Was war und was sein wird

Fußball hat immer viel mit Rückschau zu tun. Mit Momenten, die wir erlebt haben, mit Siegen, bei denen wir dabei waren und vor allem auch mit Niederlagen und vielen Reisen. Zusammen macht das dieses schwer zu beschreibende Gefühl des Zusammenhalts aus. Und das obwohl wir alle unterschiedlicher nicht sein könnten. Das ist vielleicht der Punkt, der mit der Ausstellung in der Haupttribüne gemacht wird, die gestern Abend eröffnet wurde. Im Prinzip finden wir dort den Grund, was uns alle zusammen bringt.

Der Kurier und die Bild berichten von der Eröffnung gestern Abend. Noch einige Bilder vom Fantreffen findet ihr bei unveu.de. Wir sind erst am Freitag bei einer Stadionführung dabei und können euch dann im Podcast von der Ausstellung berichten.

Was kommen wird

Gerade in der Abwehr wird sich im Winter einiges verschieben, da bin ich mir sicher. Vielleicht wird Sascha Lewandowski dann tatsächlich Stephan Fürstner in die Innenverteidigung beordern. Auf jeden Fall wird “der torgefährlichste Linksverteidiger der Zweiten Liga” (O-Ton von Norbert Düwel) hoffentlich zur Wintervorbereitung wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen. Das ist jedenfalls das Ziel von Fabian Schönheim. Richtig viel Optimismus höre ich aus dem Text im Kurier allerdings nicht heraus. Aber bis dahin sind es auch noch zwei Monate.


Foto: Matze Koch

Ob Fabian Schönheim wieder auf links spielen soll, ist nicht ganz klar. Ich kann es mir nur vorstellen, wenn es weiterhin keinen Linksverteidiger im Team geben wird. Die Rückkehr von Schönheim oder auch das mögliche Zurückrücken von Fürstner und eventuell ein, zwei Verstärkungen dürften den Druck vor allem auf die bisher konkurrenzlosen Innenverteidiger Roberto Puncec und Toni Leistner erhöhen. Die BZ widmet sich vor allem dem Dresdner Defensivmann.

Bei einer Bewertung von Leistners Arbeit dürfte alleine die Anzahl der kassierten Gegentore vielleicht gar nicht so eine große Rolle spielen. Vielmehr ist für mich die Frage, ob die Innenverteidiger perspektivisch dem Anspruch von Union und Lewandowski im Spielaufbau genügen. Bereits unter Düwel konnten wir sehen, wie durch einfaches Anlaufen der Innenverteidiger der komplette Aufbau unterbrochen werden konnte, so dass die Mannschaftsteile quasi voneinander isoliert auf dem Feld standen. Auf der einen Seite die zwei Innenverteidiger und der Keeper. Auf der anderen Seite der Rest. Hinten herum spielen oder Fehlpässe und lange, leichter zu verteidigende Bälle waren die Folge.

Ich bin sehr gespannt, wie und mit welchem Personal Sascha Lewandowski mittelfristig dieses Thema angehen wird.

Herbst mit Jan Glinker

 

Wenn ich mal etwas Ruhe brauche, schaue ich mir immer die Fotos von Jan Glinker an. Das beruhigt. Und Steffi sagt gerade von hinten, dass sei richtig gutes Handwerk. Sie ist die Fotografin und wird es wissen. Ich mag die Bilder einfach.

Übrigens danke für die Hilfe mit den Karten für das Weihnachtssingen gestern. Robert ist jetzt versorgt.

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