Teve078 – Wir klopfen auf Holz

Wohin soll das noch führen? John-Jairo "Mossi" Mosquera trifft schon wieder. Dieses Mal artistisch nach Vorlage von "Volley-Tusche". Gereicht hat es am Ende zum 1:1 in Duisburg. Auch, weil Simon Terodde nicht getroffen hat. Aber Kopf hoch, Simon! Von nun an geht's bergauf. Wir wollten nicht nur über das Spiel reden und haben deshalb bei Facebook und Twitter nach Themen gefragt. Danke für das Feedback. Ihr könnt Eure Meinung und Themenvorschläge zur nächsten Sendung auch einfach hier abgeben.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon

Wir verschieben die Themen EisernLab und auch das gewünschte Zwischenfazit zur Arbeit von Nico Schäfer auf späterUnion ist Gottseidank kein Aufbaugegner für kriselnde Klubs mehrDie Mannschaft ist schneller: Liegt es am schnellsten Tusche aller Zeiten?Soares tritt Silvio und bekommt nicht einmal GelbUwe Neuhaus startet in Duisburg mit der HeimtaktikMichael Parensen ist sauerElfmeter für Duisburg: Wo war Marc Pfertzel?Spielfazit: Zufrieden/UnzufriedenSimon Terodde vergibt große ChanceMenz wird für Mosquera eingewechselt: Alles Taktik?Die Duisburger Schau-ins-Land-Reisen ist alles, was wir nicht wollenSaisonziel Platz neun: Ist nicht sogar mehr möglich?BodycountAngst vor Friedhelm FunkelUnersetzliche SpielerDie ReservebankSebastian kopiert Louis de FunèsMehr FernsehgelderSponsorenakquise in einer strukturschwachen RegionNeue HauptribüneDKBEdgar MostSebastian hat Zahnschmerzen bei BankenFinanzierung für Worst-Case-Scenario (wir klopfen auf Holz)Powerpointfolien abfotografierenLäuft Union zu oft ins Abseits? Wir prüfen anhand rudimentärer Daten von Impire.

Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Keine Episode mehr verpassen!

7 Gedanken zu „Teve078 – Wir klopfen auf Holz

  1. Wird gleich runtergeladen (WLAN-jacking auf der Bornholmer).
    Ich finde übrigens die neue Form der Shownotes ziemlich gut.

  2. Naja, der ökonomische Teil war dann doch ziemlich konfus, wie sich das für Laien gehört, so mit Bauchschmerzen bei Banken und Oststallgeruch durch Edgar Most und ISP -geschädigten Erinnerungen.
    Hoffen wir als Laien also einfach auf ökonomischen Sachverstand bei Zingler und Co. Alles über einen Kleiderschrank hinaus wird eh mit Krediten finanziert, also was sollen die Bauchschmerzen mit den Banken.
    Wir können nicht Euro für Euro beiseite legen, und uns dann eine Tribüne bauen. Hier müssen Sponsoren überzeugt werden, daß Union attraktiv ist und Zukunft hat. Das sich Edgar Most hier ins Zeug legt, finde ich großartig.Der ist mit dem Herzen neben seinem Vertsand unterwegs. Ein Glücksfall.

    Und@Sebastian- ich mußte schon etwas aufhorchen und schmunzeln, als du sagtest:
    “Die DDR war ja nicht das Land, das von einem funktionierenden Geldkreislauf gelebt hat
    Heute befinden wir uns in einem Land, wo Geld einen bestimmten Wert hat.”

    Mal kurz vergessen, worauf sich das bezog, sag ich mal, die DDR (also Neufünfland) war in den 80gern immer kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, weil sie in einem Geldkreislauf gefangen war. Da hatte Geld noch einen bestimmten Wert.
    Heute, in Vierzonesien, geht es nur in Haushaltsdebatten um solche bestimmten Werte, während der Staat selbst unendlich vermögend ist, wenn es um Banken -Milliarden geht oder um Rettungsschirme für den Europakomplex. Dieses Geld kommt leider nur scheinbar aus einem Paralleluniversum, dieses Geld gibt es nicht und macht den Rest wertlos. So was gabs im Osten nicht.

  3. @milan Zuerst habe ich überlegt, ob ich den ökonomischen Teil herauslasse, weil er so konfus war. Drin ist er geblieben, weil sich Fragen stellen, auf deren Beantwortung ich hoffe. Denn es gibt zwei Ziele, die mit dem Bau der neuen Tribüne verbunden sind. Die Lösung des Platzproblems an der Alten Försterei (Mannschaftstrakt, Medienarbeitsräume, Büros der Geschäftsstelle, ordentlicher VIP-Bereich). Das zweite Ziel ist, mit der neuen Tribüne Geld zu verdienen. Für mich muss die Finanzierung ermöglichen, dass der Verein mit der Tribüne schnell Geld verdienen kann. Ansonsten ist sie ein Mühlstein um den Hals von Union (siehe Aachen, Bielefeld, Dresden…). Will heißen, wenn Modelle der Finanzierung vorgestellt werden, können wir konkret darüber reden. Solange ist es konfuses Gerede um ungelegte Eier.

    Zum Geldkreislauf: Mir ist klar, dass man es natürlich so sehen kann, wie Du es schilderst. Es ging mir allerdings darum, dass in der DDR Geld keinen Gegenwert hatte.

  4. ich sags noch mal kurz. In der DDR hatte Geld einen Gegenwert, der Dollar und der Euro hat Keinen. Also prinzipiell wird umgekehrt ein Stiefel draus. Aber das ist ein anderes Thema und für unsere Verhältnisse beim Tribünenbau ist das momentan nicht von praktischer Bedeutung. Hier gehts freilich um die Finanzierung mit den Parametern, die zur Zeit funktionieren. Also um Euros.

    Ansonsten verstehe ich gut, woraus die Bauchschmerzen bestehen . Da war eh kein Vorwurf, wir bleiben da voraussichtlich und über Jahre Laien und dürfen trotzdem drüber reden. Ich finds richtig, das du den ökonomischen Teil drinne gelassen hast, konfus hin oder her, es interessiert uns.
    Wir warten schon lange auf die Tribüne und nun scheint eine Finanzierung zu stehen. Und es sind, so glaube ich, keine bescheuerten Glücksritter, die da blind loslegen, sondern Meister vom Fach. Und das NICHT OHNE LIEBE.
    Ein Risiko besteht immer. Aber ich sehe das in guten Händen.

  5. Wenn spötteln im Podcast, aufpassen und sich nicht ins Glashaus setzen. ;-)
    Die Welt dreht sich so schnell, dass alles nicht mehr so ist, wie ihr glaubt, dass es sein sollte. Walter Hellmich war zwar die treibende Kraft beim Bau von dem Ding, das euch nicht so recht gefallen hat. Wieviel Geld er da reingesteckt hat, ist in Duisburg eine heiß diskutierte Angelegenheit. Natürlich gibt es da nachzuschlagende Zahlen, aber wie da Kosten-Nutzen-Rechnungen letztlich aussehen, ist doch sehr umstritten. Denn auf seinen Nutzen hat er schon geachtet, der Walter Hellmich, und so gibt es allerlei Folgeprojekte, mit denen er gutes Geld verdient hat. Obwohl er der große Patriarch alter Schule ist, war er nie der Mäzen, der selbstlos privates Geld zuschießt. Präsident ist er seit einem Jahr nicht mehr.
    In dem Stadion spielt nur der MSV, und was an diesem Stadion jetzt so anders ist als an anderen Fußballstadien, habe ich nicht so ganz verstanden. Zuschauerzahl, nun ja, da wünschen wir uns auch etwas mehr Interesse.
    Aber der Spott sei euch als Ausgleich für entgangene Siegesfreude gegönnt. Aufs Rückspiel!

  6. @kees Spott muss sein. Er ist für mich wichtig zur Abgrenzung. Um nichts anderes ging es mir in dem Fall. Im schlimmsten Fall wird er mir wieder vor die Füße gekippt, wie im Falle dieses Tweets beim Stand von 0:1: “Hoffe, dass das Standardstadion in Duisburg nach dem Spiel in “Schau-in-die-Röhre-Arena” umbenannt wird.” Prompt kassierte Union den Ausgleich.
    Welche Folgeprojekte hat Hellmich an Land gezogen bzw. wie holt er Geld, das er investiert hat, wieder hinein? das interessiert mich schon.

  7. @Sebastian Meine Anmerkung war ganz lieb gemeint ;-) In Köln heißt es, man muss och jönne könne. Also, Walter Hellmich: die Arena wurde für ihn zum Vorzeigebau für Stadien ähnlicher Größe: Aachen, St.Pauli weiß ich im Moment sicher, ich meine da waren noch zwei andere Stadien. Außerdem ist er nach Abzahlung der Kredite Mitinhaber des Duisburger Stadions. Sein Sohn leitet weiterhin die als Tochtergesellschaft ausgegliederte Marketingfirma vom MSV. Mein Eindruck zudem, nicht durch Zahlen belegt, durch Anschauung von seinerzeit überall auftauchenden Bauschildern und knatternden Firmenfahnen gewonnen: Innerhalb Duisburgs erhielt er nach dem Stadionbau mehr Zuschläge für Bauten unterschiedlichster Auftraggeber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.