Teve178 – Tingeltangel-Bob mit Fallsucht

Union spielt 1:1 gegen Ingolstadt und wartet mit einem seltenen Rekord auf: Die drei schnellsten Gegentore der Zweitligasaison gehen auf das Konto der Köpenicker. Dazu noch die schlimme Erkenntnis: Union ist das Bayern München von Österreich.

Foto: Koch

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Begrüßung

00:03:28

Das Spiel: Union – Ingolstadt 1:1
00:04:53

FC Ingolstadt 04, ein FusionsvereinMit Sören und Brandy spielt Union abgezockterGeistige Umnachtung beim frühen GegentorUnion fehlt die AbgezocktheitRekord: Die drei schnellsten Gegentore der Saison hat allesamt Union kassiertEggiman klärt auf der Linie, nicht SchönheimTusche spielt sehr weit linksLangsammacherGeros anderer Podcast: Die Mikrodilettanten.

Christopher Quirings Situation

00:21:21

Pfiffe bei Quirings AuswechslungQuirings verhinderter Wechsel im WinterFan oder Fußballprofi?Michael Görlitz vom FSV Frankfurt ist direkte Konkurrenz für QuiringGero versucht es mit einem Gleichnis.

Neue Chance für Björn Kopplin?

00:30:55

Trainer stellt nicht perspektivisch auf, sondern um Spiel zu gewinnenWarum nicht als Linksverteidiger, wie in BochumGomaa bei AFTVAnthony Yeboahs Alter.

Union, das Bayern München von Österreich

00:38:19

Integration: Christopher Trimmel von Rapid WienMichael Görlitz mit famoser Torvorbereitung gegen St. Pauli.

Was sonst noch im Spiel geschah?

00:40:06

(Punkte durch Elfmeter – So ist Düsseldorf mal aufgestiegen) — Ingolstadt wie es fliegt und lachtCaiuby wirft zweiten Ball mit Absicht auf das Feld und kennt die Fußballregeln nichtCollinas ErbenCollinas Erben bei DradioWissen.

Mit Kindern zu Union. Aber wo stehen?

00:44:36

Vor Stadionneubau war Gegengerade unten der StammplatzUnten gibt es den perfekten Bierservice (Sektor 4 als Ausweichoption - aber die Perspektive!) — Götz Kühnemund.

Outro

00:50:24

Gero empfiehlt den Bundesligapodcast "Talking Fußball"Christopher-Quiring-Talkalike von Gero.

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3 Gedanken zu „Teve178 – Tingeltangel-Bob mit Fallsucht

  1. Sehr schöner Podcas! Mich freut auch, Euch mal wieder alle in einer Runde zu hören (von Robert in der Frühlingspause abgesehen).

    Christopher Quirin kommt in der Runde meiner Meinung nach zu schlecht weg. Er ist ein schneller rechter Spieler. Er kann wenig dafür, dass Union zur Zeit weder schnell noch rechts spielt!

    Überhaupt, die Geschwindigkeit: erinnert sich noch jemand, dass vor etlicher Zeit- gefühlt sind es jetzt anderthalb Saisons- Union total tollen, schnellen Kombinationsfußball gespielt hat- quasi der BVB der 2. Liga war? Die zwei, drei Spiele, die das durchgezogen wurde (und wo -meiner zugegeben schwachen Erinnerung nach- auch Quring sehr zu gefallen wusste), fand ich total begeisternd. Man mag dagegen einwenden, dass Union nicht die Spieler hat, um diese Spielweise auf Dauer durchzuziehen, aber vom Saisonergebnis hat sich nicht viel getan: wir hielten damals die Klasse, wir halten sie heute.

    Einen Unterschied sehe ich dennoch: damals schob Steffi ganz sicher nicht so viel Frust wie in dieser Saison, mag Union am Ende auch ein paar Plätze besser dastehen…

    Rinjehaun!

  2. Das allgemeine Problem am aktuellen Unionspiel ist sicherlich die Überalterung unseres Kaders. Wir haben in unserer Stammelf einige Spieler in wichtigen Positionen, die zwar über leistungsbezogene Verträge für die erste und zweite Liga verfügen, sich aber an den Fingern einer Hand abzählen können, dass sie mit ihrem Leistungsvermögen in der ersten Liga nicht mehr viel spielen werden. Diese Spieler bieten oft genug nur noch durchschnittliche Leistungen an, da dies ja zum Halten der Liga ausreicht. Spontan fallen mir da Eggimann und Köhler ein. Eggimann ist nicht stärker als seine jüngeren Mitbewerber um die Position in der IV, hat aber den Bonus, ewig Bundesliga gespielt zu haben. Im Aufbauspiel sieht man von ihm nur Alibi-Pässe oder grobe Schnitzer. Köhler hat sich das ganze Spiel über im offensiven Mittelfeld versteckt und wenn er angespielt wurde, versprang ihm jeder Ball bei der Annahme. Tusche versteckte sich oft genug in der linken Sturmabteilung, ohne dabei aber die körperlichen Voraussetzungen zu haben, um an seinem Gegenspieler vorbei zu kommen. Ich hätte gut damit leben können, wenn Damir auf dem Platz geblieben wäre und Tusche den Platz verlassen hätte. Die Ecken und Freistöße kann Damir genauso gut oder besser. Ich bin dafür, Tusche einfach mal 2 Wochen spielfrei zu geben, damit er fit zu den letzten Spielen zurückkehrt.
    Das zweite große Problem in unserem Team ist die Frage der Bereitschaft in einen Zweikampf zu gehen. Seit geraumer Zeit habe ich den Eindruck, dass die Methode Neuhaus verlangt, alles spielerisch zu lösen. Das klappt bei ca. 50% unserer Gegner aber die anderen 50% kaufen uns den Schneid ab, indem sie gleich zu Beginn des Spiels einfach mal richtig was auf die Socken geben. Wenn dann noch ein Schiedsrichter dazu kommt, wie wir ihn am Samstag hatten, haben sie auch noch leichtes Spiel. Ich bin mir sicher, dass der Kicker nicht allwissend ist aber die Einschätzung der Schidsrichter passt häufig. Im Fall unseres Schiris steht da eine Durchschnittsnote von 3,33 in der 2. Liga und 3,88 in der dritten. Bei der Analyse der Spielberichte liest man durchgängig: Probleme bei der Zweikampfbewertung, Probleme bei der Kartenverteilung etc. .
    Die Ingolstädter haben das ausgenutzt, wo es nur ging. Bei einem Foul haben sie sich minutenlang auf dem Rasen gewälzt, sind sofort mit 5 Mann auf den Schiri eingestürzt und haben protestiert, Karten gefordert usw.. Wir haben uns nicht mal bei klaren Fehlentscheidungen gewehrt. Wir haben alles hingenommen, selbst als Tingeltangelbob mit fast 5 Metern Abseits auf unser Tor zulaufen durfte und nicht zurückgepfiffen wurde. Wenn wir den Ingolstädtern wenigstens einen Grund gegeben hätten, sich auf dem Boden zu wälzen, hätte ich damit leben können aber so bekommt Schönheim seine 5. gelbe Karte für ein Allerweltsfoul und Cohen für ein rotwürdiges Foul an Özbek nur Gelb.
    Zu Thema Kinder an den Zaun möchte ich daran erinnern, dass bei der Konzeption des neuen Stadions eine der Forderungen der Stadion-AG war, dass die Kinder nach dem Um´bau wieder an den Zaun können. Nach aktuellem Bauzustand ist die praktisch nicht möglich. Vielleicht müssen wir die Stadion-AG ja wieder reaktivieren und eine Forderung nach Nachbesserung vorbringen. Es würde vollkommen ausreichen, wenn pro Zaunfeld in ca. 30 Zentimeter Höhe jeweils 2-4 Zaunstangen herausgeschnitten werden. Das ist noch lange keine Höhe um über den Zaun zu steigen, würde den Kiddis aber eine deutlich bessere Sicht bieten.

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