Teve042 – Ja. Aber.

John-Jairo Mosquera schießt ein Tor. Ja. Aber, John-Jairo Mosquera vergibt auch großartige Chancen. Union war überlegen. Ja. Aber Union hat nicht gewonnen. An einem Freitag Abend kamen knapp 17.000 Zuschauer. Ja. Aber es flogen massiv Becher auf den Platz.

Das 0:1 für Aue durch Hensel

Mosquera trifft zum 1:1

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11 Gedanken zu „Teve042 – Ja. Aber.

  1. Der Link zur Schacharena ist für euch uninteressant, hätte nur Sinn gemacht, wenn mir um diese Zeit jemand mit Schachverstand folgt. Ist Quatsch, hier folgen wir doch lieber Leuten mit Fußballsachverstand und mit nem Podcast, der nicht wegläuft.
    Ok, das mit dem Schachverständnis und mit dem Fußballsachverstand nehm ich zurück; darum gehts ja weder, wenn ich Schach spiele, noch wenn ihr über Fußball redet. In der einen Partie lag ich öfter richtig, in der anderen öfter daneben, genau wie ihr Dinge sagt, die manchmal nah dran sind und manchmal weit außerhalb der Spur.
    Objektiv geht folgendermaßen:
    Ich sah heute Tschechows Kirschgarten im dritten Stock der Volksbühne, bei der die Schwester meiner Frau die Hauptrolle spielt. Es war in vielen Beziehungen ganz furchtbar und am Tisch in der Kantine gab es darüber auch keinen Streit. Interessant wurde es erst, als das Gespräch auf das Stück selbst kam und ohne es zu wollen, fing ich an, echten Profis (Dramaturg,Kritiker,Schauspieler am Tisch) Dinge zu erklären, die dazu führten, daß jeder dachte, ich kenne mich in dem Stück hervorragend aus. Als ich später in den Ziegen meiner Frau nebenbei sagte, daß ich das Stück gar nicht kenne und auch sonst nicht viel mitgekriegt habe, außer am Nachmittag ein paar Kritiken von anderen Inszenierungen las, blieb ihr erst mal die Spucke weg. Einen Hochstapler hat sie mich genannt und als ich sie fragte, ob ich gut war, sagte sie, ich wäre genial gewesen. Jeder hat gedacht, ich sei der Tschechowexperte schlechthin und ich erinnerte mich nicht ohne schlechtes Gewissen an den älteren Herren, der verunsichert sagte, so gut hat er das Stück auch nicht mehr in Erinnerung.
    Der Witz ist, ich war gar kein Hochstapler, ich hab nur von den Dingen gesprochen, die mir zum Thema einfielen,(na ja, vielleicht hätte ich die Zadekinszenierung in Wien weglassen sollen, da war ich ja auch nicht) und ich finde, ihr macht das auch nicht schlecht.
    Im Theater hab ich mich heute sehr weit rausgelehnt, was Unionfußball betrifft, bleib ich dafür zurückhaltend. Das fällt mir gerade zu schwer.
    Da Christian Arbeit gerade da ist- hey, die Vorstellung der Mannschaft war Klasse; die Truppe trotzig und aufmunternd stark zu reden passte gut in die Stimmung, es war ein großartiges Aufgalopp und nur das 2:1 fehlte an diesem Abend zum vollendeten Glück.
    Aber es war ja auch so schön, außer daß die Lage ernst ist.

  2. @Milan aber bei Fußball geht es doch selten um Wissen, nicht mal um Ahnung, sondern meistens um Ahnungen. Fußball ist doch das angestammte Zuhause der Subjektivitität. Wäre das anders, hätte ich mich nie drauf eingelassen. (Beim Theater kann ich´s nur vermuten.)

  3. hab ich das nicht gesagt? Hab ich nicht ein Loblied auf alle lustigen Subjekts gesungen? Zumindest war es meine Absicht.

  4. @milan haste! und ich hab dir recht gegeben. möglicherweise sind wir uns sogar noch ein bißchen einiger, weil wir uns beide nur noch ganz wenig darüber wundern, dass wir ab und an zwar dasselbe fußballspiel betrachten, aber doch was verschiedenes sehen.

  5. na ihr seid ja wieder blendend aufgelegt, erklär mir lieber jemand det Zwittern, Fußball könnt ihr alleene, ick muss Wat lernen, herzlichst und eisern, in diese herliche runde, der meester

  6. Allein für Milans Kommentare lohnt sich die Sache (und das frühe Aufstehen am Sonnabend) doch schon.
    Und für den Spaß beim Lego-Figuren-Schubsen natürlich.

  7. @bunki nein, nein, das machen wir auf keinen fall, handelt es sich doch um eine _frauenfeindliche_ zündelnde bande! soviel zeit muss sein.

  8. Danke fürs abermalige Podcasten. Sehr fein, dass ihr Prominenz da hattet. Ick fands jut!

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