Teve140 – Adam, wir haben nie gezweifelt!

Es ist Zeit für die ultimative Entschuldigung: "Adam Nemec, wir haben nie an Dir gezweifelt!", würden wir gerne sagen. Doch das glatte Gegenteil ist der Fall. Wir müssen gestehen, dass wir keine Ahnung von Fußball haben. Trainer ist vollkommen zurecht Uwe Neuhaus. Kann er auch bleiben. Dirk Zingler, weitermachen! Wir freuen uns am wohl vollkommensten Spiel der Saison, dem 3:0 über den "FC Erzgebirge Aua", wie der Kommentator von LigaTotal in weiser Voraussicht vor dem Spiel den Gegner betitelte. Wir finden, dass die Entscheidung von Union gegen Christoph Menz für den Jungen eigentlich nur gut sein kann und versuchen uns noch einmal in aller Ausführlichkeit am Schlamassel von Köln (Ergänzend dazu: Stellungnahme der Waldseite).

Adam Nemec
Foto: Koch

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7 Gedanken zu „Teve140 – Adam, wir haben nie gezweifelt!

  1. Pingback: Die Blog- & Presseschau für Freitag, den 08.03.2013 | Fokus Fussball

  2. Wie immer ein schöner Podcast, der zum Ende hin immer spannender wird. Weiter so! Zu der Thematik Menz gibt es ja seit gestern (Pressekonferenz) eine neue Entwicklung. Vielleicht könnte Sebastian als Medieninsider – sofern Zeit vorhanden – mal nen kleinen Text dazu verfassen? Also zum Zustandekommen solcher Mitteilungen im Kicker bzw. der Presse im allgemeinen und deren Wahrheitsgehalt, Stichwort Zusammenarbeit Presse – Spielerberater/-Manager und die Reaktion von Union darauf. Könnte es für Union Sinn machen, bei Falschmeldungen, mit öffentlichen Mitteilungen auf der Homepage dem entgegenzuwirken?
    Würde mich mal brennend interessieren.

  3. Pingback: Podcast-Spezial #14 | Fokus Fussball

  4. Die Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kann ich nicht nachvollziehen. Die (von Sebastian) geforderte übliche, schnelle Reaktion (“Wir wissen noch nichts, sind aber auf jeden Fall gegen Gewalt”) wäre in vielerlei Hinsicht schlechter gewesen.
     
    Die Reaktionen und ihre Auswirkungen im Vergleich:

    08/15:
    – wirkt wie ein Schuldeingeständnis und schwächt somit die Position der Verdächtigen.
    – lässt Willfährigkeit erkennen das Urteil der Obrigkeit anzuerkennen, sprich alle Sanktionen des Deutschen Fussball Bundes mitzutragen.
    – zieht mehr Öffentliche Aufmerksamkeit auf ein negatives Thema

     

    Das Statement des 1. FC Wundervoll schafft das fast Unmögliche, eine Art von mehrfachem Spagat:
    – Die Polizei wird nicht nur kritisiert, sondern auch gelobt- um zugleich auf die erfolgreiche und randalefreie Durchführung von Heimspielen hinzuweisen.
    – Die Aussagen der eigenen Fans werden als mindestens ebenso wichtig gewertet wie die Aussagen der Polizei- gäbe es nicht den offenen Brief des Prässidenten des FC Augsburg- ein Vorgang den ich im deutschen Fußball einmalig nennen möchte.
     

    … und natürich ist der Verein nicht zu kritisieren, sondern zu loben, dass auf -sicherlich drängende- Anfragen nicht halb gar geantwortet wurde. Ein kleiner Fußballverein hat keine Medienhoheit und nur einen Schuss- und der muss sitzen. Aus meiner Sicht hat der FCU seine Chance hervorragend genutzt. Das nächtliche Brainstorming von Christian Arbeit & Kollegen hat sich wirklich gelohnt.

  5. P.S. hier noch einmal der LINK zum FCU Statement: 1. FC Union Berlin bedauert Ereignisse rund um das Stadion in Köln
     
    PPS: Ich erwarte vom Verein übrigens keinen falschen Corps Geist oder falsche Solidarität mit auffällig gewordenen Fans. Aber eine Bestrafung im öffentlichem Interesse wäre doch mal schön.
     
    Ich hoffe auf einen 2-Zeiler “Über 100 Sozialstunden haben Fans des 1. FC Union Berlin in Köln abgeleistet. Diese Maßnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln. Hintergrund waren Ereignisse rund um das Spiel am …”

    Wem nutzt schon ein Stadionverbot?

  6. @keks in vielerlei Hinsicht gebe ich Dir Recht, in einer unterschätzt du aber den Wert der Schnelligkeit von Informationsflüssen. Gedruckt wird direkt nach dem Spiel, und die Polizeimeldung ist dann da. Ganz, ganz sicher. Sogar, wenn sie inhaltlich unzutreffend ist und am nächsten Tag korrigiert wird. Somit steht dann unwidersprochen nur das in der Zeitung, was die Polizei rausgibt. Das ist zur Meinungsbildung eine schlechte Grundlage. Was der Verein am nächsten Tag sagt, lesen nur noch die eigenen Fans. Über die Stadtgrenzen hinaus ist das Bild erst einmal beschädigt. Das könnte uns egal sein, wenn wir Oberliga spielten. Wir verlassen aber Berlin zuweilen.

  7. Oh, hinsichtlich der Stadionverbote: uneingeschränkte Zustimmung! Das ungeeignetste Mittel von allen.

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