Monthly Archive for Juli, 2010Page 2 of 2

Ein Trikot für den Herrn an der Mittellinie, bitte!

Die gute Nachricht vorweg: Das Trikotgewinnspiel ist entschieden! Das schicke rote Heimspieltextil des 1.FC Union Berlin für die Saison 210/11 hat einen neuen Eigentümer.

Interessant war seine Ermittlung. Ich habe die Namen aller Gewinnspielteilnehmer auf einen Zettel fünf Zettel kopiert. Ausgeschnitten. Kleingefaltet. Alle neunzig! Ins Goldfischglas gelegt. Gewartet, dass der Mann die Speicherkarte für das Videoaufnahmegerät findet. Goldfischglas geschüttelt. Los gezogen. Blind! Dem Mann gereicht. Vergessen, dass der ja filmte. Fallenlassen. Kaputtgelacht. Der Oscar für den dollsten Kurzfilm … na, wir üben noch.

Achso, jetzt wollt ihr wissen, wer gewonnen hat?

Losfee. Ein guter Beruf.

Test: Menü Alte Försterei

Es gibt sie zahlreich, die Vorurteile gegenüber Berlinern. Und leider ist zu diesen Vorurteilen zu sagen, dass sie in den allermeisten Fällen stimmen. Eine Stadt, in der es ein Getränk namens Futschi im Lokal um die Ecke zwischen sechs und acht Uhr morgens in der Happy Hour gibt, muss damit zurechtkommen. Völlig missraten ist der Ruf der Berliner auch in der Wurstgastronomie. Wie gut kann eine Wurst sein, wenn sie vom Verkäufer bereits vor der Übergabe in mundgerechte Happen zerteilt, anschließend unter einem See von roter Soße unsichtbar gemacht und am Ende mit der Asche verbrannter Würste bestreut wird?

Als das Forsthaus Ende Mai mitteilte, es sei ein neuer Sponsor aus dem Wurstgewerbe engagiert worden, der gleichzeitig auch zur neuen Saison hin Haus- und Hoflieferant des 1. FC Wundervoll werden würde, schossen die Träumereien der Anhänger ins Kraut. Befürworter und Gegner von kurzen dicken oder langen dünnen Würsten gingen miteinander ins Gericht. Am Montag nun, zum offiziellen Trainigsauftakt, werden auch die neuen Würste Premiere feiern. Grund genug für das Textilvergehen, die Wurst vorher einem eingehenden Test zu unterziehen.

Bereits am Tage der Verkündung des Wurstdeals versicherte uns der Geschäftsführer der Eberswalder Wurst GmbH, Sebastian Kühn: “Es wird die Original Eberswalder Rostbratwurst im Schweinedarm ab der nächsten Saison im Stadion gegrillt.” Damit war von Beginn an klar: Es bleibt bei der kurzen dicken. Und auch die Liebhaber von Joghurt- oder Chiliwürsten müssen ihren Vorlieben weiter im Privaten nachgehen.

Auf dem Holzkohlegrill machte die Wurst von Beginn an eine gute Figur und ließ sich, vorher angestochen, von allen Seiten gut bräunen. Allerdings ist bei einem gut beheizten Grill die häufige Wendung zu beachten. Den geübten Stadiongriller wird es freuen, dass die Wurst recht zügig durchgegart ist. Langes Anstehen am Grill könnte für die Stadionbesucher damit vielleicht der Vergangenheit angehören.

Die Bratwurst fügt sich sehr gut in ein handelsübliches Brötchen und bietet genügend Platz zur Aufnahme von Senf oder anderen Saucen. Der Vorteil von kurzen dicken Bratwürsten wird nun offensichtlich. Sie können auch in einem vollen Stehplatzstadion einhändig getragen werden, ohne dass andere Besucher die jeweilige Sauce auf ihrer Kleidung abgestreift finden. Etwas Übung ist allerdings nötig, um den richtigen Druck auf das Brötchen auszuüben. Ist der Druck zu schwach, entfleucht die Wurst. Ist er allerdings zu fest, quillt die Sauce aus dem Brötchen. Ungeübten Wurstessern wird daher der erste Verzehr auf den Freiflächen vor dem Stadion empfohlen.

Die Wurst selbst ist auch nach einigen Minuten im Brötchen noch fest und knackig. Das ist beileibe kein Standard mehr. Auch bei den Würsten gingen die Anforderungen in den letzten Jahren stetig bergab. Geschmacklich kann die Eberswalder ohnehin mit ihren südlichen Konkurrenten mithalten.

Am Montag also steht der erste Test in echter Stadionatmosphäre an. Es wird spannend sein, zu sehen, ob die Wurst dann auch die erste ernsthafte Prüfung im genauso wie im Vorjahr bestehen wird.

Gruß aus Frankreich.

Man kann sein, wo man will und tun, was man mag: selbst wenn man in Frankreich Goethe liest – Union lässt einen nicht los. Milan schreibt uns von unterwegs, und euch auch!

Auf einer Anhöhe vor dem Flusse Charante bei brütender Abendhitze, unter einem Walnussbaum und mit einer guten alten Steinmauer im Rücken lässt sich’s leicht entrückt fühlen. Schreiben wir das Jahr 1794?

Vielleicht ist hier gerade die Revolution durch, in Paris werden weiter Köpfe gehackt, in den Tropen Weimars gibt Goethe die ersten Bücher des Wilhelm Meister in Druck. Nein. Eine Ausgabe von 1988 hab ich ja auf dem Schoß. Ein Indiz, das mich in die Gegenwart zurück träumen lässt.

Darin lese ich etwas, das mich ganz aus den Träumen holt und die Erinnerung an das 1:0 gegen Bochum im Pokal wach ruft. Als Daniel Ernemann in der Schlussminute Wassilew anguckt , der ihm zunickt. Woraufhin Ernemann seinen Posten hinten verlässt, unbeachtet am Strafraum auftaucht und ihm der Ball durch göttliche Fügung, wir wollen das mal nicht Zufall nennen, vor die Füße rollt, von wo aus er das Ding mit aufreizender Lässigkeit (wie damals der Kurier schrieb) rein machte. Der Torpogo war nicht einmalig, aber wie immer unbeschreiblich.

Goethe hat mir auf das Heftigste diese und einige andere Szenen, eine mit Nikol, manche mit Texas u.ä., in meinem südwestfranzösischen Aufenthalt aufgedrängt, so dass ich meine, dieser Johann eisern von Goethe würde heute einen außerordentlichen Sportkommentator abgeben. Und ganz sicher wäre er Fan. Wahrscheinlich nicht von Motor Weimar. Da müsste mehr kommen, aber dann doch von Carl Zeiss Jena, wo er eine Zeit lang seine Freunde H.v.Humboldt, Fichte und Schiller besuchte – und als wahrer Weltgeist hätte er sicher die Kunde von Union aus der Hauptstadt offenen Herzens mit den üblichen Folgen aufgesogen.

Da aber damals der Fußball noch nicht mal in England zu Hause war, begeisterten sogar Seiltänzer die vor das Wirtshaus herbei strömenden Volksmassen, und endlich kann ich zum Zitate greifen:

“Narziß und Landrinette ließen sich in Tragsesseln auf den Schultern der übrigen durch die vornehmsten Straßen der Stadt unter lautem Freudengeschrei des Volks tragen. Man warf ihnen Bänder, Blumensträuße und seidene Tücher zu, und drängte sich, sie ins Gesicht zu fassen. Jedermann schien glücklich zu sein, sie anzusehn, und von ihnen eines Blickes gewürdigt zu werden.”

Hier horchte ich schon auf und war auf halben Wege an die alte Försterei, aber die nächsten Sätze katapultierten mich direkt auf meinen Stammplatz unten am Zaun auf der Gegengerade.

“Welcher Schauspieler, welcher Schriftsteller, ja welcher Mensch überhaupt würde sich nicht auf dem Gipfel seiner Wünsche sehen, wenn er durch irgend ein edles Wort oder eine gute Tat einen so allgemeinen Eindruck hervorbrächte? Welche köstliche Empfindung müßte es sein, wenn man gute, edle, der Menschheit würdige Gefühle eben so schnell durch einen elektrischen Schlag ausbreiten, ein solches Entzücken unter dem Volke erregen könnte, als diese Leute durch ihre körperliche Geschicklichkeit getan haben; wenn man der Menge das Mitgefühl alles Menschlichen geben, wenn man sie mit der Vorstellung des Glücks und Unglücks, der Weisheit und Torheit, ja des Unsinns und der Albernheit entzünden, erschüttern, und ihr stockendes Innere in freie, lebhafte und reine Bewegung setzen könnte!”

Ich sage in tiefer Verehrung DANKE, lieber Johann Wolfgang von Goethe, dass du mir meine vielen Stadionbesuche auf so kluge Weise begreifbar machtest. Und ich freue mich, das du uns dank meiner 40-bändigen Münchner Ausgabe als Autor erhalten bleibst.

Trikotgewinner werden.

Gestern wurden die neuen Trikots vorgestellt. Heute gibt es das Heimtrikot in rot zu gewinnen. Es kommt in der elfensicheren Größe XL daher, zusammen mit einem Sportbeutel von Doyoufootball und einer goldenen Spielführerbinde.

Alles, was Ihr dafür machen müsst: Unter diesem Text einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen und/oder auf der Facebook-Seite des Textilvergehens ein “Gefällt mir” unter dem Trikotgewinnspielankündigungstext hinterlassen. Schluss ist am Sonntag, den 11. Juli, um 24 h. Das Kleingedruckte gibt es unter dem Bild.

Das Kleingedruckte: Rechtswege und andere Umwege sind ausgeschlossen. Schmeicheleien, Heirats- und sonstige Angebote werden zwar entgegengenommen, haben aber keinen Einfluss auf die Verlosung. Die E-Mail Adressen werden auf keinen Fall veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Die Auslosung wird, wenn es klappt, gefilmt. Im Idealfall können wir das Trikot zum offiziellen Trainingsauftakt überreichen.

Zum Schluss ein Dankeschön an Doyoufootball, die uns das Trikot zur Verfügung gestellt haben.

Mir steht jedes Trikot!

Man denkt, man wär bei Heidi Klum, irgendwo im Bild hat sich das Topmodel versteckt, und man soll es jetzt suchen. Es war dann aber doch das 11Freunde-WM Quartier, das sich doyoufootball und der 1.FC Union zur Präsentation der neuen Trikots ausgesucht haben. Man kann nun einwenden “Öax, das ist ja nur für hippe Leute, die hippe Magazine lesen – wat is´n mit normalen Menschen” – aber einwenden kann man ja praktisch immer irgend etwas, und verglichen mit den zu solchen Anlässen üblichen Arkaden, Passagen oder Sportarenen war das eine ganz vortreffliche Wahl.

Es war im Vorfeld klar, wie die Trikots aussehen würden. Dachte ich. Und dann habe ich sie gesehen. Sind genau wie auf der Zeichnung, bloß ganz anders. Klare Farben. Extreme Straßentauglichkeit speziell bei dem Grünen. Hosen, Stutzen und Trikot immer einheitlich in einer Farbe. Keine komischen Karos. Dass man das mal als Pluspunkt vermerken würde!

Befragt, ob die so in Ordnung wären, sagt Karim Benyamina “Mir steht jedes Trikot”, aber auch Jan Glinker (“Das Lila stand nur Buschi, mir nicht”) will seines diese Saison anziehen. Burlington, übrigens. Da kann sich die Strickjacke von Mehmet Scholl mal ein Beispiel dran nehmen.

O-Töne zur Trikotvorstellung vor allem vom Geschäftsführer von doyoufootball, Bernd vom Geldern, im Podcast:

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Union am Ball

Antizyklisches Handeln. Das steht sicher auf einem Flipchart im Forsthaus. Ganz still war es bei Union in den letzten Wochen. Gegen WM und Hertha-Transfersommer ist halt schlecht von Köpenick aus anstinken. Aber kaum gibt es etwas spielfreie Zeit vor dem Halbfinale, geht es los, dass man gar nicht mehr weiß, wohin man schauen soll.

Union an der Schanze

Die ganze letzte Woche verzückte uns Matze Koch als selbsternannter Oberhof-Berichterstatter mit Eindrücken vom Lauftrainingslager am Rennsteig. Enorm wichtig dabei nicht nur seine unermüdliche Recherche nach der tatsächlichen Stufenzahl bis hoch zur Großschanze sondern auch der Fitness-Check des beim ruhmreichen FC Carl Zeiss sozialisierten Reporters. Dem neuen Keeper, Marcel Höttecke, der mit Jan Glinker um den Platz im Tor buhlt, sollte man im Angesicht dessen kein Fahrrad in den Strafraum stellen.

Union am Start

Mit Brimborium und allem Pipapo stellte heute die DFL den Spielplan der nächsten Saison für die erste und zweite Bundesliga vor. Special Guest war dabei Laber Rhabarber. Will heißen: Nichts genaues weiß man noch nicht. Zwar ist nun klar, wer an welchem Spieltag gegen wen spielen wird. Aber die genauen Termine – soviel Zeit hatte man doch nicht. Wer also für die nächste Saison die Hoffnung hatte, frühzeitig Urlaub nehmen zu können, um Montag Abend die Auswärtsfahrt nach Charlottenburg zu buchen, wird sich getäuscht sehen. Alles wie immer.

Dafür kann man schon jetzt bei einen Blick in den Spielplan sich den Trailer des DSF von Sport1 ausmalen: “Die stärkste zweite Liga aller Zeiten!” Gab es schon letztes Jahr? Dann vielleicht: “Die von allen megastärkste zweite Liga aller Zeiten!” Auch wenn man sich bezüglich des Saisonziels im Forsthaus bedeckt hält, kann es angesichts der Konkurrenz nur heißen: Klassenerhalt.

Union am Körper

Morgen ist es nun soweit. Die offizielle Präsentation der neuen Trikots. Ort des Geschehens wird das Astra Kulturhaus sein. Manchen besser bekannt als das WM-Hauptquartier der 11Freunde. Einige Spatzen und Rotkehlchen pfoffen es bereits in die Stadt hinein, was dort präsentiert werden soll. Dafür bietet sich die einmalige Gelegenheit, Torsten Mattuschka auf seine Enttäuschung hinsichtlich der Nichtnominierung für die WM anzusprechen. Gerade die Verletzung von Michael Ballack ließ die Erwartungen ins Kraut schießen. Erwähnt sei hierbei die Kampagne “Tusche statt Ballack“.

Union am Verhandlungstisch

In keinem Name Dropping Text in den Berliner Medien fiel der Name. Manchen beschlich schon etwas Panik, als Trainer Uwe Neuhaus heute in der Bild folgendermaßen zitiert wurde: “Die Position von Hüzeyfe Dogan, der uns verlassen hat, ist noch immer offen. Ich denke dabei nicht unbedingt an eine Nummer 10. Die Schaltzentrale in unserem System ist Torsten Mattuschka.“ Dabei sind nicht Mattuschkas fußballerische Fähigkeiten die Ursache für den bevorstehenden Herzkasper gewesen sondern die offensichtlichen Probleme der Mannschaft im schnellen Umschalten.

Aber vor dem Arztbesuch steht bekanntlich Christian Beeck, der heute Santi Kolks Verpflichtung vermelden konnte. Der offensive Mittelfeldspieler kommt von Vitesse Arnheim. Der Klub machte beim Gastspiel zum Saisonabschluss im Gegensatz zu Kolk, der ein Tor schoss, keine gute Figur. Einige fühlten sich gar an das Skandalspiel gegen den AS Cannes erinnert. Andererseits kann man sicher davon ausgehen, dass ein Spieler, dem Christian Beeck und Uwe Neuhaus tief in die Augen gesehen haben, charakterlich einwandfrei sein wird.

Wie der Bierhoff sonst rüberkommt.

Südafrika. Keine Spiele. Die Journalisten müssen trotzdem Texte bringen. Da ist es prima, wenn sich der “Teammanager” der deutschen Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, eine halbe Stunde Zeit nimmt. Und so fragt Steffen Dobbert, der für die ZEIT vor Ort ist, via Twitter seine Leser: “Heute Mittag eine halbe Stunde mit Oliver Bierhoff. Jemand ne Idee, was wir den mal fragen sollten?

Später am Tag veröffentlicht Dobbert allerdings keinen Text sondern nur folgende lapidare Nachricht:

Zwei Punkte verwundern sehr. Die harte Linie der Autorisierungspraxis von Bierhoff oder dem DFB als solchen. Und zum zweiten die Begründung, die im O-Ton weitergegeben wurde (“Das ist der Bierhoff, wie er sonst nicht rüberkommt”).

Zur Autorisierungspraxis des DFB gibt es einen Text über den DFB-Pressechef Harald Stenger im WM Sonderheft der 11Freunde. Der gesamte Artikel “Der Problemlöser” von Tim Jürgens wirkt, als hätte die Autorisierung auch noch die letzte Kante glattgeschliffen und aus einem einfachen Artikel ein Bewerbungsschreiben für Harald Stengers berufliche Weiterentwicklung gemacht. Die katastrophale Erscheinung des Verbandes im Rechtsstreit zwischen Präsident Zwanziger und dem Journalisten Jens Weinreich oder im Fall Amerell-Kempter werden mit keiner Silbe erwähnt. Stattdessen wird im letzten Absatz die baldige Absetzung des Pressechefs mit Verweis auf Insidervermutungen als “Intrige einiger Funktionäre” bezeichnet.

Über Autorisierung sagt Stenger im Artikel: “Autorisieren kann nicht Zensieren bedeuten. Am Ende muss immer der Spieler wissen, was er sagt und ganz bewusst öffentlich machen will.” Diese Aussage wird konterkariert, wenn vorher eine Autorisierung eines Interviews von Philipp Lahm mit folgenden Tätigkeiten charakterisiert wird: “Es wurde diskutiert, gefeilt, gestrichen, ergänzt oder präzisiert.” Am Ende steht ein Text, den der jeweilige Interviewte gut findet. Aber ob der Journalist daran noch einen eigenen Anteil hatte, ist fraglich.

Wie Oliver Bierhoff rüberkommt? Oberflächlich topgepflegt. Sowohl was sein Äußeres als auch seine Darstellung angeht. Aber ein authentisches Bild erfährt man nicht. Dafür sorgt letzten Endes auch die Verweigerung der Freigabe eines Textes. Warum sich eine Zeitung wie die ZEIT einem solchen Diktat unterwirft und nicht einfach trotzdem den Text publiziert, wirft vor allem Fragen zum Selbstverständnis dieser Zeitung auf.

Ein Dank für den Hinweis auf die Nachricht von der ZEIT geht an Harald Müller von freitagsspiel.de.