Teve193 [WM-Spezial] – Schwarz-Rot-Goldene Blumenkinder in Full Effect

Deutschland steht nach dem 1:0 gegen Frankreich im Viertelfinale. Wir begeistern uns an dem Moment, in dem Superheld Manuel Neuer die Stahlhand ausfährt. Tim Krul von den Niederlande hat diese Fähigkeit nicht und muss sich mit Trash Talk behelfen. Und natürlich finden wir Fouls schlimm und schlimmere Fouls noch schlimmer. Schade für Neymar. Wir denken dabei natürlich an unser schlimmstes Live-Foul, den Schienbeinbruch von Matias Concha im Stadion an der Alten Försterei. Für das Halbfinale gilt: Deutschland siegt im Sambastil.

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2 Gedanken zu „Teve193 [WM-Spezial] – Schwarz-Rot-Goldene Blumenkinder in Full Effect

  1. Ich hoffe auf eine “schönes Spiel” Diskussion in der nächsten Folge!
    Mich packt das NED-ARG Spiel mehr als das BRA-GER Spiel.

  2. “Beauty comes first. Victory ist secondary. What matters is joy.” (Socrates)

    Aber gut, das ist eine Einstellungsfrage. Ich nehme Sport als Kunst, unter der Prämisse waren die Viertelfinals fürchterlich.

    Ich habe allerdings zwei Einwände gegen Geros Erklärungsversuche, warum die deutsche Nationalmannschaft gegen Frankreich Fußball nicht zelebriert, sondern das ganze so weggeschraubt hat: ich glaube nicht, dass das an psychologischer Reife liegt, sondern daran, dass man 2010 sehr viel tiefer stand und deswegen den Gegner venusfallenmäßig herausgelockt hat, um sie dann mit langen, schnellen und präzisen Bällen zu filettieren. Brasilien hat den Deutschen den Gefallen getan, weit herauszurücken, ohne gelockt zu werden; was zu einem Spiel geführt hat, an das ich mich in 30 Jahren noch erinnere. Während man das Frankreichspiel wohl schnell vergessen wird. Und zweitens: die Wahrnehmung des Englandspiels hat vermutlich wegen des allzu deutlichen Ergebnisses damals ein wenig gelitten: England war lange Zeit (bis zum 3:1) ein gleichwertiger Gegner gewesen. Irgendwann in der 70. fallen dann die beiden Tore zum Endstand, dann war 20 Minuten schaulaufen. Aber davor war das ein intensives, enges Spiel. Im Gegensatz zum Argentinienspiel, die waren 2010 nicht auf der Höhe, und selbst da sahs bis zum 2:0 nicht nach einer sicheren Kiste aus. Das faszinierende an der deutschen Mannschaft 2010 (und an dem Halbfinale jetzt) war, dass Deutschland nie aufgehört hat, Fußball zu spielen, und das haben sie gegen Frankreich schon.

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