Pole-Position: Kilian Pruschke.

Seit Uwe Neuhaus ist einer der spannendsten Momente im Pressecontainer der, in dem der Zettel mit der Aufstellung aus dem Kopierer läuft. Soviel “hä?” und “wie jetze?” hört man unter Fachleuten sonst selten, und es kommt vor, dass die vom Fernsehen mit denen vom Print gemeinsam mutmaßen, wie man das Blatt zu deuten habe, um es anschließend denen vom Radio zu erklären.

Kilian Pruschke

Nachdem klar war, dass Marcel Höttecke und Jan Glinker im Testspiel gegen den FK Teplice nicht spielen können, erschien es als folgerichtig, dass die etatmäßige Nummer 3, Christoph Haker, das Tor hüten würde. Mit Kilian Pruschke, der sonst in der U19 spielt, hatte niemand ernsthaft gerechnet. Auch nicht, dass er über die vollen 90 Minuten auf dem Platz bleibt.

Christoph Haker

Was also bedeutet es? Der Vertrag von Christoph Haker wird im Sommer nicht verlängert. Kilian Pruschke ist 18 Jahre alt. Er hat Zeit, den Sprung von der A-Jugend über die U23 in die erste Herrenmannschaft zu schaffen. Er ist vom Typ her Jan Glinker nicht unähnlich, großartig auf der Linie, aber kein Riese, der durch schiere Körperlichkeit besticht. Er strahlt Gelassenheit aus, ohne überheblich zu wirken. Das Spiel gegen Teplice war seine erste große Bewährungsprobe, und er hat sie gemeistert.

5 Gedanken zu „Pole-Position: Kilian Pruschke.

  1. @bunki schau im ins Gesicht, dann weißt du es.
    Ich hoffe für Christoph geht es gut weiter, dass er endlich ein Verein findet wo er auch spielen kann.

    Schon komisch wie das bei uns so läuft, der Rest der Liga verstärkt sich wie blöd und wir sortieren schon mal ordentlich aus und lassen Stützen wie Göhlert in der Luft hängen, so dass die Presse genug Futter hat über die schlechten Aussichten bei den Vertragsverhandlungen zu spekulieren.

    Aber wie immer wenn ich mir Dinge nicht erklären kann, dann hoffe ich das die Verantwortlichen wenigstens über den Zaun blicken.

  2. @bunki was @NuSajaz sagt. deswegen habe ich das foto in den beitrag gestellt. ich weiß nahezu nichts über Christoph Haker. dass ich ihn nicht habe spielen sehen, liegt an mir. schreiben kann ich aber eben nur über den, den ich gesehen hab. und der ist ja nun nicht etwa zur nr.1 befördert worden, sondern zum hoffnungsträger ernannt. was man so “junger mann mit zukunft” nennt. und schließlich glaube ich, dass es bei aller enttäuschung für Christoph Hakers Karriere besser ist, beizeiten eine klare Ansage bekommen zu haben, als á la Rensing ewig auf die chance, die nicht kommt zu warten.

  3. Pingback: Gedanken zum Wochenende (XI) | Der Hönower

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.