Teve121 – Warum wir zum Fußball gehen

Der Podcast nach dem Derby. Bei einer so intensiv geführten Partie sollten sportliche Themen im Vordergrund stehen. Dennoch nehmen andere Ereignisse mehr Raum ein als das Spiel selbst. Warum das so ist, besprechen wir in einem selbst für unsere Verhältnisse langen Podcast.

On Air:

avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
avatar Uwe Bremer

Akkustische RückblendeVor dem Spiel: Wir kommen in FriedenNach dem Spiel: NebengeräuscheBlauweiße FarbbeutelStrafanzeige wegen Verstoßes gegen den Glücksspiel-StaatsvertragDer Tonfall der KommentareDie Klasse des Spiels geht verlorenBlanke ZahlenMeinungsverschiedenheiten unter KommentatorenWarum wir zum Fußball gehenKartenverteilung bei Hertha"Kulturkampf" vs. die Choreo der WaldseiteKevin PezzoniWie Union bei Hertha wahrgenommen wirdEine funktionierende ArbeitsebeneUnterschiede in der ÖffentlichkeitsarbeitDas SeitenlinieninterviewUwe ärgert sichSandro Wagner nimmt Christopher Quiring in SchutzOsten und Westen, unser BerlinDanke, Wumme!Lauter gute RausschmeißerDer Journalist als Fan und umgekehrtDas Olympiastadion funzt ab 50.000Diskriminierung, Gewalt und Pyrotechnik: Die Erklärung des 1.FC Union Berlin im Vergleich zu SandhausenJetzt kommt´s: Das SpielGute Aussicht, schlechte AussichtWer wem die Regeln diktiertMit ManndeckungBen Hatira, der KäfigkickerFalsche Entscheidungen als Symptom: Kohle gegen BurchertTerodde, Hubnik, Nemec, Franz: Wie man sich neutralisiertWir rufen verzweifelt nach Tijani BelaidWelcher Trainer traut sich mehr?Ein Spiegelbild des Coaching im OlympiastadionWas genau macht ein gutes Spiel aus?Etwas läuft falsch bei UnionSieht so eine Krise aus?Ein Königreich für eine SpielideeRobert regt einen Trainergipfel anWir schweifen ab.

Keine Episode mehr verpassen!

14 Gedanken zu “Teve121 – Warum wir zum Fußball gehen

  1. um gottes willen seid ihr diesmal weichgespült…
    “kulturkampf” traut man sich nicht, “wessi” darf man nicht.
    … aber es ist schon richtig zu thema fußball haben viele eine meinung und äußern diese. ;-)

  2. hm, weichgespült – findste? Mir gefällt klare Meinung, aber das darf gerne bißchen smart vorgetragen werden. Die Waldseiten-Choreo war genau das. Großfressig, aber elegant. “Kulturkampf” ist mir zu nah an der Sache mit dem “Kult”. Der “Wessi” ist ein Ding für sich. Aber ähnlich gelagert – völlig nachvollziehbare Meinung doof formuliert.

  3. @honeypie Hat für mich nix mit weichgespült zu tun.
    Ich fand beides aus unterschiedlichen Gründen doof und hab das gesagt.
    Kannst Du ja anders sehen und dürfen sie ja auch alle machen oder sagen. Aber ich kann doch im Gegenzug bitte mein Missfallen äußern, oder?

  4. @steffi
    sicherlich kultur und kult sind ähnlich worte und stehen auch in einer inhaltlichen beziehung zueinander. dieser textile kulturkampf jedoch, so hab ich das zumindest verstanden, hat aber nicht nichts mit kult und nicht kult zu zu tun. sondern schlichtweg mit dem aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher fußballkulturen. die macher sind wahrscheinlich auf den zug aufgesprungen den die waldseite vor 2 jahren in richtung erkner hat fahren lassen, übrigens unter allgemeinem , auch intellektuellem, jubel. ich weiß zudem nicht ob ein nikki mit der aufschrift “berliner verfassung, artikel 5” irgendwelche reaktionen geschweige denn emotionen ausgelöst hätte.

    ich bleib auch am morgen dabei, weichgespült gegenüber hertha einerseits und hochnäsig gegenüber chrissi quiring und dem verein, da war so eine intellektuelle, besserwisserische attitüde drin. diese nummer mit j’taime unter der aussage von quiring fand ich zum beispiel, sagen wir diplomatisch, nicht besonders gelungen. alles im allen ein wenig wie nölen auf hohem niveau. hypothetisch die frage: wie wäre dieser podcast gelaufen, hätten wir gewonnen?

    @ hans-martin ja natürlich, das darf auch mal gesagt werden dürfen, wir sind schließlich ein freies land.

    doch wer kritisiert die kritiker?

    so das musste mal gesagt werden dürfen :-)

  5. @honeypie durfte es ;) dafür sind die Kommentare ja da. Ich verstehe zumindest eine Sache: Dass man Fußballspiele nicht zu Tode intellektualisieren darf. Haste recht, ist so, passiert trotzdem. Die Kritik nehme ich an.

    Den Vergleich Kult / Kuturkampf hatte ich anders gemeint. Ich finde, man muss aufpassen, mit welchen Begriffen man seinen Verein abstempeln (Lassen) will. Wir sind dieses “Kult” nicht wieder losgeworden, mal sehen, wie lange uns “Kulturkampf” anhängt. Das ist der Unterschied zu einer Choreo – die existiert anschließend nur als Erinnerung und wird immer mit dem Gefühl verbunden sein, dass sie damals gut und richtig war. So´n Schal hält ja ´ne Weile, und da steht dann ein einziges Schlagwort drauf. Die Choreo vor zwei Jahren war groß, sagt meine Erinnerung. Union hat zu der Zeit in der Tat viele Weichen für das gestellt, was wir jetzt sind.

    Hochnäsig gegenüber Quiring? Das kam möglicher Weise falsch an. Mir ist so einer weitaus lieber als Profi-Rhetoriker. Dass man sich in einer solchen Situation auch mal im Ton vergreift, finde ich so verzeihlich, dass ich es gar nicht mehr erwähne.

    Weichgespült war meiner Meinung nach die “Entschuldigung” des Folgetages – und das ist nicht einmal vorwurfsvoll gemeint. Sich für etwas entschuldigen, bei dem man ziemlich sicher sein kann, dass es eigentlich alle richtig verstanden haben, ist bäh. Deshalb die Musik.

  6. egal wie, wenn man die öffentliche darstellung des vereins beobachtet, wird von ihm scheinbar genau dieser kulturkampf geführt. stehplatzkampf, nichtunterschriften und auch die fuma führt ihn, gegen das establishment der dfl und die gentrifizierung der ränge. wie ehrlich das ist kann ich nicht beurteilen – ich kann nur die medien und die foren lesen. aber dieser kulturkampf wird einfach geführt – er ist real existent.
    insofern kann ich die kritik verstehen, dass das “derbyshirt” kein “derbyshirt” war, sondern eine statusaussage – genau diese kritik war auch irgendwo im union-forum zu lesen, dass man besser das datum weggelassen hätte. meine kritik am shirt ist eher diese, dass es keines gebraucht hätte – diese aufmerksamkeit hätte ich der ollen tante nicht gegönnt – das derby wird doch eh zum dauerzustand. jedesmal ein textil dazu?
    ich habs mir auch genau wegen der statusaussage gekauft und nicht wegen dem derby…

    chrissi quiring und die integration “der ossis” in die “neue” gesellschaft ist ein thema für sich. die realität an der basis und auf den fußballplätzen berlins ist oft eine ganz andere als die, die wir “bildungsbürger” uns so vorstellen. aber die ossi-wessi-kiste ist wohl doch eher zu einer stadtteilpöbelei geworden… insofern.

  7. Ja, Union versucht, einen Union-Weg durch die 2.Liga zu gehen. Ich sehe das auch, und ich finde es bemerkenswert und gut. Aber Kampf? Das ist das Wort, das mich dabei wirklich stört.

  8. also ich glaube nicht, dass er es politisch gemeint hat. Charlottenburg liegt nun mal im Westen.. er hätte genau so gut Herthaner oder Charlottenburger sagen können. Und welche Schimpfworte fallen auf dem Platz oder den Rängen während eines Spiels, das ist für mich eine gekünzelte Aufregung…. Aber seid doch froh, dass er sich so geäußert hat, sonst wäre der Podcast ne halbe Stunde kürzer..

  9. @Moniburns ich habe es auch eher als “die drüben im gästeblock” verstanden. Unter dem Gesichtspunkt der Podcastverlängerung hatte ich es bis eben aber noch nicht gesehen :)

  10. Heute ist es mir wirklich zum ersten Mal passiert, dass ich den Podcast vor dem Ende ausgemacht habe. Mich hat das Trübsalblasen über die offenbar aussichtslose Situation, in der Union zur Zeit steckt, so unglaublich genervt. Fassen wir mal zusammen: Ja, Union hat erst einen Punkt nach vier Spielen. Ja, ein Spiel davon hat die Mannschaft gegen einen Aufsteiger verloren. Drei Spiele davon wurden aber gegen starke Teams ausgetragen, und dass das keine schlechten Spiele waren, wurde hierorts auch schon festgestellt. Das Pokalspiel lasse ich jetzt mal außen vor, denn da hat Union zwar das Tor (fast) nicht getroffen, war ansonsten aber über weite Strecken die überlegene Mannschaft. Zusätzlich hat Union viele Positionen doppelt besetzt und die Ersatzleute sind möglicherweise sogar stärker, als die regulären Spieler, wie hier auch konstatiert wurde. Frei nach Uwe Bremer: Wo liegt also das Problem? Und lasst bitte zukünftig das Nemec-Bashing. Der Mann hat jetzt das zweite Mal über einen längeren Zeitraum für die Mannschaft gespielt. Ich möchte nochmal daran erinnern, dass es sich Ende der vorletzten Saison kaum jemand von Euch erklären konnte, warum ausgerechnet der Vertrag von Ede verlängert wurde. Mittlerweile weiß jeder, wie der sich entwickelt hat. Nun ist Nemec zwar ein völlig anderer Spielertyp, aber meine Güte, gebt dem Mann doch etwas Zeit. Oder braucht Ihr jetzt eine Klinikpackung Prozac?

    Tut mir leid, wenn dieser Beitrag in Teilen allzu polemisch ausgefallen ist. Ich bin aber ein großer Fan von Euch und weiß, Ihr könnt das besser.

  11. @Deichgraf Ich stimme dir in Teilen zu. Uns hat ein wenig das Derby-Selbstmitleid befallen. Aber ich finde es andererseits nichts verwerflich, Probleme die wir sehen anzusprechen. Auch wenn sicher jeder Union-Fan die Probleme an unterschiedlichen Stellen sieht. Wenn aber Spiele mit Halbzeiten beginnen, in denen nichtmal halbe Torchancen von unserer Seite entstehen, ist es logisch, das wir uns Sorgen machen.

    Wie ich ja im Podcast feststellte, wurde Nemec in meinem Umfeld (und auch teilweise in der Presse) teilweise sogar gelobt. Das muss ich nicht nachvollziehen können, aber respektiere diese Meinungen. Ich habe mein hartes Urteil in den Tagen nach dem Spiel auch wieder ein wenig relativiert. Besonders weil ich das Bashing von einzelnen Spielern grundsätzlich auch nicht so prickelnd finde. (Auch wenn z.B. manchmal der Eindruck entstehen könnte, dass ich mich an Tusche festgebissen habe, ist meine Kritik eigentlich immer von tiefer Liebe zum Spieler motiviert ;)

    Was Nemec angeht, geht unsere Kritik ja auch eher in Richtung: Macht eine gemeinsame Aufstellung mit Simon Sinn? Und diese Frage können wir uns ja stellen. Den Kampfeswillen und Einsatz von ihm und auch der Mannschaft haben wir glaub ich zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt – im Gegenteil. Wenn dem Ganzen noch ein gewisses Fundament gegeben wird, im Sinne einer existierenden Spielidee und ein wenig mehr Mut bei der Ausrichtung / Aufstellung der Mannschaft sehe ich für die Zukunft kein bisschen schwarz. Trübsal blasen oder Kritik üben, werden wir wohl trotzdem auch manchmal in Zukunft müssen. Auch wenn’s manchmal ausartet. ;)

    Ganz ehrlich, ich hab mich gefreut, als Nemec zu uns gekommen ist. Hab viel von ihm erwartet. Wurde aber erstmal enttäuscht (wie ja auch uns Uwe – also Neuhaus, nicht Bremer – nicht so richtig begeistert war.) Wenn er aber seine Leistung in Zukunft abrufen kann und auch die von uns angesprochenen mangelhafte Zuarbeit aus dem offensiven Mittelfeld bekommt, bin ich der erste, der reumütig sein Größe eingesteht und mir mein Trikot mit einem dicken “NEMEC” beflocken lasse oder mit TERODDE oder beiden. In diesem Falle wünsche ich mir richtiggehend bisher falsch gelegen zu haben.

    Danke für’s Hören & danke für die Kritik. Ich fresse vor dem nächsten Mal ein paar Prozaks, dann wird das schon.

  12. Bei 2 Stunden und 20 Min. Podcast kann man sich das Ganze ja nur noch am Wochende anhören.

    Zur Vorgeschichte: Ich hatte vor dem Spiel einem befreundeten Herthafan per Mail eine Wette auf das Spiel angeboten. Er hat bis nach dem Spiel nichts mehr von sich hören lassen, weil er offensichtlich slebst nicht an einen Sieg seiner Mannschaft glaubte. Am Dienstag kahm er dann großspurig mit der Begründung, er wollte mich ja nicht bloß stellen.
    Diese ganze Klassenkampfgeschichte ist zwar langsam durchdacht ganz witzig aber für ein T-Shirt oder Becher einfach zu intellektuell. Ich hatte mir für diesen Tag ein Shirt gedruckt, auf dem Thorsten Mattuschka mit einem Megaphone in der Hand im Berliner Olympiastadion zu sehen war. Darüber stand: “WAS DENN? IHR SCHON WIEDER? HABT IHR NICHT VOM LETZTEN MAL GENUG?”. Wenn der Verein dieses Shirt gedruckt hätte, währen davon sicher einige tausend vom Tisch gegangen. Zumindest hätte ich spontan 25 Stück verkaufen können, so oft bekam ich ein Daumen hoch gezeigt.
    Der Kuschelkurs beider Vereine zeigt doch eigentlich nur das Verantwortungsbewusstsein beider Clubs. Wir brauchen hier niemanden, der dem anderen den Schädel einschlägt und am nächsten Tag stehen wir alle am Arbeitsplatz einem Fan des anderen Vereins gegenüber.
    Die Tatsache, dass Chrissi Quiring immer noch über Ossis und Wessis redet mag politisch nicht korrekt sein, entspricht aber der realen Lage in diesem Land. Auch ich muss mir mehr als 20 Jahre nach der Wende auf meiner westberliner Arbeitsstelle immer noch anhören: “Ihr Ossis könnt doch alle nicht richtig arbeiten!”. Das ist zwar politisch nicht korrekt und entspricht definitiv nicht der Wahrheit, wird aber von westdeutschen Mitbürgern genau so formuliert. Chrissi hat sein Herz auf dem richtigen Fleck, er liebt und lebt diesen Verein und darf über jeden kotzen, der in seinem Wohnzimmer gewinnt und dies auch noch ausgibig feiert. Ich gehe davon aus, dass nach dem Derbysieg im Olympiastadion die Herthaspieler auch nicht ganz glücklich waren, sie waren aber im Gegensatz zu Chrissi Quiring zu sehr glattgeschliffen, mediengeschult oder einfach zu wenig mit dem Verein Hertha BSC verbunden. Wenn selbst der damalige Trainer den Umfang einer solchen Niederlage nicht erkennt, ist das nur folgerichtig.

    Zum Spiel: Ich habe ein klassisches echtes Derby gesehen. Ein Spiel in dem es nicht darum ging, durch taktische Finessen einen kleinen Vorteil gegenüber dem Gegner zu erarbeiten. Hier ging es die ganze Zeit Auge um Auge und Zahn um Zahn. Wenn man sich die Statistiken auf Bundesliga.de anschaut, stellt man fest, dass Union in allen “wichtigen” Positionen besser war. Zweikämpfe gewonnen 54,5 % zu 45,5 %, Torschüsse 13:11, Gelbe Karten 2:4 usw. nur der eine Wert stimmt nicht: Endergebnis 1:2. Blöderweise brauchen wir uns überhaupt nicht zu beschweren, denn unseren Derbysieg im Olympiastadion haben wir praktisch aus einer ähnlich unterlegenen Position geholt. Im Endeffekt entscheidet die individuelle Klasse eines Freistoßschützen über Sieg und Niederlage. Während Ronny den Ball reinhaut, versucht Tusche einen Bogenball auf die Torwartecke. Einen Bogenball auf die Mauerecke hätte ich verstanden aber wenn ich auf die Torwartecke schieße, muss da ein Strahl von einem Schuß kommen. Damit ist für mich der spielerische Teil der Beurteilung auch schon abgeschlossen.
    Eine taktische Beurteilung dieses Spiels ist sehr schwierig. Zum einen müssen wir Uwe Neuhaus zu Gute halten, dass er im Moment nur dieses Spielermaterial zur Verfügung hat. Ich würde auch gern ein offensiveres System sehen wollen aber ein formschwacher Silvio, ein nicht wirklich zweitligatauglicher Skrzybski, der übrigens am Tag davor das ganze Spiel in Zwickau bestritten hatte und ein unmotivierter Nemec machen einfach nicht viel mehr möglich. Das Fehlen von Ede ist eklatant. Die Nichtberücksichtigung von Belaid ist eine Frechheit diesem Spieler gegenüber und ein Zugeständnis an den Führungsanspruch von Tusche. Man glaubt in einem Orang-Utan-Gehege zu sein, wo der große Graurücken den ausgewachsenen Männchen ein paar Watschen verteilt, um seinen Platz in der Gruppe zu sichern.
    Tusche spielt schon lange keinen offensiven Mittelfeldspieler mehr. Er spielt seine Position zentral, weshalb nach vorn immer wieder große Löcher entstehen. Da seine Lauffähigkeit eher beschränkt ist, ist spätestens ab der 60. Min. ein Wechsel angesagt.
    Als es vor ca. 6-7 Wochen hieß, wir holen noch 2-3 Kräfte für die Offensivabteilung, hatte ich gehofft, es würde zum Ende der Transferperiode noch der eine oder andere talentierte Stürmer von den Ersatzbänken der 1. Liga geholt. Statt dessen kahm Nemec zu einem Zeitpunkt, als die konditionelle Vorbereitung schon abgeschlossen war und hat 10 Kg zu viel auf den Rippen. Galegos kommt als Ersatz für Ede, hat aber eine ganz andere Spielphilosophie. Wo sind jetzt die 2 weiteren Offensivkräfte geblieben, die wir noch holen wolten? Müssen wir jetzt wirklich noch bis zur Winterpause warten oder gibt es im Fußballkamp arbeitsloser Berufsfußballer noch jemanden, der uns weiter hilft? Gehören wir letztendlich zu den Teams, die sich mit dem Neubau einer Tribüne übernommen haben?
    Die Pfiffe gegen Gagelmann und sein Gespann kann ich durchaus nachvollziehen, wobei ich Gagelmann selbst eher wenig vorwerfen kann. Es sind vielmehr seine Assistenten, die auch immer wieder seinen Notendurchschnitt herunterziehen. Sasche Thielert hat uns hier schon um einige Spiele gebracht und da waren nicht wenige fragliche Situationen dabei, die an Wettbetrug erinnerten, Matthias Anklam neigt dazu die Fahne zu heben, wenn der Ball ins aus geht, weiß dann aber nicht, in welche Richtung die Fahne zu richten ist und Abseits ist immer eine Frage, wie schnell er an diesem Tag den Kopf drehen kann. Der vierte Offizielle Thorsten Schriever hat uns auch schon mehrfach verpfiffen. Wundert da irgendwen ein “Fick Dich DFB” von den Fans. Dynamo Dresden hat damals Gagelmann im Heimspiel gegen uns offiziell abgelehnt, weil dieser als Ossihasser bekannt sei. Das wurde damals so vom DFB durchgewunken.

  13. haui, du meinst also allen ernstest man sollte union-fans nicht intellektuell überfordern? ;-)
    also ich hab’s verstanden, und einige andere scheinbar auch – war wohl weitestgehend ausverkauft, wie man so mitbekommen hat. aber klar, man hätte auch 10 verschiedene motive machen können, sie hätten, ob der heterogenität von uns unionern, ALLE ihre käufer gefunden ;-)

    zu chrissi geb ich dir absolut recht, die gelebte realität ist noch weit ab der vorstellungen in sonntagsreden…

  14. Das Problem ist, dass der Intellekt der ns im gleichen Maße abnimmt, wie der Alkoholpegel zunimmt. Einige brauchen dann eine etwas direktere Ansprache.
    Mit den 10 verschiedenen Motiven finde ich gar nicht so abwegig. Ich arbeite in einer Berliner Textildruckerei und wir bieten Auflagen ab 20 Stück inechter Siebdruckqualität an. Wir haben damals die Bluten für Union Shirts gemacht. Da die Vermarktungsrechte jedoch beim Textillieferanten des Vereins liegen, werden lieber 5.000 Stück von einem Motiv in der Türkei hergestellt als 10 x 500 Stück in verschiedenen Motiven in Berlin. Das sclimme ist, dass wir die Preise der Türken sogar mitgehen könnten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *