Teve156 – Punkrockloft

Huch, schon wieder gewonnen. Das 2:1 gegen Düsseldorf könnte der Beginn einer wunderbaren Serie werden. Und gleichzeitig ist auch der Vorwurf weggewischt, Union könne unter Flutlicht nicht siegen. Sozusagen vom Tisch. Ist ja gerade große Mode, Dinge für beendet zu erklären. Nicht alle werden dagegen rassistische Idioten, wie Ralph Gunesch vom FC Ingolstadt beklagt. Gero hat da seine ganz persönliche Geschichte vom Stadionbesuch am Montag. Leider während des Podcasts vom Tisch gewischt und darunter liegen geblieben: Das Comeback von Christian Beeck an der Alten Försterei. Willkommen zurück!

Irgendwas mit Unionwalzer nach dem 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf.
Foto: Koch

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Gottesbeweis: Adam Nemec' Tor zum 1:0Wir würdigen und verstehen, was Benjamin Köhler getan hatVergleich mit dem Dresden-SpielWir lieben Bissigkeit mehr als Messidas Unwohlsein vor wichtigen Spielen geht nicht weg: Das ist das Union-GefühlDie Defensivarbeit von Sören BrandyDie Fitness der gesamten MannschaftKopfballduelle gewinnen? Könn' wa!Einziger Lapsus: Das GegentorDie Wechsel: Tusche raus verändert das SpielDer Elfmeter: Wenn Alex vom Schiedsrichter-Podcast "Collinas Erben" sagt, es war keiner, dann war es keinerImmer, wenn man denkt, man könne Düsseldorf nicht mehr hassen, sagt irgendwer: Campino!Was wir an Düsseldorf ernsthaft nicht mochten, ist fort: Norbert Meier, Sascha RöslerEin gerne doof gefundener GastDie Düsseldorfer Auswärtstrikots finden mehrere Gegner und eine BefürworterinGero führt Gespräche mit MenschenSt.Pauli-Spieler machen Dinge richtigMarius EbbersRalph GuneschMontagsspiele sind keine VerbrecherGemeinsam gegen AniridieBeste Gastgeber der letzten Saison: FSV Frankfurt.

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8 Gedanken zu „Teve156 – Punkrockloft

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  2. die sendung transportiert die euphorie vom spiel so gut,dass ich meinte,ab und zu ganz leise im hintergrund
    “schalalalalalalaaa…eisern und union (und alle)”
    zu hören.
    in echt jezze :D
    ps: ich fand die lautstärke am montag beeindruckend

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  4. Die Stimmung im Stadion war besser als in einigen ausverkauften Spielen und das wohl vor allem, weil sich an einem Montagabend viel weniger Fußballtouristen im Stadion aufhalten. Wer sich an einem Montagabend zu einem Spiel in unser Stadion begibt, weiss einfach was zu tun ist.
    Wie Ihr ja bereits in Eurem letzten Podcast beschrieben habt, hat Union sein Spiel auf ein sehr offensives Pressing ausgerichtet. Ein Konzept, dass unsere Mannschaft immer für ca. 75 Min. durchhält. Als Tusche und Adam ausgewechselt wurden, konnten sie kaum noch den Gegner anlaufen. Dausch hatte noch einige Probleme, die robuste Spielweise der Fortunen mitzugehen und Simon hatte offensichtlich den bisherigen Spielverlauf nicht beobachtet. Im hätte auffallen können, dass der Schiri nicht unbedingt dazu neigte, einen körperlich robust geführten Zweikampf für uns zu entscheiden. Es dauerte so um die 7-8 Minuten, bis Simon auch das erste Mal die Ellenbogen benutzt hat. Der Spieler, den ich am stärksten auf dem Platz gesehen habe, war Damir Krailach. Einen Spieler dieser Qualität haben wir schon lange nicht mehr auf unserem Rasen gesehen. Er ist Zweikampfstark, gewinnt Kopfballduelle gegen Spieler, die 1ß cm größer sind, hat ein perfektes Timing, was das Tackling angeht und erkennt meist schon 2 Sekunden vor allen anderen, wenn ein Mitspieler Unterstützung braucht. Darüber hinaus kann man ih in einer Traube von 4 Gegenspielern anspielen und mit einer Täuschung lässt er 3 Mann ins Leere laufen und spielt den Ball dann auch noch sauber zum eigenen Mitspieler. Hatte ich schon erwähnt, dass er auch noch richtig gut schießt? Er erinnert mich sehr an Hristo Koilov, nur dass er auch noch in der Luft abräumt.
    Der Umgang mit Nazis ist in unserem Stadion bewusst den Fans überlassen worden. Auch wenn das offiziell niemand zugeben würde, ist man mit der Selbstreinigungspolitik durch die in der großen Masse eher links stehenden Fans ganz zufrieden. Es gab ja in den letzten 10 Jahren etliche Versuche, Union für irgendwelche rechten Ziele zu missbrauchen aber die Fanszene hat diese Dinge mal friedlich und bei offensichtlichen Begriffsstutzigkeiten auch mal nicht ganz so friedlich geregelt. Diese Dinge sind dann nachträglich mit den Sicherheitsbeauftragten im internen Gespräch geklärt worden und wurden auch nicht durch irgendwelche Repressalien unterbunden. Mittlerweile kann man sich sicher sein, viele Gleichgesinnte um sich herum zu haben, wenn man das Wort gegen das rechte Gedankengut erhebt.
    Beim Thema Stadionwurst fällt mir Aue ein, wohingegen ich an München eigentlich keine guten Erinnerungen habe. Die schmeissen die Wurst auch nur in ein Ölbad. Die Alianz-Arena ist akustisch eine absolute Katastrophe. Wir befanden uns mal am oberen Ende des Gästeblocks und haben unsere Ultras, die ganz unten standen, nicht gehört, obwohl die sich extra zu uns umgedreht hatten. Es gab auch einmal den Versuch der Schikeria ein wenig Stimmung in den Oberring zu bringen, indem man sich aufteilte. Das Experiment ist komplett in die Hose gegangen.

  5. Ihr seid so herrlich subjektiv, dass es ein wahre Freude ist, euch zuzuhören.

  6. @Sir Henry Na klar! Es ist ja eine Therapiesitzung und kein wikipedia-Eintrag :) (auch wenn wir nach den beiden letzten Spielen nicht so viel zum Therapieren hatten)

    @Haui ich hoffe, dass Selbstreinigung auch dann noch funktioniert, wenn wir so viele sind, wie wir eben sind.

    @saetchmo ich wünschte, ich könnte das beurteilen. ich hab euch sehr beneidet, denn selbst im Fernsehen hat man mitbekommen, was das für´n Herzbeschleuniger war.

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