teams durchlesen: Unions drei ungeschlagene Dreierketten-Spiele

2 Gedanken zu „Einige ungelöste Fragen

  1. *hüstel, genau. der Virus. Nichts gegen den Virus und seine Verdienste rund um Union und die Fanarbeit. Hier leistet er bisweilen überragendes. Sicher befriedigt der Virus auch eine gewisse Klientel mit Fanartikel. Aber mit Klamottendesign hat das nichts zu tun. Irgendwo nen Spruch in Old-Englisch, Fraktur oder Army drauf zu drucken, oder grafische Elemente in unmöglichen Proportionen auf nem Artikel unterzubringen… Die Sachen vom Virus sind inhaltlich und optisch sicher schön plakativ, manchma sehr witzig und haben gewiss ihren “Charme”. Aber in den wenigstens Fällen sind sie wirklich schick.
    Ich arbeite in der Branche – und mit “Fanartikeldesign” hat das bekleben und bedrucken von meist Großhandelsware nichts zu tun. Und da wo eigenes “Design” und nicht nur irgendein Motiv auf Artikel XY ins Spiel kommt gehts bei Virus Artikeln eher in die Richtung “Data Becker Clipart Addon für gestalten in Microsoft Word”.

  2. Obwohl ich ja selbst MItglied beim Virus bin, kann ich die Beurteilung von Jens in dieser Frage nur unterstreichen. Zumal ja nicht nur die Gestaltung, sondern auch die gesamte Logistik von Idee – Produktion .- Warenwirtschaft – Präsentation etc zu meistern ist. Die gegenwärtig knapp 400 Artikel kann man nicht einfach durch hobbymäßige Heimarbeiter ersetzen lassen wollen.

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