Teve142 – How to sitz at Union

Zu Hause ist es einfach am schönsten. Angesichts des 4:2 gegen den FC St. Pauli sind wir darüber natürlich sehr froh. Andererseits aber auswärts. Köln und Cottbus liegen uns noch schwer im Magen, da stehen gleich zwei Auswärtsspiele in Paderborn und Frankfurt an. Wohlan. Abseits der bewundernswerten Tore gegen die Hamburger macht uns einiges nachdenklich. Die merkwürdige Stimmung zum Beispiel. Gero hat eine Idee für die Integration des Publikums auf der neuen Haupttribüne: Die Anleitung "How to sitz at Union". Das Verhalten von Fans gegenüber den Anhängern der gegnerischen Mannschaft, quasi Fantrennung selbstgemacht. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Der freie Journalist und Fotograf Matze Koch gewinnt eine Wette gegen Tusche.

Haupttribüne beim Spiel gegen St. Pauli. (Foto: unveu.de)
Foto: Koch

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Martin Stahlke

Keine Episode mehr verpassen!

12 Gedanken zu “Teve142 – How to sitz at Union

  1. Scheiß Jugend!

    Ein rot weißer sang nach dem Spiel auf dem S-Bahnhof das U-Bahn-Lied. Als ein anderer Normalo und ich ihn darum baten, seinen Denkapparat zu benutzen bevor er sich äußert, wusste er nichts zu sagen- natürlich. Sein Kumpel ging währenddessen feixend davon.
     

    Wir wollen keine- nein, die wollen wir nicht
    Einen großen Dank an die Staatsmacht, die kaum präsent war. Nicht jedes ausverkaufte Spiel ist automatisch ein Sicherheitsspiel und benötigt 2 Wasserwerfer und 3 Hubschrauber. Danke!
     

    S.e.o.N.
    Die letzte halbe Stunde dieses Teve war ja tatsächlich hörenswert. Wahrscheinlich kann man nichts anderes tun als unliebigen Mitmenschen bedeuten, dass sie hier nicht willkommen sind. So lange sie nicht organisiert sind (s.o.) kann man so vielleicht auch etwas bewirken.

  2. Beobachtet mal, desto spannender und enger das Spiel desto “schlechter” ist die Stimmung bei uns :-) Das Problem beim F-C-U ist, dass Leute bei uns auf der GG ein Taktgefühl wie ein altes Brot haben.

  3. ach ja, danke für klare und eindeutige Ansprechen des rechtes Abschaums.. es ist auch mein Eindruck, dass die sich viel zu Wohl bei uns fühlen..

  4. Wohlfühlen, einen Raum finden, Gehör finden.

    Ich finde das verdammt schwierig.
    Ich will keine Nazis in meinem Stadion.

    Aber: Wir können nicht im Stadion Aufgaben übernehmen, die ins Elternhaus, die Schule, den Jugendzentren gehören.

    So lange rechtes Gedankengut normal in der Gesellschaft ist, kann jeder von uns nur ansprechen aber nichts bewirken.

  5. Puncec hatte zwei Szenen die auffielen.Beim 0:1 unter der Flanke durch,nach gutem Ball von Kringe von aussen.Unsere beiden IV standen da eigentlich gut,aussen wird der Zweikampf verloren,schnell kommt die Flanke und auch aussergewöhnlich genau.Da hat eigentlich eher Ebbers Glück.Dann war da noch das Wegrutschen in der 2.Halbzeit vor einer Grosschance von Pauli.Ansonsten fallen mir nur zwei entscheidende schlechte Szenen ein in der Saison,Gegentor gegen Lautern/1.Sspieltag,Kopfballduell gegen Idrissou),Gegentor gegen Hertha(Kopfballduell gegen Ramos).Mal ehrlich,gegen diese Stürmer kann man mal ein Duell verlieren.Der Junge ist gerad 21.Den müssen wir einfach kaufen!Er ist schnell,antizipiert gut und ist Zweikampfstark.

  6. Pingback: Die Blog- & Presseschau für Freitag, den 22.3.2013 | Fokus Fussball

  7. @Stephan das war nicht als “Generalkritik” an Puncec gemeint. Klar ist der gut, und klar haben wir da grad ein prima Innenverteidiger-Duo. Ich möchte es auch gerne in dieser Konstellation behalten. Nur an dem Abend war der Wechsel für mich nicht vollkommen abwegig.

    @nedfuller Fußballvereine tun das schon längst: Aufgaben übernehmen, die woanders versäumt wurden und werden. Genau darin besteht ja der aktuelle Irrsinn: Geld für Fanprojekte streichen. In Hubschrauber investieren. Hinter dem vermeintlichen Sicherheitsproblem kann sich das rechte Gedankengut so schön verstecken, das hat da richtig viel Platz.

  8. danke dafür, dass das mit den nazis mal angesprochen wurde. könnte man nicht mal einen podcast mit seon machen? und könnte man nicht auch mal das wuhlesyndikat genauer betrachten? ich stehe immer gegengerade, kann auch nicht viel mit der ganzen ultra-kultur anfangen und bin dementsprechend so weit von denen weg, dass ich mir kein fundiertes urteil über sie erlauben kann.
    ich lese halt immer die waldseite im internet und da verwundert es einen schon, dass leute die sich gegen nazis einsetzen vom ws als problematisch angesehen werden, weil sie gegen den hirnrissigen “keine-politik-im-stadion”-kodex verstoßen, während menschen mit thor-steinar klamotten dies angeblich nicht tun.
    gegen bochum wurde von der waldseite (wohl ws) “ruhrpottkanacken” angestimmt, das peinliche banner fürs derby war auch ws und dieses songbook (http://www.wuhlesyndikat.de/download/songbook.pdf) ist immer noch auf der homepage des ws auffindbar.
    wie gesagt, ich bin weit weg von den ultras und darum will ich hier nicht vorverurteilen, aber kann man da nicht mal jemanden einladen der gut über das ws bescheid weiß, vielleicht ja selbst zum ws gehört, damit man zumindest mal weiß, was da los ist.
    es wäre auch mal interessant, was aus crimark wurde http://arpu.blogsport.eu/2012/05/30/gewaltromantik-trifft-auf-neonazidenken-crimark-neonazi-hools-in-rot-weis/

  9. @steffi
    Okay, das stimmt, die Vereine übernehmen schon solche Aufgaben. Das wollte ich nicht so klingen lassen.

    Ja, mehr Hubschrauber hilft bestimmt. Von da oben sieht ein Nazi aus wie eine Ameise, da kann man das Problem so herrlich übersehen.

  10. kleine Anmerkung:…es gab nicht nur Geschubse sondern auch Gewalt gegen eine Gruppe von St.Pauli-Fans im Vorraum der Abseitsfalle von Seiten der Ultras in deren Folge eine Krankenwageneinsatz notwendig wurde

  11. ist, dass man nicht mehr dazugehört!?! Liebe Radiomacher: Wer ausgerechnet die “Alt-Unioner” als Friedensengel anführt, kann die 80er nicht miterlebt haben oder leidet an massiver Demenz… ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *