Teve168 – Wo bleibt das Konzept “Sicheres Bahnhofserlebnis”?

Der 1. FC union verliert 0:3 in Kaiserslautern und am Ende reden alle nur noch von Polizei-Einsätzen. Wir auch und haben uns mit @saetchmo dafür extra einen Gast eingeladen, der vor Ort dabei war.

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Das Spiel in Kaiserslautern

00:00:24

Sören Brandy spielt statt Adam Nemec oder Simon TeroddeWas ist eigentlich mit Steven Skrzybski?Die falsche neun im FußballTorschuss-Statistik: Kaiserlautern führt mit 28:2Bis zur Roten Karte von Özbek lief alles nach PlanDer Kicker macht Olivier Occean zum „Spieler des Spiels“Markus Karl ist etwas bei seiner Vertragsverlängerung bei Union dazwischengekommenMartin Dausch fehlen die Einsätze.

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5 Gedanken zu „Teve168 – Wo bleibt das Konzept “Sicheres Bahnhofserlebnis”?

  1. Ein kleiner Nachtrag zu der Jurasache:
    Alle staatlichen Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein. Damit eine Maßnahme verhältnismäßig ist, muss sie geeignet sein einen legitimen Zweck zu erreichen, erforderlich und verhältnismäßig im engeren Sinne.
    [0. Legitimer Zweck kann man sich ungefähr vorstellen – halt keine rechtsstaatswidrigen Ziele, keine Maßnahmen, die nur “Verlierer” hätten. Sowas halt. Wird auch nur geprüft, wenn es dazu Anlass gibt. Bei sog. “Standardmaßnahmen” aus den jew. Polizei- und/oder Ordnungsgesetzen ist das regelmäßig nicht der Fall]
    1. Geeignet ist eine Maßnahme, die den angestrebten Zweck zumindest fördert.
    2. Erforderlich ist eine Maßnahme nur, wenn es kein Mittel gibt, das einen geringeren Grundrechtseingriff darstellt und (ACHTUNG!!) dabei _gleich_ geeignet (siehe oben) ist.
    [Beispiel: Ein Schuss mit der Pistole ist nicht nicht erforderlich, nur weil dem Polizisten auch ein Pfefferspray zur Verfügung gestanden hätte. Das ist ja nicht gleich geeignet, weil die Wahrscheinlichkeit einen Angreifer zu stoppen mit einem Schuss größer ist als mit Pfefferspray.]
    3. Die Verhältlnismäßigkeit im engeren Sinne erfolgt dann über ne grundlegende Abwägung, in der man sich argumentativ austoben kann (hier liegt in der Regel der Hase im Pfeffer).
    [Erst hier wäre der Schuss aus dem Beispiel (wahrscheinlich) durchgefallen.]

  2. Eine der besten und nicht minder wichtigsten Podcastfolge bisher. Trotz aller – vereinsbedingt – Parteilichkeit im Anliegen und Aufarbeitung der Vorkomnisse stets um Sachlichkeit und Objektivität bemüht. Journalistisch hochklassig und das in einem Medium welches nicht zwingend journalistischem Anspruch genügen muß sondern (auch) unterhalten soll. Gelungener Spagat!

  3. das muss ich sebastian und hans martin auch ganz hoch anrechnen,dass sie die ganze sendung über um sachlichkeit bemüht waren
    und mir somit erst die möglichkeit gegeben haben,halbwegs neutral über meine erlebnisse zu berichten,ich selbst war nämlich an sich noch ganz schön geladen ;)
    es wäre somit sicher ein leichtes gewesen,zu dramatisieren.
    aber genau darum gehts eben nicht,wenn man an einer ernsthaften lösung des problems polizeigewalt interessiert ist.
    danke dafür.

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