Stephan Fürstner tief in die grünen Augen geschaut

Im Kurz-Trainingslager in Neuruppin arbeitet das Unionteam weiter an den Grundlagen für die neue Saison. Und das Hotel knechtet die Mannschaft weiter mit einem Sinnspruch des Tages.

Das Schöne an der Vorbereitung ist, dass Zeit bleibt die Neuen mal kennenzulernen. Unabhängig von sportlichem Ergebnissen wie mitten in der Saison. Der Tagesspiegel hat sich mit Stephan Fürstner hingesetzt und ihm tief in die grünen Augen geschaut. Ich bin sehr gespannt, ob er es als Sechser schafft, das teils etwas gelähmt wirkende Aufbauspiel aufzubrechen. Im Konterspiel war das kein Problem für Union. Dafür aber, wenn sich der Gegner gut gestaffelt positioniert hat.


Foto: Matze Koch

Bild/BZ und Kurier haben sich jeweils mit Kenny Prince Redondo unterhalten. Hier geht es vor allem um den Wadenumfang und die Schnelligkeit auf den ersten Metern. Der Junge ist ein Versprechen. Wenn er sich in der Zweiten Liga durchsetzen kann, wäre das einerseits eine Auszeichnung an das Trainerteam, junge Spieler aus niedrigeren Ligen an höheres Leistungsniveau heranzuführen. Und es wäre vielleicht auch ein Zeichen für andere Spieler, über Union den Sprung in den Leistungsfußball zu versuchen.

Mit Maxi Thiel hat das bereits in der letzten Spielzeit gut funktioniert. Wobei das allerdings zunächst eine Leihe war. Eine Verpflichtung über eine Spielzeit hinaus wie bei Redondo ist einganz anderes Risiko für den Verein.

Die DFL hat gestern den Spielplan veröffentlicht. Für mich wichtig war der Start und das Ende mit einem Heimspiel. Gegen wen ist egal, da sowieso gegen alle gespielt werden muss. Ansonsten macht mich das wenig an, da es die Leute in Frankfurt noch nicht geschafft haben, die ersten Spieltage in vier Wochen auf einen genauen Termin festzusetzen.

Ans Herz legen möchte ich euch noch die Dauerkartenübersicht, die das St.Pauli-Blog Der Übersteiger seit Jahren erstellt. Dort listet er die Preise der Dauerkarten in drei verschiedenen Kategorien auf. Diese Statistik hat Schwächen, gibt aber trotzdem einen guten Überblick, wo sich der eigene Klub befindet.

Spoiler: Union liegt bei den Sitzplätzen weiter oben im Preissegment und bei den Stehplätzen im Mittelfeld. Die teuren Sitzplätzen ergeben sich schlicht aus dem Fakt, dass es keine schlechten Sitzplätze (Kurve, Hintertor) bei Union gibt und die schlechteste Kategorie in der Alten Försterei (Haupttribüne) in anderen Stadien bereits gehobene Kategorie ist.

 

Ich wünsche allen viel Spaß, die heute 17 Uhr in Neuruppin den Test gegen den dortigen MSV sehen.

Und noch eine Frage zum Abschluss: Habt ihr Interesse, diese tägliche Übersicht “State of the Union” per Mail zu empfangen? Dann würde ich da etwas basteln. Gebt mal Feedback.

5 Gedanken zu „Stephan Fürstner tief in die grünen Augen geschaut

  1. Mir persönlich reicht es, dass ich fast jeden Tag der Verlinkung über Facebook folge. Man wird schon so mit genug E-Mails zugeschüttet.
    Heißt ja nicht, dass sich andere nicht drüber freuen würden, aber ich brauchs nicht.

  2. Ich schaue sowieso jeden Tag auf eurer Seite vorbei und erfreue mich an eurem Ideenreichtum – dat reicht eigentlich, denn so ist es intensiver ;-)

  3. “State of the Union” per Mail muss nicht unbedingt sein, ich schaue jeden Tag auf eure Seite. In dem Zusammenhang, vielen Dank für eure Arbeit!!!

  4. Ob Mail oder nicht, Hauptsache Du machst weiter! Ist informativ und unterhaltsam. Sehr hilfreich für einen Exil-Unioner und Ausländer ;) Danke aus Schweden.

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